Berühmte Porsche-Sammlungen

Berühmte Porsche-Sammlungen

Sportwagen & Tuning

Das Porsche-Sammlungen des Werksmuseum in Stuttgart-Zuffenhausen ist sicherlich das Mekka eines jeden echten Porsche-Liebhabers. Doch gibt es weltweit nicht nur in Museen Ansammlungen fabelhafter Modelle, die das Herz der Fans höher schlagen lassen. Reiche Privatleute, die ihrer Leidenschaft für das Automobil nachgehen und außergewöhnliche Sammlerstücke besitzen, gewähren Einblicke und teilen die Pracht ihrer Sammlungen mit Gleichgesinnten.

Sammeln mit Leidenschaft

Sowie Seinfeld 2016 beschloss seine Autos zu verkaufen, handelt nicht jeder leidenschaftliche Sammler: John Dixon behielt seine faszinierende Taj Ma Garaj Collection bis zu seinem Tod. Letzten stand aber danach fest, dass die Porsche-Ikonen wie der Carrera 2.7 RS, außergewöhnliche Dragster- und Limousinen-Varianten des Klassikers 356 und andere Modelle aus dieser vielseitigen Auslese von RM Sotheby’s zum Verkauf angeboten werden.  Außer ihrem meist üppigen Vermögen eint die privaten Porsche-Sammlungen vor allem eines: Leidenschaft. Bei der Kalifornierin Lisa Taylor wurde diese entfacht, als sie im Jahr 1981 erstmals hinter dem Steuer eines 911 saß. Heute besitzt sie auf ihrer Ranch eine beachtliche Sammlung. Gut bestückte Privatbestände gibt es zwar einige, doch selten erreichen sie ein solches Ausmaß.

Drei der faszinierendsten Porsche Sammlungen der Welt:

Farbenfroh: Lisa Taylors bunte Juwelen

In Yorba Linda im US-Bundesstaat Kalifornien lädt Lisa Taylor gerne Gleichgesinnte auf ihre Ranch in der Nähe von Disneyland ein. Früher hielt sie hier Rennpferde und der Name “Flying L Ranch” bezieht sich auf ihr erstes 2002 in Hawaii erworbenes Pferd Lawai. Nach einem Reitunfall sattelte sie dann aber komplett auf die bequemen Autositze ihrer geliebten Fahrzeuge um. Lisa Taylor mag es bunt und passt die Farben der Modelle in ihrem Besitz ihren Vorstellungen entsprechend an. Viele der kraftvollen RS- und Turbo-Modelle, die in ihrer Garage stehen, sind in ausdrucksstarken Farben lackiert. Eines der Glanzstücke der Sammlung ist ein 911 GT3 RS in Sternrubin, Modelljahr 2016. Dieser original Porsche-Farbton wurde Anfang der 1990er-Jahre mit dem Carrera RS eingeführt. Der pinkfarbene Lack gehörte seinerzeit zum Standardrepertoire, jedoch ist er heute als Rarität zu werten. Das Herz seiner Besitzerin hängt an “Rubi“, und der Wagen steht nicht zum Verkauf. Ein 911 GT2 RS in Voodoo-Blau, Baujahr 2018, trägt den Namen “Vudi” und auch für seinen Erwerb legte sie sich ordentlich ins Zeug. Ihren 911 Turbo S in der Farbe Amethyst Metallic nennt sie “Ame“und ihn fuhr sie schon auf dem Nürburgring. Jeder der Wagen hat entsprechend der Farbe des Modells seinen Spitznamen. So zum Beispiel auch “Mari“ der GT3 in Maritim-Blau und “Bumble Bee“ der 2019er GT3 RS in Racing-Gelb. Wie viele Porsche es insgesamt sind, bleibt allerdings ein Geheimnis. Porsche 918 Spyder sportscar is on Dubai Motor Show 2019

Mysteriös: Die White Collection

Wirklich geheimnisvoll ist die berühmte White Collection. Diese ganz spezielle Porsche-Sammlung wirkt einzigartig: Nahezu alle Modelle sind weiß. Der genaue Standort ist nicht öffentlich bekannt. Jedoch ist Carl Bauer als Verwalter der Sammlung des Porsche Club of America aufgeführt. Immerhin weiß man aber, dass sie über 65 strahlend weiße Porsche Modelle umfasst. Untergebracht sind diese in einem weißen Gebäude, mit weißen Möbeln, sodass die Besucher wohl regelrecht von dem Glanz geblendet sein müssen. Ein weiterer Teil der Kollektion im oberen Stockwerk umfasst jede Menge Literatur zum Thema Porsche und andere Gegenstände rund um das besondere Automobil. Man geht davon aus, dass sich die Sammlung in Amerika befindet. Ein Video existiert, dass einen Rundgang zeigt und auch eine Liste aller Modelle ist bekannt. Fest steht, dass es sich um eine der größten Sammlungen weltweit handelt. Es wird gründlich dafür gesorgt, den Mythos aufrechtzuerhalten: Besuchern, die nur ohne Schuhe den beinahe heiligen Grund betreten dürfen, ist dort das Mitführen von Handys nicht erlaubt. Journalistische Quellen, denen man nachsagt etwas über den Standort zu wissen, schweigen sich aus.

Stilvoll: Magnus Walkers beeindruckende Sammlung in L.A.

Der Mode-Designer und Trendsetter Magnus Walker besitzt, untergebracht in einem ehemaligen Werk in Los Angeles, eine der spektakulärsten Porsche-Sammlungen der Welt. Seine Autobiografie “Urban Outlaw” erzählt auch ausführlich von seinem Werdegang als Sammler und seiner Liebe zur Geschwindigkeit. „Führe jeden Tag ein Rennen, wenn nötig gegen dich selbst“, ist eines der treibenden Motive seines Lebens auf der Überholspur. Magnus Walker besitzt rund 40 Porsche 911. Die besondere Liebe begann 1977, als er seinen Vater zur Earls Court Motor Show in London begleitete und sich für einen 911 mit roten und blauen Streifen begeisterte. In seinem Heimatort Sheffield hatte er zuvor noch nicht die Möglichkeit gehabt, auch nur einen einzigen Sportwagen aus der Nähe zu betrachten. Nachdem er 1982 die Schule verließ und eine Anstellung in den USA bekam, beschloss er zu bleiben. Er begann seine Träume zu verwirklichen und im Laufe der Jahre baute er seine, mit einem 911 begonnene Sammlung, immer weiter aus. Der kreative Sammler verwandelte seine Autos oft in außergewöhnliche Einzelstücke. Da er der Meinung ist, Autos seien zum Fahren da, weisen die meisten von ihnen Gebrauchsspuren auf. Walker hat eben nicht nur eine Leidenschaft für das Sammeln, sondern auch für das Fahren seiner Porsche.

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Fazit

Ob private Sammler oder öffentlich zugängliche Ausstellungen: Der Porsche ist eine Legende und der Zulauf begeisterter Fans ist groß. Die Leidenschaft für das elegante Automobil eint Gleichgesinnte rund um den Globus.


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