So lasst ihr eure Kids wie Privatpatienten behandeln!

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Wenn der Nachwuchs mal kränkelt stehst du als junger Vater vor einigen Herausforderungen. Neben dem Aspekt, dass jetzt wieder die lustige Zeit des Schlafmangels ansteht, muss ärztliche Hilfe her. Nächste spannende Erfahrung: Kinderärzte finden sich selbst in Großstädten gar nicht so häufig. Noch schwieriger, hier einen Termin zubekommen. Alternativ mit krankem Nachwuchs stundenlang in einem Wartezimmer chillen. Spätestens hier holen wir uns dann noch die Viren ab, die noch nicht im hauseigenen Portfolio der Erreger zuhause sind. Läuft, und zwar nicht nur die Nase.

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Ist der Nachwuchs krank steht die eine Frage im Raum: Wo bekomme ich heute einen Termin?

Spätestens wenn ihr diese Erfahrung einmalig mitgemacht habt, werdet ihr euch die Frage stellen, ob das so sein muss. Oftmals werdet ihr dann von Freunden und Bekannten die Antwort erhalten, dass die einzige Lösung sei, wenn man privat versichert ist. Aber bei Privatversicherung denken immer alle gleich an XXL-Monatsbeiträge, exorbitante Selbstbeteiligungen und viele andere Nachteile, weswegen sowas gar nicht in Frage kommt. Dabei vergessen die meisten, dass ein Privatpatient für einen Arzt die bestmögliche Kundschaft darstellt. Einfach ausgedrückt: Euer Hausarzt kann nur bestimmte Medikamente und Therapien verschreiben, von denen er weiß, dass die Kasse die Kosten übernimmt. Als Privatpatient besteht diese Limitierung nicht mehr so. Der Arzt kann hier wesentlich flexibler abrechnen. Privatpatienten, die dann eine solche Rechnung von Ihrem Arzt erhalten, reichen diese bei ihrer Privatversicherung ein. Eine ganze Reihe der Kosten übernimmt die Privatversicherung, ein kleiner Teil muss in der Regel selbst getragen werden.

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Mit Kostenerstattungsprinzip von Vorzügen eines Privatpatienten profitieren

Gleichzeitig bietet diese Privatversicherung einen wesentlich entscheidenden Vorteil: In der Regel bekommt ihr so innerhalb weniger Stunden einen Termin. Wartezeiten bei Fachärzten, die gerne mal bis zu vier Wochen dauern können, reduzieren sich so auf wenige Tage oder Stunden. Kurz gesagt: Es ist zwar ungerecht, aber als Privatpatient werdet ihr bevorzugt behandelt werden. Da der Wechsel in eine private Versicherung mit Nachwuchs einen deutlichen Kostenfaktor darstellen würde, gibt es hier eine sinnvolle Alternative. Ohne dass ihr eure gesetzliche Krankenkasse verlasst, könnt ihr mit dem Kostenerstattungsprinzip der GKV arbeiten. Das läuft im Grunde relativ einfach ab: Wenn ihr zukünftig mit eurem Sprössling den Kinderarzt aufsucht, vereinbart ihr sozusagen mit dem Doc einen Vertrag zwischen euch und ihm bezüglich der Abrechnung der Kosten. Nach der Behandlung erhaltet ihr eine Rechnung vom Arzt, die ihr dann bei der gesetzlichen Krankenkasse einreicht. Die übernimmt dann den gesetzlichen Anteil und begleicht diese Leistungen. Der restliche Teil der Rechnung wird dann beim privaten Krankenversicherer eingereicht.

Infoportal hilft bei der Beantragung & bietet weiterführende Tipps für junge Eltern

So profitiert ihr dann im Endeffekt von der gleichen Behandlung wie ein Privatpatient, bleibt weiterhin in der gesetzlichen Krankenkasse und nutzt für die zusätzlichen Kosten einfach eine Zusatzversicherung. Meine Erklärung des ganzen Vorgangs jetzt schon sehr einfach gehalten. Aber für alle interessierten Elterm gibt’s ja Google und Doktor Internet. Da bin ich auf das Infoportal von „kinder-privat-versichern“ gestoßen. Und die haben zur Thematik mit der Kostenerstattung einen ausführlichen Ratgeber zusammenstellt, in dem noch mal alle Details erklärt werden. Angefangen von der Beantragung des Kostenerstattungsprinzips bei der GKV, über einen praktischen Tarif-Vergleich für die private Zusatzversicherung bis hin zu allen wichtigen Vor- und Nachteilen – ideale Lektüre, wenn ihr gerade in einem überfüllten Wartezimmer chillt! Ich empfehle euch, da mal einen Blick reinzuwerfen, wenn ihr euch für das Thema generell interessiert. So eliminiert ihr einen großen Stressfaktor („Welcher Arzt hat heute noch einen Termin?“) wenn es den Kleinen nicht gut geht.

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