Europa League: Deutsche Teams im Überblick

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Neben der Champions League startet in der kommenden Woche mit der Europa League auch der zweite europäische Wettbewerb im Fussball. Die deutschen Mannschaften erwischten bei der Auslosung allesamt machbare Aufgaben.

Eintracht Frankfurt: Keine Angst vor Arsenal

Die vermutlich schwierigste Gruppe der drei deutschen Vereine hat die SGE zugelost bekommen. Neben dem FC Arsenal London trifft die Eintracht auf Standard Lüttich sowie Vitoria Guimares. Favorit der Gruppe sind natürlich die Engländer. Der Vorjahresfinalist der EL besitzt besonders in der Offensive mit Aubameyang, Lacazette sowie Pepe außerordentliche Qualität und gilt damit als einer der Titelfavoriten. Dass die Eintracht aber auch gegen solche Gegner bestehen kann, zeigte die Mannschaft im letzten Jahr: Zahlreiche Top-Teams wie Inter Mailand, Benfica Lissabon oder Schachtjar Donezk wurden ausgeschaltet, sogar gegen den großen FC Chelsea stand die Truppe von Adi Hütter kurz vor einem Triumph.  Die beiden anderen Gegner aus Lüttich bzw. Guimares sind als Underdogs einzustufen. Treten die Adlerträger ähnlich couragiert auf wie in der letztjährigen Gruppenphase – damals holte man 18 von möglich 18 Punkten – sollte der Einzug in die nächste Runde sicher sein.

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Wolfsburg mit Losglück

Die Wölfe sollten im Normalfall keine Probleme mit dem Weiterkommen haben. Mit KAA Gent, AS St. Etienne sowie PFK Olexandrija hat der VFL mehr als machbare Gegner vor der Brust. Zwar wurden alle drei Mannschaften in ihren jeweiligen Ligen Dritter in der vergangenen Spielzeit, die Qualität des Bundesligisten ist aber deutlich höher einzuschätzen. Alles andere als ein Überwintern in diesem Wettbewerb wäre für das Team von Oliver Glasner eine herbe Enttäuschung. Während Weghorst & Co. noch nie ein Pflichtspiel gegen die Franzosen bzw. die Ukrainer bestritten haben, kommt es gegen den belgischen Erstligisten zur Neuauflage des Champions League Achtelfinals von 2016. Damals setzten sich die Grün-Weißen mit zwei Siegen durch und scheiterten erst im Viertelfinale an Real Madrid. Damals wie heute im Kader: Koen Casteels, Maximilian Arnold, Robin Knoch sowie Josuha Guilavogui. 

Gladbach: Spitzenduell gegen die Roma

Ähnlich wie Frankfurt mit dem FC Arsenal haben auch die Gladbacher mit dem AS Rom einen echten Knaller in ihrer Gruppe. Die Römer haben mit Edin Dzeko, Henrikh Mkhitaryan, Cengiz Ünder & Co. zahlreiche Top-Stars in ihren Reihen und sind daher Favorit auf Platz eins. Der Saisonstart mit mageren zwei Punkten aus zwei Spielen verlief aber alles andere als gut.

Ebenfalls schlecht in die Saison gestartet ist der zweite Konkurrent, nämlich Basaksehir Istanbul. Die Türken um Altstar Robinho gewannen nur eines von drei Ligaspielen und befinden sich aktuell nur auf Rang 14. Im Kader von Trainer Okan Buruk stehen neben Demba Ba, Gael Clichy und Arda Turan weitere prominente Namen, die jedoch (fast) alle ihren Zenit bereits überschritten haben. Komplettiert wird die Gruppe mit dem Wolfsberger AC. Die Österreicher konnten sich zum ersten Mal für die Europa League Gruppenphase qualifizieren und gelten daher als krasser Außenseiter. Erreichen die Gladbacher ihre Normalform, sollten die Duelle mit der Mannschaft aus dem Nachbarland keine Probleme darstellen.

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