NEW YORK USA - May 04 2016: Apple Store logo at the entrance to the Apple Store on Fifth Avenue New York. Apple Store cube on 5th Avenue on a cloudy rainy day

Jugendlicher deckt auf: So zockt Apple seine Kunden ab

Mobiles & Apps

Ein 17-jähriger Teenager aus den USA hat es gewagt! Er machte den ersten Schritt und stellte den Megakonzern Apple infrage. Nörgelte und kritisierte. Vor einigen Monaten beklagte er sich in diversen Internetforen über sein iPhone und die immer schwächer werdende Akkuleistung. Die Reaktionen und Erfahrungsberichte von Usern mit dem gleichen Problem waren gigantisch. Alle stimmten zu, dass ihre Smartphones ebenfalls immer langsamer werden. Kein Update half. Nun gibt es die offizielle Bestätigung von Apple: „… die Leistung bei Handys mit alten Batterien wurde gedrosselt (also im Klartext: gezielt und mit voller Absicht), um eine plötzliche Abschaltung unter voller Auslastung zu verhindern…“. Hä??! Klärt mich auf! Denn ich kann dieses Argument nicht nachvollziehen. Weil: die Techniker und Entwickler bei Apple sind ganz bestimmt keine Idioten. Es ist keine große Neuentdeckung, dass die Akkus mit der Zeit ermüden. Das ist eine lang bekannte und gewöhnliche Thematik. Genauso wie Kälte im Winter oder Hitze im Sommer.  Damit hat nicht allein Apple zu kämpfen. Jeder (Lithium-Ionen)-Akku kämpft mit diesen Problemen.

Späte Reue – Geheuchelte Reue

Tatsache ist: Apple hat die Akkuleistung älterer iPhones bewusst reduziert. Beteuerungen wie „Wir haben nie irgendetwas unternommen, was künstlich die Lebensdauer von irgendeinem Apple-Produkt verkürzt oder das Nutzererlebnis verschlechtert, um Upgrades anzukurbeln – und würden dies auch niemals tun.“ © Eduardo Munoz/Reuters Diese Aussage klingelt in den Ohren. Nein, das kreischt und schmerzt in den Ohren wie lange Nägel, die über eine Tafel kratzen. Nun hat Apple eine gaaaaanz tolle Idee. Ein supi Versöhnungsangebot. Ein Schnäppchen. Ich nenne es Abzocke. 2018 startet Apple das immens großzügige Austauschprogramm. Die Ersatzakkus kann man für unglaubliche 29 US$ (anstatt 79 US$) erwerben. Wäre es eigentlich nicht fair, die Dinger umsonst zu verteilen? Eigentlich fehlt nur noch der Werbeslogan „Und noch eine gratis Stange Zigaretten“, damit auch der letzte wieder besänftigt wird und es nicht wagt aufzumucken. An alle, die Zeit haben: bitte rechnet mal, wie viel da zusammen kommen wird.

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Too less too late

Was wäre, wenn all das niemals ans Tageslicht gekommen wäre? Was wäre, wenn niemand Apple zur Rechenschaft gezogen hätte? Was wäre, wenn die dubiosen (kriminellen??) Kalkulationen immer noch greifen würden? DAS WÄRE PASSIERT: – Keine widerlichen, haaresträubenden Rechtfertigungen aus dem Land Fantasien – Kein Austauschprogramm mit vorgetäuschten super-reduzierten-Schnäppchenpreisen – Keine Sammelklagen Amerika ist der King. Alles was mit (Ver)klagen, Schadensersatz in horrenden Summen etc. zu tun hat, gibt es in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.  Letzte Woche wurde veröffentlicht, dass ein Geschädigter die astronomische Summe von 999.999.999.000 US-Dollar Schadensersatz von Apple fordert. Das ist mehr als der aktuelle Börsenwert des Konzerns.  Drücken wir mal die Daumen, dass er gewinnt. Aber leider wird es wie immer ablaufen. Der Sieger ist derjenige, der sich die teuersten und skrupellosesten Anwälte kaufen kann.

Der Kunde ist der Verarschte!

 Wie sagt man so schön und treffend „Die Spitze des Eisbergs“. Apple ist momentan die Spitze. Aber nur für eine kurze Zeit, bis ein neuer Skandal aufgedeckt wird. Wir, die Kunden, vergessen und vergeben schnell. Das war so bei Audi, Deutsche Bank, Telekom, Henkel AG undundund. Wir werden immer die Loser bleiben. Überall wird etwas verheimlicht und gemauschelt. Je größer das Unternehmen desto größer der Beschiss. Aber bleiben wir mal bei dem Thema bzw. Beispiel mit den absichtlich gedrosselten Akkus von Apple. Die perfekte Vorlage für kreative Trittbrettfahrer: – Autohersteller. Bietet vier Airbags an. Aber nur mit 70% Leistung, weil es ansonsten zu einem Abfall der Sauerstoffzufuhr kommen könnte. Die restlichen 30% können aber gerne gegen Aufpreis nachgerüstet werden. – Kochbuch, in dem bei jedem Rezept die letze Seite der Zutaten fehlt. Begründung: zuviel Information und Verwirrung für den Laien. Aber die notwendigen Ergänzungen werden dann gerne für ein paar Euro nachgereicht. Falls ein frankierter und adressierter Umschlag eingesendet wird. – Vodka mit zehn Prozent Alkohol anstelle von 38%. Erklärung: wir denken nur an ihre Gesundheit. Falls sie aber das Verlangen haben sich mal so richtig abzuschießen, dann senden wir ihnen per Expresskurier, inklusive einer Rechnung über fünfzig Euro, eine Flasche Isopropyl zzgl.  Versandkosten über Nacht. – Im Puff. Anmachen, Fummeln und dann Schluss? Kein Orgasmus? Aber die Damen wollten doch nur dein Herz-Kreislauf System schonen! Gegen einige Scheinchen extra wird im Handumdrehen ein Höhepunkt deiner Wahl in Angriff genommen.

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