European Union sign with a padlock on a blue rustic wooden background, DSGVO concept image

Abmahnwelle wegen DSGVO: Jetzt wird schon Schutz vor AnwÀlten gefordert

Business & Finanzen

Quillt dein E-Mail-Postfach auch schon ĂŒber? Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sorgt seit Wochen fĂŒr Aufruhr in den Medien und lĂ€sst vor allem Webseitenbetreiber unruhig schlafen. Nach den DSGVO-Regelungen drohen bei VerstĂ¶ĂŸen gegen dieses Ă€ußerst strenge Gesetz horrende Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro.Bis HEUTE mĂŒssen alle, die in irgendeiner Weise eine InternetprĂ€senz betreiben, diese DSGVO-sicher gestalten! Gegen missbrĂ€uchliche Abmahnungen solle einer Forderung der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff zufolge die Politik mit einem entsprechenden Gesetz gegensteuern. Schau dir zum Thema auf jeden Fall das Video am Ende an!

Schreckgespenst DSGVO

Vor zwei Jahren trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bereits in Kraft und wird ab heute, 25. Mai 2018 angewendet. ZustĂ€ndig fĂŒr die Kontrolle der strengen Regeln sind die Landesdatenschutzbehörden, die VerstĂ¶ĂŸe gegen die DSGVO mit ihren Mitteln ahnden können.Im schlimmsten Fall können bis zu 20 Millionen Euro bzw. 4 Prozent vom Jahresumsatz als Bußgeld verhĂ€ngt werden. Die Bußgelder sind nur das allerletzte Mittel und seien laut Voßhoff das letzte Glied in der Kette.Wenn ein Punkt ĂŒbersehen worden sei, dann wĂŒrde erst eine Verwarnung ausgesprochen, was einem Betroffenen die Möglichkeit gibt den Fehler zu beheben. Bei der Anwendung der Maßnahmen gegen „DSGVO-SĂŒnder“ gilt der Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit unter Beachtung der Gesamtsituation.

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Rechtliche Fragen nicht vollstÀndig geklÀrt

Wie Voßhoff erklĂ€rte, könnten noch fĂŒnf bis sechs Jahre vergehen, bis alle Rechtsfragen bezĂŒglich Umsetzung der DSGVO auf nationaler wie europĂ€ischer Ebene geklĂ€rt seien.Der bĂŒrokratische Aufwand bezĂŒglich der neuen Datenschutzregeln solle von der Politik nicht in den Mittelpunkt gestellt werden. Gegen Abmahnvereine, die die DSVGO unrechtmĂ€ĂŸig nutzen, mĂŒsse die Politik handeln.Die IT-FachanwĂ€ltin Nina Diercks berichtete Anfang dieser Woche, dass bei einem Verstoß gegen die neuen Datenschutzregeln das Abmahnrisiko nicht steigen wĂŒrde. Das Hineinsteigern in Abmahnwellen könne sachlich nicht so recht begrĂŒndet werden.

Keine Panik

Eine heillose Panik scheint tatsĂ€chlich unbegrĂŒndet zu sein, weil selbst FachanwĂ€lte sich in die hochkomplexe Materie der EU-Datenschutzgrundverordnung einlesen mĂŒssen.Wer seinen Blog, Website, Onlineshop oder sonstige InternetprĂ€senz auf die DSGVO anpassen möchte, dem stehen hilfreiche Seiten wie E-Recht24.de  oder der DatenschutzerklĂ€rungs-Generator nach DSGVO  zur VerfĂŒgung.Alle Unternehmer sind mit der „Aktivschaltung“ der scharfen Datenschutzregeln dazu verpflichtet, eine umfassende Dokumentation bezĂŒglich der Datenverarbeitung einzufĂŒhren. Es muss nachvollziehbar sein, wie personenbezogene Daten in der Firma verarbeitet werden.Die umfassende Datenschutz-Grundverordnung kannst du dir hier in allen Details anschauen und nachlesen. Die DSGVO-Kurzpapiere dienen als Orientierung und sind lesenswert.

DSVGO kurz erklÀrt:

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