A young man at work painter with a brush concept of repair

9 clevere Heimwerker-Tricks, die sich bei vielen Projekten bewährt haben

Inspiration & Lifestyle

Heimwerken liegt wieder im Trend. In immer mehr Familien legt Mann selbst Hand an, um kleine Reparaturen vorzunehmen, Renovierungen abzuschließen oder wichtige Arbeiten auszuführen. Damit das Heimwerken glückt, werden neben Erfahrung und Geschick vor allem die einen oder anderen Tricks gebraucht. Viele Heimwerker-Tricks haben sich über Jahre hinweg bewährt und sparen nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Trick 1: Holz vor dem Streichen anschleifen

Es gibt viele Gründe, warum Werkstücke aus Holz gestrichen werden. Teilweise soll das Projekt damit den letzten farbigen Anstrich bekommen. Oft ist es aber auch so, dass die Lasur beispielsweise dem Schutz des Holzes dient und verhindert, dass dieses verschiedenen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Doch wer versucht Holz ohne jegliche Vorarbeiten zu streichen, wird schnell enttäuscht sein. Es ist nicht unüblich, dass die Farbe dann nicht richtig trocknet oder Flecken zurücklässt. Um Beides zu vermeiden, sollte Holz unbedingt vor dem Streichen entsprechend bearbeitet bzw. vorbereitet werden. Die Oberflächen müssen angeschliffen und damit aufgeraut werden. Weiterhin werden beim Schleifen vorhandene Farbreste erfolgreich entfernt, sodass die Oberfläche schließlich die neue Farbe sicher aufnehmen kann. Das Abschleifen ist im Voraus zwar ein weiterer zusätzlicher Arbeitsschritt, der natürlich auch ein wenig Zeit kostet, doch gerade beim Ergebnis zahlt sich dieser kleine Aufwand tatsächlich aus. Zudem wird so oft weniger Farbe benötigt, sodass sich das Abschleifen auch beim Kostenaufwand bemerkbar macht. Je nach Größe des Werkstücks kann natürlich von Hand mit Schleifpapier, aber auch mit einem Schleifgerät die Oberfläche behandelt werden. Der Einsatz des Schleifgerätes ist weniger aufwendig.

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Trick 2: Post-Its erleichtern das Bohren in Fliesen

Wer schon einmal versucht hat, durch Fliesen zu bohren, wird recht schnell festgestellt haben, dass sich das als eher schwierig erweist. Auf der glatten Oberfläche der Fliesen rutschen die Bohrer tatsächlich sehr schnell ab. Das Abrutschen des Bohrers ist nicht nur ärgerlich, es ist auch gefährlich, denn nicht selten verletzten sich Heimwerker dabei. Es gibt einen relativ einfachen Trick, mit dem das Abrutschen vermieden werden kann. So wird das Post-It einfach an der Fliesenstelle befestigt, an der das Bohrloch angebracht werden soll. Durch das Post-It wird der Bohrer nicht mehr mit der glatten Keramikoberfläche konfrontiert. Das Papier hat eine deutlich rauere Oberfläche, wodurch der Bohrer nicht abrutscht. Damit steht einer einfachen und sicheren Anwendung nichts im Weg.

Trick 3: Bohrstaub mit Post-It auffangen

Jeder Heimwerker muss früher oder später ein Loch bohren. Dank der Bohrmaschine ist das auch kinderleicht möglich. Doch das Bohren hat seine Tücken, denn unumgänglich ist der hier entstehende Bohrstaub. Der feine Bohrstaub lässt sich aber recht gut vermeiden, in dem zu einem kleinen Post-It gegriffen wird. Das Post-It lässt sich an verschiedenen Oberflächen befestigen und leicht wieder abziehen. Damit es den Bohrstaub auffängt, wird es lediglich nach oben gefaltet. Nach dem Bohren muss der kleine Klebezettel nur noch vorsichtig entfernt werden, sodass der Bohrstaub schließlich einfach beseitigt werden kann. Dieser Trick funktioniert bei Bohrlöchern unterschiedlichster Größe und ist obendrein sehr leicht anzuwenden.

Trick 4: Mit vielen kleinen Löchern den Kamin richtig anschließen

Das Anschließen eines Kamins ist für Heimwerker gar nicht so leicht, wie es im ersten Moment erscheint. Im Idealfall hat man eine ausführliche Anleitung für den Einbau. Um Mehraufwand zu vermeiden, sollte genau nachgemessen werden, wo das Loch in den Schornstein gebohrt werden muss. Schon kleine Messfehler sorgen hier für einen deutlichen Mehraufwand. Steht die Höhe fest, wird das Wandfutter an die vorgesehene Stelle angelegt, sodass es mit einem Bleistift nachgezeichnet werden kann. Im nächsten Schritt muss das Loch im Schornstein ausgeschnitten werden. Hierfür werden mit der Bohrmaschine am Kreis entlang viele kleine Löcher gesetzt. Wichtig ist, dass die Löcher dicht nebeneinanderliegen, sonst lässt sich das Loch später nicht problemlos heraus stemmen. Um schließlich das Loch endgültig aus dem Schornstein stemmen zu können, werden Hammer und Meißel benötigt. Wichtig ist, dass weder das Wandfutter noch das Ofenrohr zum Schluss in den Schornstein hineinrutschen. Es muss also alles so gut wie möglich passen.

