Rafting: eine Herausforderung für wasserfeste Männer

Sport & Fitness

Du möchtest einmal ein ganz außergewöhnliches Abenteuer erleben? Dich Mann gegen Mann im Kampf gegen die Elemente stellen? Und dich hinterher wie ein Held fühlen? Dann solltest du einmal über einen Rafting-Ausflug nachdenken. Genau das kannst du nämlich dabei erleben. Bei diesem Wassersport, der sich seit Mitte der 1980er Jahre immer größerer Beliebtheit erfreut, befährst du mit deinem Team in einem Schlauchboot einen Fluss. Natürlich handelt es sich dabei um keinen begradigten Fluss wie etwa die Donau. Das wäre zu langweilig. Du fährst auf Wildwasser. Einen Eindruck, was dich dabei erwartet, findest du weiter unten im eingebundenen Video.

Rafting – wo geht das?

?tagged=rafting In aller Regel befährst du beim Rafting Wasserstraßen mit höheren Schwierigkeitsgraden. Wenn Du diesen Wassersport einmal ausprobieren möchtest, musst du übrigens nicht um die halbe Welt reisen. Denn dieser Sport ist an nahezu allen wild fließenden Flüssen im Alpenraum Deutschlands, Österreichs und der Schweiz möglich. Zur eigenen Sicherheit solltest du allerdings einen Fluss wählen, an dem Rafting von einem kommerziellen Anbieter auf dem Programm steht. Möglichkeiten, an einer Rafting-Tour teilzunehmen, findest du aber auch bei einigen Kanusportvereinen in der jeweiligen Region. Die Rafts, also die Schlauchboote, sind auf eine Besatzung von zwei bis zwölf Personen ausgelegt und haben üblicherweise eine Länge von 3,60 bis 5,80 Meter. Rafts gibt es allerdings in verschiedenen Bootsformen. In ganz Europa ist ein symmetrisches Raft, das am Heck mit einem Stechpaddel gesteuert wird, am gebräuchlichsten. Auch wenn du während der Fahrt das Adrenalin in deinen Adern kochen spürst, gilt Rafting mittlerweile doch als vergleichsweise sicher. Der Grund: Die kommerziellen Anbieter haben massive Sicherheitsmaßnahmen entwickelt, die auch von den Behörden strikt überwacht werden. Dadurch ist Rafting mittlerweile kaum noch gefährlicher als Fußball. Wenngleich auch der Thrillfaktor erheblich größer ist. 

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Rafting und der Naturschutz

Auch wenn du ein Naturfreund bist, kannst du den Rafting-Trip bedenkenlos wagen. Denn – anders als bei anderen Natursportarten wird beim Rafting kein Naturraum zerstört. Zudem gibt es feste Ein- und Ausstiege, sodass der Eingriff in die Natur denkbar gering ist. Im Gegenteil tragen Rafter sogar dazu bei, dass natürliche Naturlandschaften erhalten bleiben. Der Grund: Dieses Freizeitvergnügen ist insbesondere in den alpinen Regionen zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Die Flüsse werden also zum Zweck der Energiegewinnung nicht mehr weiter verbaut. Dadurch wird also wertvoller Naturraum erhalten, der von den Raftern ruhig genutzt werden kann.

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