Ein Waschbrettbauch aus Hollywood: Welche Star-Diäten sind realistisch?

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Immer wieder schaffen es Schauspieler, sich auf der großen Leinwand in Bestform zu zeigen. Riesige Muskelpakete, kaum Körperfett und dazu auch noch jede Menge Sexappeal – oftmals scheint es so, als wären die Stars aus Hollywood einfach übermenschlich oder genetisch besser dran als der Durchschnittstyp. Tatsächlich stecken hinter den Körpern der Traumfabrik jedoch harte Stunden im Fitnesscenter und strenge Diätpläne. Dass sich die Schauspieler bei der Vorbereitung auf einen Film ganz auf ihr Training fokussieren können und dabei fast immer professionelle Hilfe zur Verfügung gestellt bekommen, scheinen diese Pläne für uns oft nicht nachahmbar zu machen. Und das, obwohl sich die meisten doch genau das Wünschen: Endlich das große Ziel erreichen und den Traumkörper haben. Aber ist dieses Ziel wirklich so schwer zu erreichen? Wir haben uns angesehen, welche Stardiäten für jedermann umsetzbar sind!

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In Form wie der Gladiator

Als im Jahr 2000 der Monumentalfilm Gladiator mit Russel Crowe erschien, war er ein riesiger Hit. Anders als andere Filme des Genres fokussierte sich die Handlung nicht nur auf die geschichtlichen Erlebnisse der damaligen Zeit, sondern führte die Zuseher in das Innenleben des römischen Feldherrn Maximus Decimus Meridius und seiner inneren Wandlung. Der Film konnte fünf Oscars ergattern, einer davon ging an Hauptdarsteller Russel Crowe für seine Performance. Er inspirierte auch viele andere Projekte, darunter die Konsolenspiele Gladiator: Schwert der Rache, welches laut 4players einen gigantischen Überlebenskampf im antiken Rom darstellt. Auf der Online-Plattform Betway gibt es für Fans sogar ein eigenes Slot-Spiel zum Film. Dazu entstand eine große Variation an Merchandise, darunter Poster, T-Shirts mit Fotos und Filmzitaten, Tassen und mehr. Russel Crowe war damals maßgeblich am Erfolg des Films beteiligt und das nicht nur wegen seiner schauspielerischen Leistung. Auch seine körperliche Verfassung war für viele Zuseher beeindruckend, denn der Schauspieler hatte sich in kürzester Zeit eine starke Muskulatur zugelegt. Geschafft haben soll der Gladiator-Darsteller dies mit einer relativ einfachen Diät und einem straffen Trainingsprogramm. Neben einem Mix aus Cardio und Krafttraining, das mindestens 70 Minuten täglich durchgeführt werden musste, aß der Schauspieler 6 – 8 kleine Mahlzeiten am Tag, um seinen Stoffwechsel anzukurbeln. Er setzte dabei vor allem auf ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse, natürlich durften auch Eiweiß und gesunde Fette nicht fehlen. Wer also genug Zeit hat, mehrmals am Tag zu kochen oder bereit dazu ist, auch immer wieder dasselbe zu essen, kann der Routine von Russel Crowe relativ einfach folgen. Jetzt soll übrigens ein zweiter Teil zum Film in Planung sein. Ob Crowe darin erneut auftreten wird, ist nach Aussagen von Film.tv noch nicht offiziell bestätigt, laut FitCeleb soll der Schauspieler jedoch schon wieder fleißig am Trainieren sein. Seine neue Strategie: Er verzichtet auf Gluten und damit auf zahlreiche Kohlenhydrate. Einige Kilos sollen bereits gepurzelt sein. 

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Superheldenkörper wie Deadpool

