Problems with brain. Close up of a doctors hand pointing at the brain while finding the source of the problem

CIA manipuliert die Gedanken: Alles über das Geheimprojekt MK Ultra

Big Stories

Das Geheimprogramm MK Ultra war ein „Top Secret“-Projekt der CIA mit Gedankenkontrolltechniken und Bewusstseinskontrolle als Schwerpunkte. Das Projekt dauerte 17 Jahre von 1953 bis 1970 und verfolgte das Ziel, ein ideales Wahrheitsserum zu entwickeln. Die Wahrheitsdroge sollte dazu dienen sowjetische Spione des KGB zu verhören. MK Ultra hatte außerdem die Aufgabe die Optionen der Gedankenkontrolle zu ergründen. Ein gespenstisches unheimliches Geheimprojekt über das bis heute nicht alle Details bekannt sind. Am Artikelende winkt ein Video mit weiteren spannenden Infos.

Was ist MK Ultra?

Im April 1953 startete das Geheimprogramm MK Ultra unter Gesamtleitung von Dr. Sydney Gottlieb und der wissenschaflicher Leitung von Dr. Ewan Cameron. Der damalige CIA-Direktor Allen Dulles zeichnete für das streng geheime Projekt verantwortlich, das nach den Projekten Artichoke und Bluebird folgte. Der Grund für MK Ultra gelten vermeintlich durchgeführte Gedankenkontroll-Experimente Russlands, Chinas und Nordkoreas. MK Ultra fand unter dem Denkmantel der Geheimhaltung statt, die Öffentlichkeit würde erst Jahrzehnte später etwas darüber erfahren. Bis dahin kam es zu zahlreichen Todesfällen, die von Behörden verschleiert wurden.

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Projektziele und Forschungsprojekte

Nach Angaben der CIA hatte MK Ultra das Ziel einer „Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens“ und nur ein spärlicher Teil der eingesetzten Verhörtechniken wurde bekannt. Die Bezeichnung MK bedeutet „Mind Kontrol“ also übersetzt Gedankenkontrolle. Das Geheimprogramm bestand aus rund 150 Forschungsprojekten, die teilweise Menschenexperimente beinhalteten. Die Forschungsarbeit umfasste die Aufgabe, wie sich Gifte, Drogen, Chemikalien, Gas, Hypnose, Operationen und weitere grauenhafte Mittel auf die menschliche Psyche sowie Physis auswirkten.

Beteiligte Einrichtungen

An den Forschungsexperimenten waren rund 75 Einrichtungen beteiligt, darunter zahlreiche Krankenhäuser, Universitäten, Gefängnisse und andere Institutionen. Bei den Versuchen erlitt ein Großteil der Testpersonen enorme Schäden an Körper und Seele. Für die Experimente schreckte die CIA selbst vor Entführungen nicht zurück und wurden seitens des US-Geheimdienstes mittlerweile bestätigt. Im Jahr 1972 wurden Dokumente zu MK Ultra von der CIA ohne Erlaubnis zerstört. Die verbliebenen Papiere erlauben in etwa nachzuvollziehen, wie das Geheimprogramm aufgebaut war. Heute sind einige Teile der Dokumente veröffentlicht worden und können gelesen werden.

Todesfall Dr. Frank Olson

Im November 1953 starb der Bakteriologe Dr. Frank Olson, der an MK Ultra beteiligt war und mit seinem Wissen aussteigen wollte. Er beging offiziell Selbstmord.  Als sein Sohn Dr. Eric Olson den Körper seines Vaters vierzig Jahre später untersuchen ließ, kamen Hinweise ans Tageslicht, die für einen Mord statt Selbstmord sprechen. Bis heute ist unklar, ob Dr. Frank Olson ermordet wurde oder sich umgebracht hat. Drei Monate vor seinem mysteriösen Tod besuchte er Berlin, wo er bei Menschenversuchen zugegen war und mit ansehen musste, wie Menschen bei den Experimenten auf grauenhafte Weise ihr Leben verloren. Er erwog einen Ausstieg aus MK Ultra und bekam unwissentlich LSD von der CIA verabreicht. Im Jahr 1975 flog die Sache auf und veranlasste US-Präsident Gerald Ford zu einer Zahlung von 750.000 US-Dollar an Olsons Witwe, um den öffentlich bekannt gewordenen Skandal zu beenden. Der damalige CIA-Direktor William Colby starb im gleichen Jahr aus bis heute unbekannten Gründen.

Staatliche Untersuchungen

Die späteren Untersuchungen durch die Rockefeller-Kommission und dem Church-Komitee in den späten 1970er-Jahren versuchten, alle Details des Geheimprojekts MK Ultra aufzudecken. Bei dem Church-Komitee war der prominente Senator Edward Kennedy zugegen und Opfer der Forschungsexperimente offenbarten ihre erschütternden Erfahrungen. Die Ergebnisse der Untersuchungen förderten Folgendes zu Tage: Die CIA-Agenten, die die Experimente beobachten sollten, waren gänzlich ungeeignet, da ihnen jegliche wissenschaftliche Ausbildung fehlte. Wie die CIA schließlich bejahte, hätten die Versuche auf die Wissenschaft bezogen mehr oder weniger keinen Sinn ergeben. Wir werden niemals alle Details über MK Ultra erfahren, doch was bis heute bekannt wurde, ist schrecklich genug. 

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