EM-Quali: GER vs. NED – Vorentscheidung um Platz 1?

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Das DFB-Team erwartet am Freitag im Hamburger Volksparkstadion den Erzrivalen Niederlande zum Top-Spiel des EM-Quali Spieltages. Ein Sieg der Deutschen wäre (fast) schon gleichbedeutend mit Platz 1 in Gruppe C.

Gute Ausgangslage für Löw’s Truppe – Oranje muss liefern

Aktuell rangiert das Team von Bundestrainer Löw mit neun Punkten aus drei Spielen auf Platz zwei – drei Zähler hinter Nordirland, die bereits vier Spiele absolvierten. Hinter den Deutschen warten dann die Niederländer mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage.  Besonders für die Oranje geht es daher in dieser Partie bereits um alles. Das Hinspiel im März gewannen Neuer & Co. mit 3:2 – Nico Schulz erzielte damals in der 90. Minute den entscheidenden Treffer – und revanchierten sich somit für die Niederlage in der Nations League vergangenen Jahres. Sollte die Mannschaft von Europas Spieler des Jahres, Virgil van Dijk auch das Rückspiel gegen das DFB-Team verlieren, wäre der erste Platz in der Gruppe bereits außer Reichweite. Da sich zudem die Nordiren als ernstzunehmender Konkurrent um das EM-Ticket präsentieren, könnte die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 in ernster Gefahr sein. Die Niederländer benötigen also am Freitag mindestens einen Punkt, um nicht schon nach dem 5. Quali-Spieltag enorm unter Druck zu geraten.

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Oranje verzichtet auf Bundesliga-Power

Überraschend nicht dabei im Kader von Bondscoach Ronald Koeman ist Stürmer Wout Weghorst. Der 27-Jährige Wolfsburger überzeugte in der letzten Saison mit 17 Bundesligatoren und hat auch in der neuen Spielzeit bereits drei Scorerpunkte gesammelt. Trotz starker Leistungen bleibt der wuchtige Mittelstürmer fürs erste aber bei „nur“ drei Länderspielen. Prunkstück der niederländischen Mannschaft ist dagegen weiterhin die Defensive. Mit Virgil van Dijk (FC Liverpool) sowie Matthijs de Ligt (Juventus Turin) besitzt die Oranje die wohl beste Innenverteidigung der Welt. In der Offensive hingegen ruhen die Hoffnungen vor allem auf Memphis Depay (Olympique Lyon) sowie Steven Bergwijn von PSV Eindhoven, an dem im Sommer wohl auch der FC Bayern großes Interesse hatte.

Waldschmidt ersetzt den verletzten Sané

Bei der deutschen Nationalmannschaft fehlt der wohl wichtigste Offensivspieler verletzungsbedingt. Leroy Sané wurde vor wenigen Wochen am Kreuzband operiert und fällt voraussichtlich bis Januar aus. Dafür nominierte Bundestrainer Jogi Löw zum ersten Mal Luca Waldschmidt in den Kader. Der 23-Jährige Freiburger überragte im Sommer bei der U21-EM und wurde am Ende mit sieben Treffern zum Torschützenkönig gekürt. Auch in der neuen Saison zeigte Waldschmidt bereits gute Leistungen und verdiente sich somit die Einladung zum DFB-Team.

Erneut nicht dabei ist hingegen Kevin Volland. Trotz 26 (!) Scorerpunkten in der letzten Saison scheint der flexibel einsetzbare Offensivspieler von Leverkusen keine Chance mehr bei Löw zu bekommen. Volland selbst sieht die Situation gelassen: „Ich sitze nicht nervös vor dem Handy und bin dann enttäuscht, wenn kein Anruf kommt“, betonte der gebürtige Marktoberdorfer. Die Hoffnungen auf ein Comeback im deutschen Nationaltrikot habe der Leverkusener trotzdem noch nicht aufgegeben. Aber auch ohne Volland und den verletzten Sané scheint Deutschland in der Offensive gerüstet. Mit Brandt, Werner, Gnabry & Co. hat der DFB genug Qualität, um die Niederlande am Freitag zu schlagen und einen großen Schritt in Richtung Europameisterschaft zu machen.

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