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Selfitis: Das Rätsel um die Selfie Krankheit

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Bist auch du schon infiziert von der Selfie Krankheit? Hierbei handelt es sich bereits um eine weit verbreitete Krankheit, bei der die Ansteckungsgefahr als hoch einzustufen ist. Du hast auch ständig das Bedürfnis, ein Selfie zu machen. Selfie da – Selfie dort. Aber das ständige Porträtieren kann bereits als Zwang angesehen werden. Ein Zwang, der krankhaft ist.

Schon einmal von Selfitis gehört und was steckt dahinter?

Du bist auch immerfort dazu verleitet, ständig Selfies zu schießen und sie mit der ganzen Welt zu teilen. Dann hat die Selfie Krankheit bereits Besitz von dir ergriffen. Die Selfie Krankheit trägt den Namen Selfitis und sie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Im Jahre 2013 wurde das erste Mal in den Medien von Selfitis berichtet. Die wichtigste Vereinigung von Psychiaterinnen und Psychiatern in den USA hat erkannt, dass die zunehmende Selbstdarstellung in den sozialen Netzwerken als psychische Störung angesehen werden kann. Aber bald erwies sich diese Schlagzeile als Ente. Jahre später wurde aber die Existenz dieser Erkrankung bestätigt. Die Selfi Krankheit ist nachweisbar, sogar messbar. Das psychologische Institut der Universität in Trent hat sich damit ausgiebig auseinandergesetzt und eine eigene Studie dafür erstellt. An dieser Studie haben sich 200 Menschen beteiligt. All diese Teilnehmer stammten aus Indien. Du wirst dich jetzt vielleicht fragen, warum gerade Indien? Weil der südasiatische Staat die meisten Nutzer und User von Facebook zählt. Der Schweregrad der Selfie Krankheit wird in 3 unterschiedliche Kategorien unterteilt:

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Kategorie 1 – Borderline Selfitis:

Du machst mindestens 3 Selfitis am Tag, teilst sie aber nicht mit der ganzen Welt. Auf die Veröffentlichung der Bilder kannst du verzichten.

Kategorie 2 – Akut Selfitis:

3 Selfitis am Tag sind keine Seltenheit, diese werden umgehend in die sozialen Netzwerke gestellt, dass sie ein jeder bewundern kann.

Kategorie 3 – Chronische Selfitis:

Der Name verrät alles, es ist bereits zu einem chronischen Zustand geworden, wenn du dazu verleitet bist, mindestens 6 Selfitis am Tag zu schießen und diese umgehend in allen sozialen Netzwerken veröffentlichst.

Warum die Selfie Krankheit immer weiter zunimmt?

Der soziale Anpassungsdruck mag wohl der Hauptgrund dafür sein. Jeder will „in“ sein, jeder will dabei sein, die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Mit zahlreichen idealen Porträts von der eigenen Person funktioniert das wunderbar. Das schlechte Selbstbewusstsein erhält so wieder neuen Glanz.

Die Selfie Sucht darf als drohende Gefahr angesehen werden

Das ideale Porträt auf Facebook und Co posten. Aber nicht nur das heimische Wohnzimmer wird für diverse Fotozwecke verwendet, es wurden bereits viele gefährliche Plätze aufgesucht, damit das Selbstporträt mehr Spirit erhielt. So ist es nicht verwunderlich, dass die eine oder andere Selfie Krankheit zu Verletzungen sogar bis zum Tod führte. Hierfür gibt es eigens durchgeführte Studien, die belegen, dass beim Erstellen der Selfies weltweit bereits 127 Menschen verstorben sind. In der Zeit zwischen März 2014 und September 2016 musste alleine in Indien 76 Menschen ihr Leben lassen.

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Auch die Snapchat Dysmorphie ist nicht unbedenklich

Jedes Selfie kann entsprechend manipuliert werden. Mit Hilfe von Filtern und Fotobearbeitungsprogrammen. So kann jede Selbstdarstellung perfektioniert werden. Volle Lippen, eine glatte Haut, eine schmale Figur, eine perfekte Nase. Das virtuelle Schönheitsideal ist im Handumdrehen erschaffen. Junge Menschen, die diesen Schönheitsidealen nachjagen und stark geprägt sind von der perfekten Präsentation im Netz, sind dazu verleitet der Snapchat Dysmorphie umgehend verfallen zu sein. Denn sie wollen so aussehen, wie ihre eigenen gefilterten Versionen, die das Netz aufmischen. Eine Tatsache steht außer Zweifel, wer seinen Follower ständig mit perfektionierten eigenen Selfies versorgt, der läuft früher oder später Gefahr seine Psyche zu schädigen. Denn mit der Snapchat Dysmorphie lässt der Wunsch nicht lange auf sich warten, sich einen oder mehreren Schönheits-OPs hinzugeben, um das Aussehen tatsächlich perfekt zu machen. Wenn man so etwas zu hören bekommt, frage ich mich, wo bleibt der Spruch: „Wahre Schönheit kommt von innen“? Wurde der schon lange unter den Teppich gekehrt und zählen in der heutigen Welt wirklich nur mehr Instagram Bilder und Snapchat Fotos?

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