Depressionen bei Männern: Von Ursache über Problematik bis zum Lösungsansatz

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In den letzten Jahrzehnten standen Depressionen bei Frauen definitiv im Blickpunkt. Über diese Krankheit war bei Männern nur sehr wenig bekannt. Seit den letzten Jahren hat sich hierbei jedoch einiges geändert und immer mehr Männer leiden an Depressionen. Diese äußern sich bei den beiden Geschlechtern natürlich etwas unterschiedlich, können aber sowohl bei Frauen als auch bei Männern kritische und gefährliche Auswirkungen haben. Über häufige Auslöser für seelische Krisen bei Männern und wie man Depressionen entgegenwirken kann, wird in diesem Beitrag besprochen.

Auslöser für Depressionen bei Männern

Der moderne Mann kocht meistens nicht, putzt auch nicht und kümmert sich auch nur ungern um die Kinder. Dafür wird von ihm erwartet, berufliche Höchstleistungen zu bringen, um die Familie finanziell zu unterstützen. Hier zeigt sich auch schon der häufigste Auslöser für eine psychische Belastung beim Mann. Arbeitslosigkeit und Geldprobleme führen zu enormen Stress und Druck. Depressionen bei Männern können aber auch durch Trennungen vom Partner und Einsamkeit ausgelöst werden. Andere Ursachen sind Suchtprobleme, soziale Probleme oder körperliche Probleme.

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Das Männerproblem des Schweigens

Männer reden grundsätzlich nur sehr ungerne über ihre persönlichen Probleme und Gefühle. In unserer Gesellschaft werden Männer als starke und maskuline Seelen dargestellt, weshalb sie ihre Emotionen auch meistens verstecken. Wenn sich bei dem Mann eine Depression entwickelt, versucht er diese meist mit sich selbst abzumachen. Es wird deshalb auch geschätzt, dass es vermutlich viel mehr seelische Krankheiten bei Männern gibt, als es die öffentlichen Zahlen zeigen. Männer machen vieles mit sich selbst aus, anstatt darüber mit jemanden zu sprechen. Dies führt meistens zu einer langsamen und schleichenden Entwicklung der seelischen Krankheit. Es ist unglaublich wichtig, sich an die Familie und Freunde zu wenden und über seine psychischen Probleme zu sprechen. Gefühle und Emotionen sind auch bei Männern erlaubt und sollten auf keine Weise unterdrückt werden.

Wie zeigen sich Depressionen bei Männern?

Ein großer Unterschied zwischen seelischen Krankheiten bei Frauen und Männern sind die Symptome. Frauen verfallen oft in eine antriebslose, motivationslose Zombiestimmung. Männer hingegen reagieren oft aggressiv, trinken häufig Alkohol oder treiben unglaublich viel Sport. Bei Männern treten auch oftmals sexuelle Schwierigkeiten auf, beispielsweise die sexuelle Funktionalität. Diese kann vor allem bei jungen Männern zu Beziehungsproblemen führen. Andere Symptome sind Schlafstörungen, Erinnerungsprobleme, Konzentrationsstörungen, ein Gefühl von Leere und Traurigkeit, Unfähigkeit und Müdigkeit. Eine Depression kann aber auch schwerwiegendere Probleme mit sich führen und Auslöser vieler körperlicher Krankheiten sein, wie beispielsweise Bluthochdruck, Erkrankungen der Herzgefäße oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im schlimmen Fall kann es auch zu Selbstmord führen.

Depressionen loswerden

Depressionen sind keine Symptome einer verschwundenen Männlichkeit. Es handelt sich dabei um eine behandelbare Krankheit unter der jährlich Millionen von Männern leiden. Über seine Gefühle und Probleme zu sprechen, sich Ziele und Herausforderungen zu setzen, Sport zu betreiben, sich gut zu ernähren und Stress zu reduzieren, können dabei helfen die Krankheit selbst zu behandeln. Es gibt aber auch viele verschiedene Therapieformen, wie die Psychotherapie, die Verhaltenstherapie, die Lichttherapie oder die kognitive Verhaltenstherapie, die Depressionen behandeln können. Eine Depression sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und man sollte sich früh genug Hilfe holen. Du bist nicht alleine!

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