Portrait of a man with an asthma inhaler in his hands, an asthmatic attack. The concept of treatment of bronchial asthma, cough, allergies, dyspnea

Asthma, Sport und Männer – funktioniert das?

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Wenn man von Asthma spricht, ist meist das bronchiale Asthma gemeint, was so viel wie „Atemnot; schweres, kurzes Atemholen oder Beklemmung“ bedeutet. Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege mit dauerhafter Überempfindlichkeit. Bei entsprechend veranlagten Personen führt die Entzündung zu anfallsweiser Atemnot infolge einer akuten Verengung der Atemwege. Frauen sind übrigens doppelt so häufig betroffen wie Männer. Das liegt Forschern zu Folge vor allem am männlichen Geschlechtshormon Testosteron, dass bestimmte Abwehrzellen in der Lunge gehemmt, die wiederum die Asthma-Überreaktion auslösen.

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Ursachen von Asthma

Asthma kann verschiedenste Ursachen haben. Für uns Sportler sind die Hervorgehobenen relevant:

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  • Körperliche Anstrengung (löst Belastungsasthma aus)
  • Zigarettenrauch
  • kalte Umgebungsluft
  • Atemwegsinfekte
  • bestimmte Medikamente (zum Beispiel einige Schmerzmittel)
  • starke Gerüche
  • psychische Belastungen

Sport mit Asthma?

Bei Sportlern ist Belastungsasthma ein echtes Problem. Wer einen Anfall hat, bekommt schlecht Luft und kann deshalb keinen vernünftigen Sport machen. Die Atemprobleme können durch einen Mangel an Vitamin B12 verstärkt werden. Belastungsasthma ist häufig eine Nebenerscheinung des „normalen Asthmas“.

Du solltest auch wissen, das viele Sportler der Ausdauersportarten wie Rennrad oder Marathon häufig unter Belastungsasthma „leiden“, denn die zur Behandlung notwendigen Medikamente verbessern die Atmung und damit die Sauerstoffaufnahme deutlich. Deshalb sind viele Medikamente auf der Doping-Liste. Einer der bekanntesten Doping-Fälle ist der „Tour-De-France„-Sieger Christopher Froome, der Salbutamol verwendet hat.

Wenn du glaubst, dass du nach dem Sport vor möglichen Asthma-Anfällen geschützt bist, dann irrst du. Das „Asthma Cardiale“ tritt (fast) nur im Liegen auf. Eigentlich ist der Begriff irreführend, weil die Krankheit auch Linksherzinsuffizienz genannt wird und eigentlich eine Erkrankung des Herzens ist, die als Folge einer Stauung im kleinen Blutkreislauf auftritt.

Symptome

Typische Krankheitsanzeichen für Asthma sind:
  • Atemnot generell – häufig nachts oder am frühen Morgen
  • das Ausatmen ist wesentlich anstrengender als das Einatmen
  • Kurzatmigkeit
  • der Atem ist deutlich zu hören
  • Druck auf der Brust
  • trockener Reizhusten mit Schleim
  • Atemnot-Beschwerden können binnen kurzer Zeit durch Medikamente gelindert werden
Asthma beim Sport

Asthma in Zeiten von Corona

Die gute Nachricht zuerst:

„Gut eingestellte Asthmatiker sind grundsätzlich nicht stärker durch Coronaviren (COVID-19) gefährdet als Gesunde.“ Das liegt vor allem daran, dass Asthmatiker aufgrund ihrer Erfahung mit Atemnot besonders vorsichtig im Umgang mit anderen (potentiell kranken) Menschen sind.

Was tun bei Asthma?

Wenn du weißt, dass du Asthma hast, dann kannst du dir dein Leben mit einigen einfachen Tipps und Tricks leichter machen: Vermeide alle Auslöser, indem du den Kontakt zu gefährlichen Stoffen, wie z.B. Tierhaare, Vogelfedern, Baum- und Gräser-Pollen, Hausstaubmilben und Sporen von Schimmelpilzen, Chemikalien und Berufs-Allergene vermeidest. Physischen und psychischen Stress solltest du genauso meiden wie kalte Luft oder Zigarettenrauch.Außerdem ist die Atemtechnik wichtig. Versuche regelmäßig deine Zwerchfellatmung zu trainieren. So kannst du im Fall der Fälle darauf zurückgreifen und gerätst nicht in Panik, wenn du während eines Anfalls nur wenig Luft hast.Falls alles nicht hilft, solltest du dir passende Medikamente suchen. Vor allem Asthmasprays helfen sehr schnell! Wichtig ist nur, dass du das Spray nur verwendest, wenn du es tatsächlich brauchst. Männer Asthma

DMP Programme

Die DMP-Programme sind strukturierte Behandlungsprogramme für Betroffene mit chronischen Erkrankungen wie Asthma oder COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Die Programme werden im Bundesausschuss von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV), der kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Patientenvertretungen erarbeitet und geben Empfehlungen für Diagnose und Therapie, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Ziel ist es, den Behandlungsablauf und die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern.

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