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PS4 VR: Paranormal Activity: The Lost Soul „schockt“ mit subtilem Horror

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Paranormal Activity: The Lost Soul. Horror-Fans muss ich die Filmreihe Paranormal Activity nicht vorstellen. Nach Ankündigung des PS4-Titels, war die Hoffnung groß, dass uns hier Episches erwartet. Obwohl The Inpatient auf der letzten Gamescom für Aufsehen sorgte, konnte es die Erwartungen der Fans nicht erfüllen. Nun sollte P.A. die Lücke im PS4 VR-Portfolio füllen. The Inpatient lieferte zwar grafisch ganz netten VR Horror ab, an das Originalspiel mit dem Schmetterlingseffekt kam es aber nicht ran. Somit lag die Hoffnung auf Paranormal Activity. Erleben wir hier die gleichen Schockmomente, wie die Teilnehmer im Reaction-Video am Ende des Artikels?

„Paranormal Activity: The Lost Soul: Der Horror beginnt mit dem Tutorial…“

Paranormal Activity: The Lost Soul liefert grafisch auf jeden Fall ab. Sieht alles schick und nicht pixelig aus. Los geht’s in einer Art Tutorial, in dem uns mal „kurz“ die Steuerung beigebracht wird. Und hier beginnt dann auch schon der erste Horror für mich. Die Steuerung fällt so komplex aus, dass es zum Verzweifeln ist.  Nach erfolgreicher Erledigung des Tutorials befinden wir uns im Hauptspiel. Grafisch bleibt weiterhin alles stimmig und wir begeben uns auf den Weg Richtung Storyline. Damit ist gemeint, dass wir einen dunklen Garten durchqueren. So kommt erste Gruselstimmung auf. Danach finden wir uns dann auf einer Veranda mit Haustüre wieder. Im Haus selbst trumpft das Spiel dann durchaus mit Schockmomenten auf. Wobei hier mehr die Fans auf Kosten kommen, die auf so subtilen Horror stehen. Knarzendes Gebälk, plötzlich rüttelnde Türen, schemenhafte Erscheinungen und stimmige Sounduntermalung sorgen hier für Gänsehautfeeling. Das hat der Publisher ganz gut gelöst. Genau so stelle ich mir VR vor! Um es kurz zu machen: Ich habe ungefähr noch 45 Minuten weitergespielt. Paar nette Schocker erlebt. Das war dann schon. Diese Steuerung hält mich einfach davon ab dieses Spiel durchzuspielen. Für mich suckt sowohl die Gamepad-Steuerung, als auch das Bewegen mit den Move-Controllern.

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„Paranormal Activity: The Lost Soul bietet ein paar echte VR-Schockmomente!“

Verglichen mit The Inpatient habe ich mich hier häufiger gegruselt. Paranormal Activity: The Lost Soul liefert definitiv die besseren Schockmomente, weil wir uns hier etwas freier bewegen als in The Inpatient. IMHO scheitert es einfach an der Steuerung. Eventuell ist das auf anderen VR-Systemen besser gelöst. Vielleicht bin auch da auch sehr eigen: Wenn die Steuerung stört, kann ich mich nicht richtig auf das VR-Erlebnis einlassen. In vielen anderen Reviews staubt das Game echt gute Kritiken ab. Mir persönlich reicht das einfach noch nicht. Wenn ihr da nicht so zwanghaft seid und auf subtilen Horror steht, könnte euch das Game gefallen. Speziell das Horror-Genre bietet für VR extrem viel Potenzial. Dank der virtuellen Realität kann so gut wie jede Furcht oder Angst digital getriggert und erlebt werden. Technisch besitzt das Playstation-System genug Potenzial, eine virtuelle Realität sehr nahe an der Perfektion darzustellen. Bei Horrortiteln scheitert es irgendwie entweder an der Steuerung oder zu sehr linear aufgebauten Spielprinzip. Hier bleibt noch viel Luft nach oben. 


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