7 faszinierende Tropfsteinhöhlen in Deutschland

Ausflugsziele

Wird es 2019 wieder eine Hitzewelle geben wie im letzten Jahr? Langanhaltende Trockenheit und Wärme ist nicht für jeden angenehm.  Für Sonnenanbeter und Freibad-Betreiber sind sommerliche Rekordtemperaturen hingegen ein Segen und mit Sicherheit werden die meisten von uns im Sommer viel Spaß beim Baden und anderen Warmwetter-Aktivitäten haben. Wer es übertreibt und sich einen Sonnenbrand zuzieht, kann diesen zu Hause auskurieren und sich beim Ansehen der TV Sporthighlights, wie der Fußball-WM der Frauen oder der Schwimm-WM amüsieren und sich mit einem kühlen Bier erfrischen. Video-Spiele und das Internet bieten ebenfalls Abwechslung, Online Casinos mit Paypal gewährleisten unkomplizierten Spaß am Spiel und Nervenkitzel. Und online kann man sich natürlich auch Informationen für den nächsten Sommerausflug holen. Der Hitze entfliehen und doch ein Abenteuer erleben, kannst du beim Besuch einer der zahlreichen Schauhöhlen Deutschlands. Hinabzusteigen in die faszinierende, unterirdische Welt und die Schönheit der einzigartigen Formationen in angenehm frischer Kühle zu erfahren, ist ein aufregendes Erlebnis. Unter der Erdoberfläche offenbart sich eine unvorstellbar alte, geheimnisvolle Welt. Besonders beliebte Höhlen des Bundesgebietes sind:

Feengrotte Saalfeld

Eine Ausnahme ist die Feengrotte in mehr als einer Hinsicht – ihre “Jugend” ist ungewöhnlich und der Farbenreichtum ihrer Formationen hat ihr einst (1993) einen Eintrag als “farbenreichste Schaugrotte der Welt” im Guiness-Buch der Rekorde eingebracht. Heutzutage durchwandern zahlreiche Besucher die 3 Sohlen, der aus einem ehemaligen Bergwerk entstandenen Grotte, vorbei an spiegelnden Seen und den schnell wachsenden Tropfsteinen. Auch nett gestaltete Kinderführungen ,mit roten Zipfelmützen für die Kleinen, werden angeboten. Außerdem gibt es einen Heilstollen mit gesunder Höhlenluft und ein Museum, das “Grottoneum”. Adresse: Feengrottenweg 2, 07318 Saalfeld 

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Atta-Höhle in Attendorn

Zufällig wurde im Jahr 1907 bei Sprengarbeiten die schöne Tropfsteinhöhle in Nordrhein-Westfalen entdeckt. Gute 500 Meter der insgesamt 6.670 Meter langen Höhle sind Scharen von Besuchern zugänglich. Es finden sich beeindruckende Stalaktiten- und Stalagmiten-Formationen (und auch deren Verwachsungen – die Stalagnaten). Diese haben ihren Ursprung im Erdzeitalter Devon, vor geschätzt 400 Millionen Jahren. Zusätzlich zur Atta-Höhle gibt es auch hier eine Gesundheitsgrotte und außerdem reift in den Höhlengängen drei Monate lang, bei 95 Prozent Luftfeuchtigkeit, der Atta-Käse – eine Spezialität, die du probiert haben solltest. Adresse: Finnentroper Str. 39, 57439 Attendorn

Teufelshöhle in Pottenstein

1.700 Meter lang ist der zu besichtigende Abschnitt der eindrucksvollen insgesamt 3.000 Meter großen Höhle. Große und kleine Säle und Hallen, wie der “Barbarossadom” bilden die unterirdischen, durch Stollengänge verbundenen Strukturen, die sich hinter dem “Teufelsloch”, dem Höhleneingang befinden. Zunächst war nur der vordere Bereich bekannt, bis ein Höhlenforscher die Rückwand der vorderen Höhle durchbrach und die Pracht der Tropfsteingebilde zum Vorschein kam. Das Skelett eines Höhlenbären, aus der letzten Eiszeit stammend, wird hier ausgestellt. Im Sommer finden vor dem Höhleneingang Konzerte und andere Auftritte statt. Adresse: Pegnitzer Straße 100, 91278 Pottenstein

Iberger Tropfsteinhöhle

Tief im Kalkgestein liegt die kleine Höhle mit der außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte. Das Höhlen-Erlebniszentrum und Museum informiert über den Ursprung, des vermutlich aus einem Korallenriff entstandenen Gewölbes: Mehrere Millionen Jahre dauerte die Reise aus dem warmen Meer in der Gegend des heutigen Madagaskars bis in den Oberharz und die Entstehung der jetzt sichtbaren Strukturen. Das Museum stellt außerdem den Nachbau eines nahebei gefundenen Höhlengrabes aus. In dem Grab entdeckte man Überreste eines (wie anhand von DNA-Proben nachgewiesen) Familienclans aus der Bronzezeit. Adresse: An der Tropfsteinhöhle 1, 37539 Bad Grund (Harz)

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Drachenhöhle Syrau

Schöne Formationen, wie die “Gardine”, die tatsächlich ein Loch durch einen Schuß aus Kriegszeiten aufweist, schmücken die 550 Meter lange Höhle. Der Besucher-Pfad zieht sich über 350 Meter an unterirdischen Seen mit kristallklarem Wasser vorbei. Die Drachenhöhle wurde 1928 während Steinbrucharbeiten zufällig entdeckt. Im Sommer bieten Lasershows in der Höhle ein besonderes Erlebnis. Außerdem finden hier auch Konzerte statt. Adresse: Paul-Seifert-Straße, 08548 Syrau

Herbstlabyrinth

Die dank moderner technischer Ausstattung spektakulär beleuchteten wunderschönen Strukturen der Knöpfchenhalle sind eine wahre Augenweide. Dieser begehbare Teil der Herbstlabyrinth-Adventhöhle ist etwa 32 m hoch und 60 m lang und weist Gesteinsformationen verschiedener Strukturen auf. Das kilometerlange Höhlensystem wurde erst 1993 entdeckt und 2009 als Schauhöhle eröffnet. Über der Erde bietet der Karst-und Höhlenlehrpfad Einblick in landschaftstypische Phänomene und erlaubt mit den “Steinkammern” kleine Höhlenerkundungen für jedermann. Adresse: An der K68, 35767 Breitscheid

Tropfsteinhöhle Wiehl

Schöne Gebilde in farblichen Schattierungen von glänzendem Weiß bis hin zu satten Rottönen schmücken die Höhle. In sieben Metern Tiefe gelangt man in deren Eingangshalle und begegnet hier Kaskaden, Pfeilern und Säulen, die schön ausgeleuchtet, in stimmungsvoller Atmosphäre feucht glitzern. Wer es wünscht, kann hier sogar den Bund der Ehe schließen und sich vor dieser zauberhaften Kulisse trauen lassen. Ein romantischeres Setting kann man sich kaum vorstellen. Adresse: Pfaffenberg 1, 51674 Wiehl

Unterirdisch schön

Prächtige steinerne Hallen, Säle und Gänge, unterirdische Seen und phantastische Gebilde, die in Millionen von Jahren gewachsen sind, geben den Höhlen ihren einzigartigen und unverwechselbaren Charakter. Kühl (um die 8 – 9 Grad Celsius), und feucht sind die versteckten, märchenhaften Landschaften Anziehungspunkt vieler Besucher, die sich von ihrer geheimnisvollen Schönheit begeistert zeigen.

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