Trick 5: Blaue Finger mit Wäscheklammer vermeiden

Wer den Nagel mit den Fingern festhält, wird vielleicht schon einmal Bekanntschaft mit dem Hammer gemacht haben. Tatsächlich reicht oft eine kleine Unaufmerksamkeit aus und der Hammer erreicht eben nicht den Nagel, sondern die Finger. Die damit verbundenen Schmerzen sind alles andere als angenehm. Um dem blauen Daumen aus dem Weg zu gehen, kann auf eine Wäscheklammer zurückgegriffen werden. Die Wäscheklammer wird zum Halten des Nagels verwendet. Damit wird der Abstand zwischen Finger und Hammer deutlich größer und die schmerzhaften Verletzungen werden vermieden. Am besten funktioniert dieser Trick übrigens mit einer Holzklammer, denn diese hat an ihrem vorderen Ende eine glatte und ebenso deutlich größere Kontaktfläche. Auch wenn der Nagel mit der Wäscheklammer gehalten wird, ist es wichtig, dass langsam gehämmert wird. Wer den Nagel zu weit verfehlt, riskiert natürlich auch mit diesem kleinen Kniff eine Verletzung. Als Alternative zur Wäscheklammer kann übrigens auch auf einen Kamm zurückgegriffen werden. Gerade dünne Nägel lassen sich damit sehr gut halten.

Trick 6: Pinsel in den Gefrierbeutel

In einem großen Raum lassen sich die anfallenden Malerarbeiten nicht immer in einem Zug erledigen. Hier kommt die Allzweckwaffe eines jeden Haushaltes zum Einsatz. Damit ein Eintrocknen des Pinsels vermieden wird und dieser nicht immer ausgewaschen werden muss, ist es ratsam, diesen nach der Anwendung in einen Gefrierbeutel zu stecken. Wichtig ist, dass sich der Gefrierbeutel gut verschließen lässt. Im besten Fall wird also auf einen Beutel mit Zip-Verschluss zurückgegriffen. Dadurch wird vermieden, dass die Farbe im Pinsel eintrocknet und dieser hart wird.

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Trick 7: Vorbohren vermeidet Reißen des Holzes

Soll eine Holzschraube in ein Werkstück sauber eingedreht werden, passiert es schnell, dass das Holz reißt. Damit ist das Ergebnis natürlich nicht mehr so hübsch anzusehen. Im ungünstigsten Fall leidet darunter sogar die Stabilität des gesamten Werkstücks. Das Reißen des Holzes lässt sich relativ leicht vermeiden, in dem das Werkstück vorgebohrt wird. Dadurch kann sich die Schraube dann deutlich einfacher eindrehen und die Belastung ist für das Material nicht zu hoch. Das Vorbohren von Löchern ist eigentlich selbstverständlich, wird aber seit wenigen Jahren immer seltener gemacht. Grund ist natürlich der dadurch etwas höhere Zeitaufwand bei den Arbeiten. Doch das Ergebnis wird diesen kleinen Mehraufwand danken. Beim Bohren der Löcher muss darauf geachtet werden, dass die Stärke nicht zu gering ist. Ideal ist es, wenn das Loch 1 bis 1,5 mm kleiner ist als das Schraubengewinde. So muss die Schraube beim Eindrehen noch greifen, die Belastung wird aber für das Material spürbar minimiert.

Trick 8: Seife erleichtert das Eindrehen von Schrauben

Ganz egal, ob der Akkuschrauber mal wieder nicht geladen oder eben nicht auffindbar ist: Es passiert sehr schnell, dass eine Schraube mit dem Schraubendreher doch einmal von Hand eingedreht werden muss. Das Eindrehen von Hand ist zeit- und kraftaufwendig. Doch auch hier gibt es einen kleinen Kniff, der wahre Wunder bewirkt und in der Trickkiste der Heimwerker nicht fehlen sollte. Die Rede ist von Seife. am besten eignet sich natürlich Flüssigseife, da sich diese sehr gut auf der Schraube verteilen lässt. Die Seife dient auf dem Gewinde der Schraube als Schmiermittel und sorgt dafür, dass das Eindrehen schneller und weniger kraftaufwendig funktioniert.

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Trick 9: Bohrungsmaß mit Klebeband vorgeben

Bei der Arbeit mit Dünnbrettbohrern passiert es schnell, dass das Werkstück durchbrochen wird, obwohl eigentlich nur ein wenig Platz für den Holzdübel geschaffen werden sollte. Dieses kleine Missgeschick lässt sich eigentlich nur vermeiden, indem sich der geübte Heimwerker an einem kleinen Kniff bedient. So wird einfach ein wenig Klebeband um die Bohrspitze gewickelt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass so viel von der Spitze des Bohrers frei bleibt, wie für den Dübel benötigt wird. Mit dem Klebeband wird also quasi die Bohrtiefe definiert. Bilder:

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