Monster Hunter: World – alles andere als die Beta

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Monster Hunter: World wurde heute offiziell für die PS4 veröffentlicht und die wichtigste News dazu vorweg: Nein, es ist nicht wie die Beta. Falls du sie selber nicht ausprobiert hast, kannst du dich unvoreingenommen auf das Spiel einlassen. Im Vorfeld wurden nur schon einige Spieler abgeschreckt, die von der kostenlosen Beta-Version enttäuscht waren.  Der Grund dafür lag in der eingeschränkten Spielbarkeit und dem wenigen Content. Dieser ist aber in der jetzigen Vollversion reichlich enthalten. So kannst du gemütlich alleine im Story-Modus oder zusammen mit anderen Huntern auf die Jagd nach riesigen Monstern gehen. 

Looten, Leveln und Farmen mit Monster Hunter: World

Die Langzeitmotivation sollte für Fans gegeben sein. Denn du tötest hier nicht nur reihenweise Monster. Es geht um viel mehr als das:

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  • Loot sammeln
  • Ausrüstung verbessern
  • Forschung betreiben

Wenn du Monster – egal ob groß oder klein – umgebracht hast, kannst du Gegenstände von ihnen einsammeln. Je nach Größe des Monsters gibt es hier dann einmal oder mehrmals etwas zu looten. Mit diesem Material läufst du nach der Expedition oder Mission zu dem Schmied deiner Wahl (es gibt erstmal nur einen) und rüstet deine Waffen und Verteidigung auf. Das gilt auch für deine Miezekatze als Begleiter. Dieses Wesen – „Palico“ genannt – begleitet dich in der Wildnis und hilft dir beim Farmen und Kämpfen.

Forschung – ein Kapitel für sich

Was mir als Grinder besonders gefällt, ist die schier unendliche Möglichkeit die Forschung im Spiel voranzutreiben. Um Monster zu erforschen, sammelst du Fußabrücke und Speichel – alles was du eben so in der Wildnis findest. Diese bringst du dann zum Forschungsminister auf deinem Stützpunkt und mit der Zeit erfährst du immer mehr über deine Gegner. So lernst du schneller, wo du sie auf der Karte findest oder wenn ein Vieh sich in deiner Nähe herumtreibt. Aktuell hat die Forschung drei unterschiedliche Stufen. Je mehr du geforscht hast, desto leichter wird es dir fallen diese Art von Gegner zu besiegen.  Wenn es also einmal kein Speedrun sein muss, ist es durchaus interessant auf diese Art das Rollenspiel zu betreiben. Du erforscht erst in zahlreichen Expedition, was es mit deinen Gegner auf sich hat und bringst sie am Ende um. Ganz nebenbei wirst du zahlreiche Gegenstände wie Kräuter, Blumen, Pilze oder auch Erz einsammeln, die deine Ausrüstung verbessern oder die Heiltränke liefern.

Auto-Craften und intelligente Spielmechanismen

Was ich mir bei einigen Spielen auf der PS4 als Mods wünsche, gibt es hier schon von Anfang an. Das ist unglaublich genial und macht es Spiel um Längen angenehmer zu spielen: Du kannst selbst einstellen, welche Rezepte dein Charakter automatisch ausführen soll, wenn du die passenden Utensilien hast. So werden automatisch Heiltränke oder Fernkampf-Munition gebastelt, einfach weil du wieder ein bisschen Material gesammelt hast. Und du musst nicht noch extra 100 Knöpfe drücken. Im Laufe eines Spiels, das sicherlich einigen Fans über 100 Spielstunden Freude bereiten wird, ist so etwas durchaus ein Quantensprung.

Horizon Zero Dawn Eventquests

Da ich gerade auch den Frozen Wilds DLC gekauft habe, finde ich so eine Kooperation ganz besonders cool. Wenn du Horizon Zero Dawn kennst, wird es dich freuen, dass es aktuell Eventquests gibt – vom 28. Februar bis 5. März – mit denen du Ausrüstung für dein Palico sammeln kannst. Damit siehst dein tierischer Begleiter dann so ähnlich aus, wie die technischen Monster bei Horizon Zero Dawn.

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