Sperm and egg cell. Fertilization concept. 3D rendered illustration.

Kaum noch Spermien: Fruchtbarkeit sinkt rapide!

Essen & Gesundheit

Forscher haben herausgefunden, dass Männer immer weniger Spermien produzieren. Zwischen den Jahren 1973 und 2011, so die Wissenschaftler, ist die Spermienanzahl pro Milliliter Sperma um knapp 52 Prozent gesunken.

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Die Spermienanzahl sinkt – europaweit

Die Forscher berichten auch, dass der Samenerguss nicht mehr „das ist, was er mal war“. Die Gesamtzahl der Spermien ist um mehr als 59 Prozent gesunken. Und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die Forscher der Hebrew University Jerusalem sehen hierin einen deutlichen Weckruf für Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt. Kritiker der Studie bezweifeln deren Aussagekraft: in den Untersuchungen wurden weder die Spermienfunktionalität noch die morphologischen Veränderungen berücksichtigt. Somit könne die Studie keine Hinweise zur Fruchtbarkeit des Mannes liefern. Befürworter der Studie sagen, dass diese als erste Studie überhaupt den starken und anhaltenden Rückgang von Spermien belegt. Selbst Kritiker der Studie müssen eingestehen, dass die sinkende Spermienanzahl auf einen gefährlichen Trend in den westlichen Industrienationen hinweist. Und zwar stehen die Ergebnisse in einem engen Zusammenhang mit weiteren gesundheitlichen Faktoren. Hierzu gehören die Wahrscheinlichkeit von Hodentumoren sowie die allgemeine Morbidität und die Mortalität von Männern. Auch bestehen Zusammenhänge zum Auftreten von sogenannten Bauchhoden (Kryptorchismus). Spermien sind also nicht nur ein Indikator für die Fruchtbarkeit, sondern für die allgemeine Gesundheit des Mannes.

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Metaanalyse zur Spermienanzahl

Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Metaanalyse. Eine solche stellt sozusagen die Zusammenfassung von vielen Primär-Untersuchungen dar. Die Ergebnisse einer Metaanalyse werden Metadaten genannt. Diese Form der Analyse fasst frühere Forschungsarbeiten statistisch zusammen. Um die Spermienanzahl von europäischen Männern zu untersuchen, sichteten die Forscher zunächst 7518 Studien. Sie konzipierten einen Auswahlkatalog. Anhand dieses Katalogs sortierten sie nicht relevante Studien aus. „Nicht relevant“ sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Studien, die mit chronisch erkrankten Männern durchgeführt wurden. Auch Studien mit zeugungsunfähigen Männern galten als „nicht relevant“. Nachdem die Wissenschaftler die Studien selektiert hatten, werteten sie 185 Studien mit rund 43.000 Probanden aus.

Sind Nicht-Europäer die besseren Liebhaber?

Die Spermienanzahl pro Milliliter ging bei Männern aus den Nationen mit westlichem Lebensstil im Mittel um 1,4 Prozent zurück. Die Gesamtanzahl der Spermien ging im Mittel sogar um 1,6 Prozent zurück. Bei Männern aus Asien, Südamerika und Afrika konnte kein signifikanter Rückgang der >>Männlichkeit<< festgestellt werden. Heißt das jetzt, dass afrikanische, südamerikanische und asiatische Männer die besseren Liebhaber sind? Wenn man das ausschließlich auf den Rückgang der Spermienanzahl bezieht, muss man diese Frage leider mit „ja“ beantworten. Das heißt aber nicht, dass Nicht-Europäer fruchtbarer sind als europäische Männer. Es gibt keine Studie, die diese Zahlen in ein Verhältnis zur tatsächlichen Fruchtbarkeit setzt. Darüber hinaus liegen die Werte noch weit über der Untergrenze der Zeugungsunfähigkeit nach WHO (Weltgesundheitsorganisation). Also, Männer: aufatmen! Auch die Tatsache, dass die Spermienanzahl nicht der einzige bedeutende Faktor für die Fruchtbarkeit ist, sorgt bei vielen für Erleichterung. Es spielt beispielsweise auch eine Rolle, wie beweglich die flinken Bürschchen sind. Entscheidend ist zudem, ob sie eventuell missgebildet sind. Solche Faktoren wurden in der Studie völlig außer Acht gelassen.

Aufatmen ja, zurücklehnen nein!

Laut Wissenschaftlern ist ein hoher Konsum von Aspirin ein möglicher Grund für eine geringere Spermienanzahl. Zudem bedroht das Handy in der Hosentasche unsere >>Männlichkeit<<. Der Zusammenhang zwischen diesen Faktoren und der sinkenden Spermienanzahl ist bisher nicht wissenschaftlich belegt. Dennoch: Wer später einmal Kinder haben möchte, tut sicher nicht schlecht daran, möglichst wenig Aspirin einzunehmen. Außerdem packt man das Smartphone ab jetzt lieber in die Gesäßtasche. Oder, noch besser, man hält es ganz vom Körper weg. Enge Boxershorts heizen den flinken Bürschchen extrem ein, sodass viele von Ihnen den Geist aufgeben“. Wer möglichst viele Spermien behalten will, sollte also ruhig ab und zu mal „baumeln lassen“.

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