Suzuki Jimny: Safari-Feeling jetzt auch in der Großstadt

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Kennst du das Gefühl, einfach mal ausbrechen zu wollen aus dem Alltagstrott und der Eintönigkeit der Stadt? Du möchtest deinen schicken Business-Anzug in die Ecke werfen und dem Ruf des Abenteuers folgen! Eine Jeep-Safari durch die Wüste Namibias, auf den Spuren von Löwen, Elefanten und der großen Freiheit wäre jetzt genau das Richtige für dich? Nun gut, nicht jeder kann mal eben ins Flugzeug steigen und ins Abenteuer abtauchen. Aber es gibt einen Lichtstrahl am Auto-Horizont: In Japan wurde kürzlich der neue Suzuki Jimny II vorgestellt.

Handfeste Offroadtechnik bleibt und wird durch Neuerungen ergänzt

Ganz neu ist der kleine Geländewagen nicht, hat sein Vorgängermodell doch stolze 20 Jahre auf dem Buckel, bis er in diesem Jahr in Japan in neuem Glanz erstrahlen durfte. Auf den Punkt gebracht, kann man hierzu sagen, dass die Japaner die alt bewährte Offroadtechnik beibehalten und mit neuen Assistenzsystemen aufgewertet haben. Darüber hinaus wurde die Form noch etwas kantiger geschnitten. Optisch erinnert der neue Suzuki Jimny etwas an eine geschrumpfte G-Klasse. Finden sich doch neben der klassischen Kastenform mit an der Heckklappe befestigtem Reserverad noch einzelne Rundscheinwerfer, freistehende Blinker und die charakteristische umlaufende Dachrinne. Im Cockpit bleibt man bei der zweckmäßigen Designlinie. Neu ist hingegen das Multifunktionslenkrad. In Japan wird der Suzuki Jimny in zwei Varianten angeboten. Aufgrund der japanischen „Kei car-Regelung“ gibt es ihn dort auch in einer kleineren Version mit einem 0,7-Liter-Motor. Für den Rest der Welt bleibt er in seinen Dimensionen fast unverändert zum Vorgängermodell. Er hat zwar etwas an Gewicht verloren, dabei aber bei der Motorisierung zugelegt. Hier kommt erstmals ein neu entwickelter Saugbenziner zum Einsatz. Der 1,5-Liter-Vierzylinder schafft es jetzt auf 102 PS. Zum Vergleich: Vorher war es ein 1,3 Liter-Motor mit 84 PS. Beim Getriebe werdet ihr die Wahl haben, zwischen einem Fünfgang-Schaltgetriebe und einer vierstufigen Wandlerautomatik.

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Und nun noch etwas für die Technik-Freaks unter euch:

  • Modell: Suzuki Jimny (2018)
  • Motor: 4 Zylinder-R-Benziner
  • Leistung: 102 PS
  • Hubraum: 1.462 ccm
  • Drehmoment: 130 Newtonmeter
  • Getriebe: 5 Gang-Schaltgetriebe, 4 Gang-Automatikgetriebe
  • Länge/Breite/Höhe: 3.645/1.645/1.725 mm
  • Radstand: 2.250 mm
  • Bodenfreiheit: 210 mm
  • Böschungswinkel v/h: 37/49 Grad
  • Rampenwinkel: 28 Grad
  • Laderaumvolumen: 85-830 l
  • Leergewicht: ab 1.090 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 1.435 kg

Was ist neu?

Es gibt einige neue Assistenzsysteme: So wird der neue Suzuki Jimny mit einem Spurhalteassistenten, einem Brems- und Notbremsassistenten, Totwinkelwarner, automatischem Fernlicht und Verkehrszeichenerkennung ausgestattet sein. Auch im Cockpit hat sich etwas getan: Wie bereits oben schon kurz erwähnt, gibt es ein praktisches Multifunktionslenkrad sowie ein großes Multimedia-Navi-System in der Mitte des Armaturenbords. Besondere Freude dürfte der Suzuki-Fangemeinde die nun einzeln umlegbaren Rücksitze bereiten. Diese werden beim Umklappen zu einer geraden und mit einem Noppenkunststoff bezogenen Ladefläche. Beim Vorgängermodell musste die oft störende Sitzbank erst in mühevoller und schweißtreibender Art und Weise aus- und wieder eingebaut werden. Die einzeln umlegbare Rückbank ist also ein echter Gewinn!

Und was verbraucht der Suzuki Jimny II?

So ein Mini-Offroader ist natürlich durstig. Suzuki gibt den Verbrauch mit 6,8 Litern auf 100 km beim manuellen Getriebe an und mit 7,5 Litern auf 100 km beim Automatikgetriebe.

Die Frage aller Fragen: Was kostet euch der Spaß?

Der neue Suzuki Jimny hatte im Juli 2018 sein Debüt in Japan. Dort kostet er je nach Ausstattung zwischen 13.500 und 15.900 Euro. In Australien soll der neue Offroader Anfang 2019 auf den Markt kommen. In Europa wird es wahrscheinlich Mitte 2019 werden. Genaue Preise gibt es noch nicht. Es wird geschätzt, dass der Suzuki Jimny bei uns ab ca. 16.000 Euro zu haben sein wird. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, vereinbart doch einfach mal eine Probefahrt bei eurem Suzuki-Händler. Wenn euch der Suzuki Jimny dann nicht gefallen sollte, könnt ihr ja immer noch die Safari in Namibia buchen. 

Titelbild Quelle: globalsuzuki.com

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