Michael Jacksons Anti-Schwerkraft-Move wurde geknackt!

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In seinem Musikvideo Smooth Criminal verblüffte Michael Jackson die ganze Welt: Wie zur Hölle kann er sich in einen glatten 45-Grad-Winkel lehnen?! Ist das wirklich möglich oder nur ein fauler Trick? Das haben wir uns alle schon seit Jahren gefragt, aber jetzt haben die Forscher die Antwort.

Gesehen, kopiert, verletzt

“MJ hat eine 45-Grad-Neigung gezeigt, die jedem Zeugen unheimlich erscheint“, so die Forscher. Wer den 45-Grad-Stunt von MJ gesehen hat, musste es sofort selbst probieren. Auch die Autoren der neusten Studie wollten den coolen Move kopieren – und verletzten sich einer nach dem anderen! Machs also bitte nicht nach, falls du nicht gleich im Krankenhaus landen willst. Was ist aber MJ’s Geheimnis?

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Schuhmagie und noch einiges mehr

Es ist nicht gerade unbekannt, dass MJ ein wenig Hilfe bei den Stunts gekriegt hat. Ein bisschen Schuhmagie war da sicher mit im Spiel, denn im richtigen Moment tauchte ein Nagel auf und hakte sich in seine speziell designten Schuh. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass MJ den größten Teil der Belastung der Pose in seiner Achillesferse hielt und dafür ein spezieller Heel eingebaut wurde. Ohne die Schuhe könnten selbst krass fitte Profi-Tänzer nur eine maximale Neigung von 25 bis 30 Grad erreichen. 

Das ist aber noch längst nicht alles!

Obwohl die Technologie etwas mitgeholfen hat, war Jacksons Körper das A und O bei diesem geilen Stunt. „Selbst mit speziell entworfenen Schuhen und der Unterstützung des Nagels ist die Bewegung unglaublich schwierig, da sie eine athletische Kernkraft von den verstärkten Wirbelsäulenmuskeln und den Antigravitationsmuskeln der unteren Extremitäten erfordert“, so die Neurowissenschaftler aus Indien.

Ein GO für die Forschung

MJ hat uns nicht nur fasziniert, er hat auch die Forschung ins Rollen gebracht. Plötzlich haben die Forscher ihr Verständnis der Wirbelsäulenbiomechanik erneut unter die Lupe genommen.  „Ob Trick oder nicht, die von MJ inspirierten Moves haben unser Verständnis der Mechanismen von Wirbelsäulenverletzungen in Frage gestellt“, so die Forscher. Die Forschung im Bereich Wirbelsäulenbiomechanik wurde durch MJ angekurbelt – und das mit Erfolg. Natürlich sind noch viele Fragen offen, darunter das Problem, ob die chirurgischen Implantate den verrückten Belastungen des Tanzes standhalten. Vielleicht hat Michael Jackson es nicht geschafft, die Physik auf den Kopf zu stellen, aber der King of Pop hat uns mit seinen raffinierten Schritten definitiv neue Fragen aufgeworfen. Ein Hoch auf den King!

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