Der SC Freiburg trotzt den Giganten

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Im Spiel der Großen gelingt es auch den kleineren Bundesliga-Vereinen in Deutschland immer wieder aufzuzeigen. Einer davon ist der SC Freiburg. Bereits im Jahr 1904 gegründet, ist die Mannschaft seit der Saison 2016/2017 wieder in der Deutschen Fußball-Bundesliga aktiv. Schon im ersten Jahr nach dem Aufstieg erreichte die Mannschaft am Ende Platz sieben in der Tabelle. In den beiden Folgejahren reichte es nur für die Plätze 15, bzw. 13. Doch diese Saison zeigt das Team aus Freiburg wieder auf. Photo by 1966666, Pixabay CC0 Public Domain

Überraschende Ergebnisse

Die Deutsche Fußball-Bundesliga ist in ihre Stadien zurückgekehrt und hat den Fans in nur wenigen Runden bereits zahlreiche Überraschungen beschert. Dabei schien die Ausgangslage vor dem Beginn wieder einmal völlig klar zu sein. Bayern München wird Meister, der SC Paderborn und Union Berlin steigen ab. So weit so klar, doch zum Glück hatte die Liga, einige saftige Überraschungen parat. Das erwischte auch die Buchmacher, die ihre Nase immer im Fußball-Wind tragen, am falschen Fuß. Der Serienmeister aus München gab gleich im ersten Spiel gegen Hertha BSC zu Hause einen Punkt ab. Der BVB und RB Leipzig bewiesen, dass ihre Titel-Ambitionen kein leeres Geschwätz waren und legten vor. Union Berlin, Fixabsteiger in den Bundesliga-Vorschauen zahlreicher Experten, holte am zweiten Spieltag auswärts gegen den FC Augsburg seinen ersten Punkt in der deutschen Fußball-Bundesliga überhaupt. Doch der wahre Hammer sollte erst noch kommen. Die Berliner empfingen am dritten Spieltag zu Hause Borussia Dortmund. Niemand, vor allem nicht die Wett-Experten, gaben der Mannschaft vor dem Spiel auch nur den Hauch einer Chance, doch die Hauptstädter besiegten die Schwarz-Gelben klar mit 3:1. Das hatte gesessen, die Dortmunder waren geschockt. RB Leipzig nutzte seine Chance und setzte sich an die Spitze der Tabelle.

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Gelungener Auftakt

Der SC Freiburg war ebenfalls sehr gut in die Saison gestartet. Nach zwei Siegen gegen Mainz 05 und den SC Paderborn hagelte es gegen den Aufsteiger des 1. FC Köln eine knappe 1:2 Niederlage. Die fassungslosen Zuschauer auf der Freiburger Haupttribüne mussten mitansehen, wie ein Fehler des Freiburger Routiniers Nicolas Höfler zum Siegestor der Kölner in der Nachspielzeit führte. Mit etwas mehr Konzentration wäre ein Punkt zu holen gewesen. An der Fehlerquote muss die Mannschaft also noch etwas arbeiten. Das war auch in der ersten Runde des DFB-Cups zu sehen, wo man den 1. FC Magdeburg erst nach Verlängerung knapp mit 1:0 bezwingen konnte. Damit befindet sich der SC Freiburg zum Auftakt der neuen Saison mit drei Punkten auf Platz sechs der Tabelle, in bester Gesellschaft mit dem BVB, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach.

Spannung vor dem Länderduell

Nun wartet TSG 1899 Hoffenheim als nächster Gegner. Die Bilanz für den SC Freiburg ist allerdings wenig berauschend. So gingen die letzten Duelle gegen den TSG 1899 Hoffenheim sowohl zu Hause, als auch auswärts klar verloren. Der letzte Sieg in Hoffenheim gelang den Freiburgern im November 2010, zuletzt konnte die Mannschaft auswärts maximal ein Unentschieden erreichen, das aber vergleichsweise ziemlich häufig. Es wird also spannend zu sehen sein, ob die beiden Mittelständler diesmal einen klaren Sieger in ihrem Duell finden werden. Hoffenheim hat nach drei gespielten Runden vier Punkte am Konto und nimmt derzeit Platz neun in der Tabelle ein. Nach dem Bundesliga-freien Wochenende hat die Vorbereitung für das Länderduell längst begonnen. Das Testspiel gegen den FC Aarau entschied Freiburg mit 4:2 für sich. Die zuletzt angeschlagenen Spieler Lucas Höler und Robin Koch sind wieder mit dabei und trainieren. Der in letzter Minute wieder zurückgekehrte Vincenzo Grifo ist ebenfalls mit dabei, auch wenn er im Spiel gegen den TSG 1899 Hoffenheim zusehen wird müssen. Er kann wegen einer viel diskutierten Sperr-Klausel nicht gegen seinen Ex-Klub eingesetzt werden, zahlreiche Kommentatoren haben in den Medien diese Vorgangsweise scharf kritisiert. Diese öffentliche Diskussion verschärft die Spannung vor dem Duell weiter und wirft noch mehr öffentliches Blitzlicht auf die beiden Teams. Wie auch immer die Begegnung enden mag, eines ist sicher. Fans und Mannschaft bleiben hochmotiviert. Photo by KeithJJ, Pixabay CC0 Public Domain Der sympathische Klub aus Freiburg ist nicht nur bei seinen Fans sehr beliebt. Selbst die Spieler schwärmen von dem Verein und fühlen sich pudelwohl. So hat Nationalspieler Nils Petersen seinen Wechsel von Werder Bremen zum SC Freiburg nie bereut, ganz im Gegenteil. Er sieht den Transfer rückblickend als eine der besten Entscheidungen seines Lebens.

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