So bohrst du ab sofort wie die Profis – Teil 1

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Ob für Bilder, Kästen oder Halterungen: Immer wieder muss man zur (Schlag-) Bohrmaschine greifen. In folgenden Artikel erfährst du alles, um deine Schlagbohrmaschine richtig zu verwenden. Von einer Schritt-für-Schritt Anleitung, Sicherheitshinweisen bis hin zu Tipps und Tricks ist alles enthalten. Beim Bohren gibt es einiges zu beachten, seien es Strom- und Wasserleitungen, der richtige Bohrwinkel oder die passende Drehzahl. Das und vieles mehr haben wir für dich kompakt zusammengefasst.

Wichtige Sicherheitshinweise:

  • Verwende nach eigenem Ermessen Schutzbrille, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz und Atemschutzmaske.
  • Achte auf den Untergrund: Vergewissere dich darüber, dass keine Strom-, Gas- oder Wasserleitungen sowie kein Metall an der Bohrstelle sind.
  • Verfange dich auf keinem Fall im Bohrer: Hast du lange Haare, binde diese am besten zusammen. Außerdem solltest du kein schlabbriges Gewand tragen. Diese können sich leicht im Bohrer verfangen und zu Verletzungen führen
  • Überprüfe bevor du zu bohren beginnst, ob der Bohrer fest im Bohrfutter sitzt und dass er beim Bohren nicht eiert.
  • Beginne das Bohren mit langsamer Geschwindigkeit um die Maschine stets unter Kontrolle zu halten.
  • Bist du unsicher mit der Bohrmaschine, lasse dich von einer erfahreneren Person anleiten oder vergewissere dich, dass wenn nötig Hilfe zur Stelle ist.

Dieses Bild zeigt den Optimalfall: Der Handwerker bohrt stabil mit Sicherheitsbrille und wird dabei von einem Helfer unterstützt.

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Richtig Bohren – die Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1: Das Bohrloch bestimmen und anzeichnen

Bevor du zu bohren beginnst, solltest du dir über darüber im Klaren sein, ob an deiner gewünschten Stelle keine Metalle, Strom- oder Wasserleitungen versteckt sind. Deshalb solltest du dies mithilfe eines Ortungsgerätes genau testen. Typischerweise verlaufen Stromleitungen horizontal und vertikal in der Wand. Besondere Vorsicht sei dabei senkrecht und waagrecht von Steckdosen geboten, darüber hinaus 15 bis 45 cm unterhalb der Decke und oberhalb des Fußbodens und 10 bis 30 cm neben Fenstern, Türrahmen und Zimmerecken. Bist du nicht sicher, ob sich an der gewünschten Stelle eventuell doch eine Stromleitung versteckt, schalte auf jeden Fall den Strom im Raum ab und beziehe ihn mithilfe eines Verlängerungskabels aus einem Nebenzimmer. Hast du nun alles überprüft und das Bohrloch bestimmt, zeichne es mit einem Bleistift an. Bei glatten Untergründen ist es auf jeden Fall ratsam, das Bohrloch zuerst anzureißen beziehungsweise einzudrücken, um ein Abrutschen des Bohrers zu verhindern. Bei Fließen ist es auch nützlich, die Bohrstelle mit einem Streifen Klebeband zu überdecken, um für mehr Halt zu sorgen.

Schritt 2: Den passenden Bohrer wählen und einsetzen

Solltest du dir über die Wandbeschaffenheit nicht im Klaren sein, nutze einfach die Klopfprobe. Hohle Töne deuten auf leicht zu bohrende Gipswände und Dumpfere auf massivere Wände aus Ziegel, Naturstein oder Beton. Wähle passend zum Material einen Holz-, Stein- beziehungsweise Beton- oder gleich einen Mehrzweckbohrer. Dem Material entsprechend solltest du auch den Dübel wählen: Nütze Gipskartondübel oder Federklappdübel für Gips oder Wandbauplatten, Porenbetondübel für Lochstein und Spreizdübel für massiveres Mauerwerk aus Stein oder Beton. Die Größe deines Bohrers sollte dem des Dübeldurchmesser entsprechen. Bei porösen Materialien nutze einen etwas kleineren Bohrer, um zu große Löcher zu vermeiden. Entsprechend der Wand solltest du die geeignete Bohrmaschine beziehungsweise Funktion wählen. Für Gips, oder Holz solltest du keine Schlagfunktion nutzen. Bei Ziegel, Naturstein und leichterem Beton benutze auf jeden Fall eine Schlagbohrmaschine. Bei hartem Bohren in Beton oder Stahlbeton raten wir zum Bohrhammer, wobei im individuellen Fall auch eine gute Schlagbohrmaschine den Job erledigt. Selbiges gilt natürlich auch für akkubetriebene Bohrmaschinen oder Bohrhämmer. Dabei solltest du dir aber umso mehr über die Leistung des Geräts im Klaren sein und ob er für das Material stark genug ist. Nun kannst du den Bohrer in die Maschine einsetzen. Stecke dazu den Bohrer in das Bohrfutter und befestige ihn mit Hilfe des Schraubmechanismus. Dieses Video zeigt es im Detail:  So weit alles geschafft, prima! HIER GEHT’S WEITER MIT DER ANLEITUNG ZUM RICHTIG BOHREN.

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