A man drowning in the sea on the night

Warum immer wieder Menschen vor Publikum ertrinken – Mit Yovanna Ventura

Sport & Fitness

Endlich wieder Sommer. Badezeit! Doch der Sonnenschein trügt. Vor etwa einem Jahr wäre eine Freundin von mir beinahe ertrunken, obwohl ich nur eine Armlänge von ihr entfernt schwamm.
Warum ich sie nicht direkt gepackt und hochgezogen, sondern ihr stattdessen beinahe eine halbe Minute beim Ertrinken zugesehen habe? Ich habe schlicht und ergreifend nicht erkannt, dass die junge Frau, anstatt unter der Wasseroberfläche zu Tauchen, in Wahrheit um ihr Leben kämpft! Nach einer für sie gefühlten Ewigkeit packte ich sie endlich und zog sie zurück an die Oberfläche. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie geschockt ich war, als sie sich an mich klammerte und keuchend zu heulen begann. Bis zum Schluss war ich davon ausgegangen, dass sie mich nur verarscht. Warum hatte sie auch nicht gestrampelt, rumgespritzt oder sonst wie auf sich aufmerksam gemacht?

Ertrinken ist schwer zu erkennen

Lächerliche Filme wie Baywatch und Konsorten haben uns ein falsches Bild vom Ertrinken vermittelt. In der Realität ertrinken Menschen fast immer ruhig und ohne lautes Geschrei. Im Kampf mit dem Wasser haben Menschen meistens keine Chance zu schreien und Hilfe herbeizurufen. Bevor sie zum Schreien kommen, ist das Atmungssystem bereits mit dem Aufrechterhalten der Atmung vollkommen ausgelastet. Der Mund taucht immer nur kurz aus dem Wasser auf. Es bleibt gerade einmal genug Zeit um schnell aus und wieder einzuatmen. Ertrinkende Menschen können also gar nicht um Hilfe rufen.

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So erkennst du ob jemand gerade ertrinkt

  1. Der Körper ist während des Ertrinkens aufrecht im Wasser
  2. Der Kopf ist unter Wasser und nach hinten geneigt. Der Mund liegt die meiste Zeit knapp unter der Wasseroberfläche
  3. Erfolglose Schwimmversuche
  4. Schnellere Atmung und krampfhafte Versuche Luft zu bekommen
  5. Geschlossene Augen
  6. Glasige oder leere Augen
  7. Haare hängen willkürlich vor Stirn und Augen
  8. 8. Der Ertrinkende versucht, sich auf den Rücken zu drehen

Die instinktive Reaktion auf Ertrinken

Wenn jemand ertrinkt, kommt es zu einer instinktiven Reaktion. Die betroffene Person streckt ihre Arme zur Seite aus. Die Arme sollen bei dieser instinktiven Schutzfunktion von oben auf das Wasser drücken. Auf diesem weg soll der Körper vor dem Abtauchen bewahrt werden, damit der Ertrinkende weiterhin atmen kann. Die Arme können dabei nicht mehr bewusst gesteuert werden. Daher kann der Unglückliche sich wegen der in diesem Fall wenig hilfreichen instinktiven Reaktion nicht vor dem Ertrinken schützen. Ebenfalls kann er mit seinen Armen nicht auf sich aufmerksam machen.

20 bis 60 Sekunden bis zum Untergehen

Den meisten Ertrinkenden bleiben zwischen 20 Sekunden und einer Minute an der Wasseroberfläche, bis sie nach unten sinken. 20 Sekunden vergehen wie im Flug. Im Zweifel solltet ihr also lieber früh eingreifen und einen dummen Spruch in Kauf nehmen, als nach 90 Sekunden einen leblosen Körper aus dem Wasser zu fischen.
Eine kurze Frage wie „Alles klar bei dir?“ hätte mir und vor allem meiner Freundin eine schlimme Erfahrung gespart. Auch wenn sie sich bereits wenige Minuten nach ihrem Überlebenskampf bereits selbst auf die Schippe genommen hat.

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