Großer Anteilseigner begehrt bei Tesla gegen Elon Musk auf

Elektromobilität

Ein Tesla-Großaktionär hat sich gegenüber dem Manager Magazin dafür ausgesprochen, dass Elon Musk nicht unbedingt CEO sein muss. James Anderson ist Partner der schottischen Investmentgesellschaft Ballie Gifford, die über einen Fonds mit 7,5 Prozent an dem Elektroautokonzern beteiligt ist. Spannende Infos zu Tesla siehst du im Video.

Warum soll Elon Musk bei Tesla den Hut nehmen?

Im Jahr 2003 gründete Elon Musk seinen Elektroautohersteller Tesla und ist mit rund 20 Prozent Beteiligung der weiterhin größte Anteilseigner. Vor allem seine Management-Art stößt bei James Anderson sauer auf, weil Musks Mikromanagement auch den Wunsch inkludiert, mit der Börse und der Welt auf eine Weise zu kommunizieren, die nicht unbedingt hilfreich sei. Der Manager nannte Amazon-Chef Jeff Bezos als Gegenbeispiel, der im Vergleich zu Musk eher ein stiller Vertreter unter den Firmengründern ist. Bezos ist auf Twitter kaum aktiv und nimmt selten an Analysten-Konferenzen teil. Offenbar bezieht sich die Kritik auf Musks Verhalten auf Twitter ohne Absprache mit der übrigen Konzernleitung bei Tesla Beiträge zu schreiben. Im Sommer geriet er ins Visier der US-Börsenaufsicht SEC, da er gepostet hatte Tesla von der Börse über Aktienkäufe zu nehmen. Seit diesem Vorfall muss er Twitter-Postings, die sich auf den Aktienkurs auswirken könnten, durch einen Rechtsexperten der SEC checken lassen.

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Positives

Neben kritischen Worten hatte Anderson über Musk auch positive Dinge zu berichten. Er wolle Elon keinesfalls davon abhalten Elon zu sein, doch man sei der Meinung, dass es wichtig sei, zu konsistenten Botschaften zu kommen. Elon Musk für sein offenes Verhalten bekannt und plant im Jahr 2028 eine Reise zum Mars. Auf dem roten Planeten soll eine erste irdische Kolonie entstehen, deren Kosten sich seiner Einschätzung zufolge auf mindestens 100 Milliarden US-Dollar belaufen könnten.  Der Umzug würde einem Normalverdiener nur soviel wie ein Einfamilienhaus kosten und entspricht rund 100.000 bis 250.000 US-Dollar. Der Mars und Mond sind die nächsten Ziele, die neben Musk auch Jeff Bezos, die NASA und andere Unternehmen auf dem Radar haben.

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