Wer den Film Deadpool gesehen hat, weiß vor allem eines: Ryan Reynolds hat jede Menge schwarzen Humor. Aber nicht nur das! Er hat auch einen wahnsinnig starken Körper. In seinem hautengen Superheldenkostüm würde sich nämlich jede Speckfalte und jedes zusätzliche Kilo genau abzeichnen. Darüber muss sich der Filmstar jedoch keine Sorgen machen, denn sein Körper war zu Beginn der Dreharbeiten richtig gestählt. Zwar kannte man den erfolgreichen Kanadier bereits aus Filmen wie Party Animals oder Blade mit Topfigur, für den stuntreichen Film musste er sich jedoch an einen besonders strikten Plan halten. Dafür aß Reynolds ähnlich wie ein Bodybuilder. Zuerst nahm er eine Vielzahl an Kalorien vor allem durch Eiweiße zu sich, um seine Masse zu vergrößern, durch intensives Training und eine Kalorienreduktion kurz vor dem Filmstart konnte er dann auch sein Körperfett in das perfekte Verhältnis bringen. Ryan Reynolds soll dabei sehr strikt gewesen sein, seine Diät erfordert also jede Menge Disziplin. Auch auf gezuckerte Speisen verzichtete er komplett. An einem typischen Tag nahm der Schauspieler ebenfalls mehrere kleine Mahlzeiten zu sich, diese bestanden beispielsweise aus einer Tasse ungesüßtem Haferbrei und zwei Eiern, Hühnerwraps mit Salat, Proteinriegeln oder gedünstetem Fisch mit braunem Reis und Gemüse. Schwer umzusetzen? Eigentlich nicht, jedoch wird auch hier jede Menge Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Vorteil jedoch: Die simplen Mahlzeiten sind einfach zu kochen und benötigen nur wenige Zutaten. Schon zwei Teile sind von Deadpool erschienen, dazu das gleichnamige Spiel Deadpool von Activision. Jetzt soll außerdem ein dritter Teil in Planung sein. Wir freuen uns, den stählernen Körper des Schauspielers also bald wieder auf der Leinwand zu sehen! 

Mit Proteinshakes zu Wolverine

Wolverine ist wohl einer der beliebtesten X-Men-Charaktere und wurde bereits in den Comicbüchern als wahre Bestie dargestellt – wenn auch mit großen Herz. Aber auch der Bizeps des Mutanten ist alles andere als klein. Die Darstellung von Hugh Jackman als Wolverine traf den Nagel auf den Kopf und so wurde aus einem beliebten Comichelden ein weltweiter Actionstar. Wolverine bekam mehrere eigene Filme zu seinem Charakter, wurde zu einem der meistgetragenen Kostüme auf der Comic Con und Jackman wurde sogar zum Sexiest Man Alive gewählt. Als schönster Mann der Welt entsprach er allen Traumvorstellungen: Große Muskeln, Waschbrettbauch und volles Haar. Um sich in die Rolle einzufinden, musste der australische Schauspieler vor allem eines tun: Viel trainieren und Diät halten. Sein Trainer Mike Ryan sprach in einem Interview darüber, wie er dem Hollywoodstar zu seinem Wolverine-Körper verholfen hat. Neben einer ausgewogenen Trainingsroutine stand bei ihm vor allem Protein auf dem Plan. Seine Empfehlung: Wer nicht genug Protein aus der Nahrung beschaffen kann – denn dies schaffen laut ihm die wenigsten – soll mit Nahrungsergänzungsmitteln arbeiten. Hier kommen hochwertige Proteinshakes ins Spiel. Mit Hilfe der Shakes kann der Körper nach einem Workout schneller regenerieren und sich für das nächste Training bereitmachen. Auch das Timing der Mahlzeiten ist laut Ryan besonders wichtig. Vor dem Training gibt es z. B. Haferflocken, Nüsse und Obst, danach ein Recovery-Shake aus Whey-Proteinen – diese können ganz einfach bei Shops wie Body-Attack bestellt werden. Abends darf es übrigens noch ein Proteinshake mit Banane und Cashewnüssen sein. Wer die Wolverine-Diät machen möchte, muss also nicht viel Aufwand betreiben, denn ein Shake ist schnell zubereitet. Ob es einem auf lange Zeit jedoch damit nicht zu eintönig wird, muss jeder selbst entscheiden.  Um einen echten Starkörper zu bekommen gehen viele Schauspieler sehr weit und nicht alle Diäten sind gesund. Besonders ist dabei hervorzuheben, dass diese Ernährungsweisen nicht über Jahre sondern meist nur während dem Training für eine Rolle durchgeführt werden. Auf lange Sicht sind sie nämlich nicht sehr abwechslungsreich. Wer es trotzdem einmal probieren und den Körper von Ryan Reynolds oder Hugh Jackman bekommen möchte, sollte auf reichlich Eiweiß setzen, denn das haben die Ernährungsweisen alle gemeinsam.

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