Warum „Slow Jogging“ die richtige Sportart für gemütliche Männer ist

Sport & Fitness

Sport ist ja bekanntlich etwas, das Spaß machen soll. Wäre es da nicht sinnvoll, sich nur so schnell zu bewegen, wie es das eigene Lächeln hergibt? Zumindest vertritt der japanische Professor Hiroaki Tanaka diese Ansicht. Vielleicht begründete er aus dieser inneren Einstellung heraus eine neue Art des Joggens – „slow Jogging“, das Laufen im Schritttempo. Die optimale Geschwindigkeit liegt für den japanischen Professor klar auf der Hand: Schritttempo! Doch ist das Slow Jogging keinesfalls mit dem gewöhnlichen Joggen gleichzusetzen, da es andere technische Feinheiten erfordert.

Wie das Slow Jogging funktioniert

Nicht nur das langsame Tempo zeichnet das „Slow Jogging“ als solches aus. Wie der Sportler auftritt, spielt ebenso eine wichtige Rolle. Schnelle Läufer setzen bei ihren Rennen zuerst mit der Ferse auf den Boden auf. Slow Jogger machen es anders. Sie setzen mit dem Mittelfuß zuerst auf dem Boden auf, also mit der Stelle, die auch beim Hüpfen zuerst auf dem Boden ankommt. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technik ist, dass sie die Wirbelsäule, den Rücken und die Knie weniger belastet als andere Lauftechniken. Wer das Slow Jogging nun automatisch in die Kategorie „Sport für Weicheier“ schiebt, irrt. Slow Jogger laufen ebenso aufrecht und diszipliniert, wie es „schnelle“ Jogger tun. Der Trainingseffekt stellt sich mit der Zeit ein. Vielleicht ist das Slow Jogging nicht die geeignetste Sportart, um sofort an Gewicht zu verlieren. Dafür macht sie den Körper fitter und verbessert die Ausdauer.

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Was echte Kerle zum Slow Joggen brauchen

Echte Kerle können sofort losjoggen, wenn sie die passenden Schuhe Zuhause im Schrank haben. Klassische Joggingschuhe kannst du wiederum getrost vergessen, denn sie haben keine biegsame Sohle, die du für das Slow Jogging benötigst. Weiterhin sollte der Schuh keinen oder lediglich einen geringen Höhenunterschied zwischen der Ferse und den Zehenspitzen haben. Hinsichtlich der Strecke fängst du idealerweise mit einer kurzen Einheit an. Die tägliche Trainingszeit lässt sich jeden Tag ein wenig steigern – nach ein oder zwei Wochen schaffst du es, eine Stunde oder länger langsam zu laufen. Einen wohltuenden Effekt wirst du langfristig schon nach dreißig Minuten bemerken! Wissenschaftler fanden heraus, dass der Körper Anandamid ausschüttet. Diese endogene Substanz, die der menschliche Körper selbst bildet, erzielt eine ähnlich berauschende Wirkung wie beispielsweise Cannabis. Dann steht der ersten Trainingseinheit ja nichts mehr im Wege!

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