Lohnt sich  Serie „The Orville“? Für Fans von Star Trek auf jeden Fall!

Lohnt sich die Serie „The Orville“? Für Fans von Star Trek auf jeden Fall!

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Seit dem 27. Februar 2018 läuft auf ProSieben die Ausstrahlung der Science-Fiction-Serie „The Orville“ und ist eine Art Star Trek mit humoristischen Elementen mit Anspielungen auf das aktuelle Zeitgeschehen, dem Original „Star Trek“und weiteren spitzen Kommentaren. Ich habe mir jetzt via Streaming-App 7TV die ersten zwei Episoden der SF-Serie angeschaut: Ich bin begeistert! Einen Trailer zu der neuen SF-Serie könnt ihr am Artikelende ansehen.

Kurzinfo „The Orville“

Die parodistische SF-Serie „The Orville“ stammt vom bekennenden Star Trek Fan Seth MacFarlane, der sich vor allem mit „Family Guy“ einen Namen machte. In den USA startete sie im Spätsommer 2017 und wurde lange als eine gute Alternative zu Star Trek Discovery gehandelt. Wir erleben in „The Orville“ die Abenteuer der Crew des mittelgroßen Sternenkreuzers U.S.S Orville der „Planetaren Union“ unter dem Kommando von Captain Ed Mercer (Seth MacFarlane). Der sieht sich als frisch beförderter Kapitän gleich am ersten Tag mit seiner Ex-Frau Commander Grayson (Adrianne Palicki) konfrontiert. Grayson hatte Sex mit einem blauen Außerirdischen und ist jetzt 1. Offizier auf dem Raumschiff der Explorer-Klasse. The Orville Crew

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Skurrile Crew

Ed Mercers bester Freund Gordon Malloy (Scott Grimes) übernimmt den Job des Steuermanns und ist kein sonderlicher Schlaumeier. An Bord sind außerdem die bärenstarke Sicherheitschefin Alara Kitan (Halston Sage), der Android Isaac (Mark Jackson), der kampflustige Lt. Commander Bortus (Peter Macon) mit seinem Freund Klyden (Chad L. Coleman). Bortus gehört übrigens der eingeschlechtlichen männlichen Spezies Moclus an. Auf der Orville geht es im Gegensatz zur „Enterprise“ aus „Star Trek – Das nächste Jahrhundert“ weniger gesittet zu. Sexistische Witze, vulgäre Kommentare, Saufereien und Drogenkonsum gehören hier zur Tagesordnung. Also ein bisschen wie Family Guy oder American Dad – nur eben im Weltraum und mit echten Schauspielern. Der Humor spielt eine wichtige Rolle in der Serie, weshalb man die Orville-Crew als rebellischen Gegenpart zur braven Enterprise-Mannschaft bezeichnen könnte. Der Chef der „Planetaren Union“ wird von Victor Garber gespielt, bekannt aus der US-Actionserie „Alias – Die Agentin“. The Orville Alltagsprobleme

Alltagsprobleme der USS Orville

Die Alltagsprobleme der Crew in „The Orville“ stehen stärker im Mittelpunkt als auf der „Enterprise“ und wir lernen die höchst unterschiedlich gestrickten Charaktere genauer kennen. Gleich in der ersten Folge der zwölfteiligen ersten Staffel geraten Captain Mercer und seine Ex-Frau Grayson aneinander. Lt. Commander Bortus brütet ein Kind aus und ist mit seinem Partner Klyden über das Ergebnis wenig erfreut.

Überraschende Parallelen

Die Feinde der Union erinnern mit ihren Raumschiffen frappierend an die Klingonen und in ihren Aussehen an die gewalttätigen Echsenwesen aus dem Star Trek Format „Enterprise“. Die Serie ist weniger düster als „Star Trek Discovery“ und dafür verantwortlich sind die Schöpfer. Die Regisseure der Folgen sind bekannte „Star Trek“-Größen wie Jonathan Frakes und Robert Duncan McNeill. Brannon Braga, der auch für „Raumschiff Voyager“ ausführender Produzent wie Regisseur war, übernimmt in „The Orville“ den gleichen Verantwortungsbereich. The Orville

Spezialeffekte und Fazit

Die Spezialeffekte sind zwar gut und dennoch erreichen sie nicht die Qualität von „Star Trek Discovery“. Die Storys der einzelnen Folgen sind spannend aufgebaut und ich fühlte mich gleich in ihren Bann gezogen. Vor allem der Wortwitz und die Dialoge der Crew gefallen mir. Die Orville selbst erinnert in ihren Design entfernt an eine Büroklammer. Wer Humor mag und „Star Trek – Das nächste Jahrhundert“ mochte, der wird an „The Orville“ seine helle Freude haben. Auf ProSieben wird sie jeden Dienstag um 21:10 Uhr ausgestrahlt. Zur Zeit wird in den USA sogar schon die zweite Staffel produziert. Mittlerweile habe ich vier Folgen geschaut und muss sagen: Ja, bei „The Orville“ kommt besseres „Star Trek„-Feeling auf als bei „Star Trek: Discovery“ und aus diesem Grund kann ich euch die Serie echt empfehlen.

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Deutscher Trailer von The Orville:


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