VW mit Elektro-Rekord auf dem Nürburgring: ID.R 600 PS und 1.100 kg | Video

Elektromobilität Sportwagen & Tuning

VW pulverisiert den nächsten Streckenrekord! Vor nicht einmal einem Jahr hatten die Wolfsburger mit purer Elektro-Power und einem Hauch Wahnsinn den Pikes Peak in Rekordzeit erklommen. Und dabei die gesammelte Verbrenner-Konkurrenz alt aussehen lassen. Diesmal musste der Nürburgring dran glauben – und am Ende des Tages darf sich der ID.R mit dem nächsten Titel schmücken: Er ist nicht weniger als das schnellste Elektroauto, das jemals die Nordschleife umrundet hat. Das zeigt auch das Video am Ende des Beitrags eindrucksvoll.

VW ID.R: Die Nummer 2 am Nürburgring

Ja gut, einer war dann doch noch schneller: Porsches 919 Hybrid Evo brauchte gerade einmal 5 Minuten und 19 Sekunden, um die zwanzig Kilometer der grünen Hölle zu bezwingen. Die Stuttgarter hatten allerdings auch einen Verbrenner an Bord, der den 919 zum wohl schärfsten Hybrid aller Zeiten machte. Anders der VW ID.R: Der bezieht seine ganze Power aus einer Batterie. Und schickt immerhin 600 Elektro-PS an die Räder.  Bei gerade einmal 1.100 Kilo auf der Waage entsteht so ein durchaus gesundes Leistungsgewicht.

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Für die Nordschleife benötigte der ID.R gerade einmal 6:05 Minuten – unter die magische Grenze von sechs Minuten ging es also noch nicht. Doch das macht die Leistung nicht weniger beeindruckend: Dem bisherigen Rekordhalter Nio EP9 aus China konnte VW unglaubliche 40 Sekunden abnehmen.

Vom Bergrennen zur grünen Hölle

Volkswagens Motorsport-Abteilung musste am Setup des ID.R gar nicht so viel unternehmen – in Sachen Leistung zum Beispiel änderte sich nichts. Stattdessen musste Fahrer Romain Dumas seinen Gasfuß beherrschen: Wäre er auf den Geraden ans Limit gegangen, hätte er die Batterie weit vor der Ziellinie geleert.

Beim Bergrennen am Pikes Peak dominierte Volkswagen vor allem wegen der dünnen Höhenluft: Im Gegensatz zu Verbrennern macht die den Elektromotoren nämlich nichts aus. Und dann war da natürlich noch das Aerodynamik-Paket, das jeden japanischen Tuner vor Neid erblassen lässt.

Für den Nürburgring bekam der Heckflügel dann ein DRS-System – wie in der Formel 1. Der hohe Abtrieb hätte auf gerader Strecke sonst zu sehr gebremst. In Kombination mit ein paar weiteren Aerodynamik-Updates reichte das, um auch den ewigen Rekord von Stefan Bellof zu schlagen. Und der hatte immerhin über mehr als drei Jahrzehnte Bestand.

Was kommt als Nächstes?

Kaum war der Rekord auf der Nordschleife gefallen, zeigte sich VW schon wieder kampflustig: Auch der nächste Streckenrekord soll nicht lange auf sich warten lassen. Das passt zur Ankündigung der großen Elektro-Offensive, die Volkswagen in den nächsten Jahren auffährt und die mit dem ID.3 als Golf-Nachfolger beginnt.

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Bleibt nur noch die Frage, welche Strecke der ID R als nächstes unter Strom setzt. Um euch die Wartezeit zu verkürzen, versorgt euch VW mit passendem Videomaterial direkt aus dem Cockpit des Stromers: 

Bildquelle

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