Fotografierst du noch oder betreibst du schon Planespotting?

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Die Motoren der Flieger rauschen, die Luft fängt zu flimmern an, du stehst auf der Besucherterrasse des Flughafens mit deiner Kamera in der Hand und wartest, bis die Maschine endlich zum Abflug bereit ist. Das Abenteuer Planespotting ist hiermit geboren. Diese Art Bilder zu schießen, lässt dich eintauchen in eine andere Welt, in der im Minutentakt gestartet und gelandet wird. Die großen Vögel wollen in die Lüfte steigen und du bist live dabei mit deiner Kamera, um die passenden Bilder zu erhaschen. Eine neue Perspektive eröffnet sich für all jene Fotografen, die nicht nur Bilder schießen wollen, sondern deren Absicht es ist, in ein lebendiges Umfeld vor Ort einzutauchen.

Aber was verbirgt sich hinter Planespotting?

Wer ein Planespotter ist, der ist kurzerhand ein Flugzeug-Fotograf. Aber wie bei allem im Leben reicht dieser deutsche Begriff für die Menschheit von heute nicht mehr aus und damit der Flugzeug-Fotografie mehr Attraktivität eingehaucht wird, wird sie kurzerhand Planespotting genannt. Es ist das Hobby zu fotografieren, nicht irgendwelche Bilder einfach zu knipsen, sondern Bilder von Flugzeugen in das richtige Licht zu rücken. In der Zwischenzeit findet die Flugzeug-Fotografie immer mehr Anhänger. Die unterschiedlichen Maschinen werden beim Start- und Landeanflug vor den Auslöser geholt. Der Flugplan ist ein fester Bestandteil eines jeden Spotters. Mit einer Kamera ausgerüstet, die schnell fokussieren und auslösen kann, geht es dann ab zum nächsten Flughafen. Die Brennweite der Kamera sollte auch viel hergeben. Denn leider kommst du als Spotter dem einzelnen Flieger oft nicht so nahe, wie du das gerne hättest. Schließlich darfst du dich beim Planespotting auf der Besucherterrasse des jeweiligen Flughafens einfinden. Somit sollte sich die Brennweite der Kamera bei 200 mm einpendeln und das ist dennoch oft zu wenig. Ein Stativ für die Nachtaufnahme hat immer seinen guten Nutzen, deshalb: Wer zum Spotter werden möchte, sollte seine Foto Ausrüstung damit erweitern.

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Kannst du Planespotting auf jedem beliebigen Flughafen betreiben?

Jein, jeder zivile Airport bietet sich dafür an. In Deutschland haben sich die Flughäfen Düsseldorf, Berlin Tegel, Frankfurt und München schon zu Treffpunkten der Planespotter etabliert. Hier treffen sich Spotter auf der Besucherterrasse der Flughäfen, um sich gegenseitig auszutauschen und ihrem noch eher unbekannten Hobby zu frönen. Die internationalen Top-Spotts sind natürlich in Amsterdam, Zürich, Istanbul, London und Paris anzutreffen. Da bekommt der Flugzeug-Fanatiker schon besondere Schmuckstücke vor die Linse. Im Gegensatz zu den heimischen Flughäfen, da gibt es in der Regel nur klassische Flieger, die sich zur Schau stellen. Als Highlight gelten die Flughäfen auf Miami, sie haben besondere Gusto Stückchen mit Flügel zu bieten. Aber Vorsicht, zuerst musst du dich dort einmal schlau machen, ob das Planespotting überhaupt erlaubt ist. Für viele Spotter liegt der Schwerpunkt nicht nur beim Fotografieren, sondern auch das Niederschreiben und Registrieren der einzelnen Flugnummern ist wichtig.

Die Planespotter am Flughafen sind schnell erkannt

Es sind die großen Objekte, die sie als solche verraten. Es wird immer behauptet, ein Planespotter hat Kerosin im Blut. Und so muss es wohl auch sein, denn wer sonst wartet oft stundenlang auf ein Flugzeug, bevor dieses zum Landanflug ansetzt. Planespotter sind wahre Individualisten, denn sie lassen sich von Wind und Wetter nicht von ihrem Vorhaben beirren und fangen die besten Bilder dafür ein. Unter spotter@berlin-airpairt.de kannst du Kontakt aufnehmen. Denn in Berlin gibt es bereits mehr als 100 Spotter, die sich aktiv untereinander austauschen. Hier steht auch ein Bildaustausch zur Verfügung.

Das A und O sind die Location sowie die Ausrüstung beim Planespotting

Du solltest immer das passende Plätzchen auf der Besucherterrasse ergattern, damit es auch schöne Bilder werden. Aber nicht nur der Standpunkt des Fotografierens ist entscheidend, auch die Ausrüstung muss stimmig sein. Denn schließlich ist es deine Absicht, die Flugzeuge zu knipsen, die nur kurze Zeit auf der Landebahn sind. Ein Teleobjektiv sollte deine Kamera schon besitzen. Die Serienbildfunktion darf keine Wünsche offen lassen, denn nur so kannst du die besten Bilder immer wieder neu aussuchen.

Das richtige Fokussieren will im Vorfeld gelernt sein

Denn nur wer richtig fokussieren kann, wird beim Planespotting Erfolge einfahren können. Am besten du fokussierst bereits im Voraus, wo das Flugzeug landen wird. Der Kick ist spürbar, wenn die Maschine dann endlich am Himmel auftaucht. Viel Spaß bei dieser außergewöhnlichen Fotokunst! 

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