Neuer Akku verspricht 1.000 km Reichweite: Erfinder kommen aus der Schweiz!

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Die Schweizer Firma Innolith AG arbeitet an der Entwicklung eines neuen wegweisenden Akkus mit bis zu 1.000 Kilometern Reichweite, der bereits in ein paar Jahren einsatzbereit sein soll. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Lithium-Ionen-Akkus wird die Innolith Energy Battery eine erheblich höhere Energiedichte haben. Das Video bietet dir einen Einblick ins Thema.

Superakku mit Top-Reichweite

Der Akku erhielt den Namen Innolith Energy Battery und soll ein Elektroauto mit einer Stromladung über 1.000 Kilometer weit fahren lassen können. Wie das Unternehmen schreibt, werde dies mit einem anorganischen Elektrolyt erreicht und resultiere in einer Energiedichte von 1.000 Wattstunden pro kg Masse. Ein Lithium-Ionen-Akku kann hier nur mit schwachen 250 Wattstunden aufwarten. Gegenüber dem organischen Elektrolyt in einem Lithium-Ionen-Akku kann die anorganische Variante nicht brennen. Die Innolith Energy Battery übertrifft die klassischen Akkus bei den Ladezyklen um das Zehnfache. Einen großen Pluspunkt bilden die Herstellungskosten, die geringer ausfallen, weil die Materialkosten niedriger sind. In einer jahrelangen Forschungsarbeit konnte Innolith die kritischen Quellen für Sicherheitsrisiken und die chemische Instabilität von Hochenergiebatterien beheben, indem auf anorganische statt organische Materialien gesetzt wird.

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Einsatzbereit in maximal 5 Jahren

Nach Firmenangaben soll die Innolith Energy Battery ihre Serienreife 2021 oder 2024 erreichen, berichtet Golem.de. Eine Kleinserienproduktion ist im Bruchsaler Entwicklungszentrum geplant,  sagte Alan Greenshields, der Verwaltungsratschef von Innolith gegenüber der Tageszeitung “Die Welt”. Die Akkufabrikation sei hingegen nicht vorgesehen, sondern der Fokus soll weiterhin bei Elektrolyten liegen. Interessierte Unternehmen werden künftig Lizenzen zur Produktion des Superakkus erwerben können. Als Lizenzpartner sind vor allem führende Auto-, und Batteriehersteller willkommen. Vielleicht schlägt hier Tesla zu und sichert sich eine Lizenz? Seit 2017 arbeitet die US-Energiegesellschaft PJM mit einer Innolith Grid Bank und ist eine Netzbatterie, die 2 Megawatt Leistung bietet und der Frequenzsteuerung im Stromnetz dient. Die Grid Bank übersteht 55.000 Endladezyklen und sind 10 bis 100 mal mehr als klassische Lithium-Ionen-Akkus leisten können. Die Elektromobilität wird von der neuen Superbatterie profitieren, da Elektroautos zum Beispiel die beliebte Strecke Berlin – Rom ohne zwischenzeitliche Betankung schaffen könnten. In Deutschland spielen Elektroautos momentan noch eine untergeordnete Rolle und haben eine geringe Verbreitung.

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