Wassertaxi SeaBubbles bald auf Genfer See unterwegs

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Das Wassertaxi SeaBubbles wird die Elektromobilität auf dem Wasser auf ein neues Level heben. Geplant ist die Einrichtung eines Taxidienstes auf dem Genfer See. Die Genfer Stadtverwaltung muss davon allerdings noch überzeugt werden. Falls es klappt, könntest du ab dem ersten Semester 2019 mit dem Wassertaxi als Fahrgast an Bord sein! In Paris musste SeaBubbless bereits die Segel streichen, weil die alteingesessenen Wasserfahrdienste die neue Konkurrenz fürchteten. Eine SeaBubbles in Aktion siehst du in einem Video am Artikelende!

SeaBubbles Wassertaxi kurz erklärt

Die SeaBubbles erinnert in ihrem Design an ein Golf Cabrio ohne Räder und wird zu 100 Prozent vollelektrisch mit zwei Schrauben angetrieben. Als Fahrgast steigst du über eine der Seitentüren in das Wassertaxi ein, nimmst Platz und genießt eine gemütliche Reise auf dem Genfer See.

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icial Nach Schließung der Türen hebt die SeaBubbles ab und beginnt knapp über das Wasser zu fliegen. Vor der berühmt-berüchtigten Seekrankheit brauchst du dich nicht fürchten, denn weder plötzliche Bewegungen noch Wellen wirst du spüren. Du wirst dich wie Caesar auf seiner Sänfte fühlen! Bei Ankunft am Ziel mit Beendigung des Bremsvorgangs liegt das formschöne Wassertaxi auf der Wasseroberfläche. Sobald die SeaBubbles an die Anlegestelle angedockt hat, wird ausgestiegen und der 20 Kilowattstunden starke Akku des Elektrowasserfahrzeugs für die nächste Fahrt aufgeladen.

Besonderheiten des Wasserautos

Die Besonderheiten der SeaBubbles sind eine Nullwelle, ein sauberes Batteriesystem und ihr geringer Stromverbrauch. Von der Automobilindustrie stammen das innere Design und die obere Sektion des Wassertaxis. Die Schifffahrtsindustrie steuerte das Antriebssystem, hydrodynamische Design und Hydrauliksystem bei.

icial Die Tragflügel entstammen der Luftfahrt und sorgen für ein sanftes Fahrgefühl. Die Nullwelle resultiert in einer Nullemission, es werden also keine Abgase erzeugt. Ab 10 Stundenkilometern hebt sich die SeaBubbles aus dem Wasser und schwebt geräuschlos 0,5 Meter über der Wasseroberfläche. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 Stundenkilometern. Gesteuert wird das Wasserauto mit einem neuen Joystick, der dem bewährten Fly-by-Wire-Steuersystem moderner Flugzeuge gleicht.

SeaBubbles Dock

SeaBubbles Dock Die Anlegestelle SeaBubbles Dock gewinnt ihren Strom für die Wassertaxen mit Strömungs-, Wind- und Solarenergie. Zur Gewinnung der Sonnenenergie werden Solarkollektoren auf den Dächern des Docks installiert. Im Fall der Windkraft erfolgt die Installation von Windrädern auf dem Dock. Die Gezeitenenergie wird über Unterwasserturbinen erzeugt. Gegenüber Windkraft und Sonnenenergie ist die Gezeitenenergie deutlich stabiler in der Stromerzeugung.

Erste Testfahrt läuft auf Grund

Bei ihrer ersten Testfahrt auf dem Genfer See, die Mitte April 2018 stattfanden, hatte die SeaBubbles mit Problemen zu kämpfen. Algen beschädigten das Elektro-Tragflächenboot und verhinderten ein Abheben vom Wasser.  Als Datum für die erste Probefahrt wurde ausgerechnet Freitag, der 13. April 2018 gewählt. An diesem Unglückstag erlitt das Wassertaxi durch die Algen einen Motorschaden. Von dem Vorfall zeigten sich die Gründer wenig beeindruckt und verwiesen auf den Entwicklungsprozess. Im Sommer sollen die ausführlichen Probefahrten starten und im Verlauf des ersten Halbjahres 2019 die SeaBubbles kommerziell angeboten werden. An dem zukunftsweisenden Wassertaxi hat sich Bringdal zufolge die Stadt Zürich bereits interessiert gezeigt. Partnerschaften mit anderen Städten werden angestrebt. Zur Zeit bietet das Elektrowasserauto insgesamt Platz für vier Passagiere und einen Piloten. Nach Entwicklerangaben lassen sich durchaus größere Versionen der SeaBubbles realisieren. Bis wir mit diesem Wassertaxi fahren können, wird leider noch ein Weilchen vergehen, weil die Bürokratie überwunden werden muss. Eines Tages werden vielleicht zwei oder drei SeaBubbless auf dem Olper Biggesee unterwegs sein.

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SeaBubbles in Action:

 Titelbild Quelle: instagram.com/SeaBubbless_official

Bildquelle

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