Flux-Kompensator wird real, doch nicht für Zeitreisen

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Im Science Fiction Kultfilm „Zurück in die Zukunft“ spielt der Flux Kompensator eine wichtige Rolle für Zeitreisen.

Jetzt haben Wissenschaftler einen Kondensator entwickelt, der auf Grundlage des magnetischen Flusses arbeitet und ein erhebliches Problem in der Quanteninformatik lösen soll. Das Video am Ende solltest du dir nicht entgehen lassen.

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Realer Flux Kompensator ist ein Kondensator

Der Kondensator wurde von der University of Queensland, der australischen RMIT University und der ETH Zürich entwickelt. Die Technologie soll praktisch helfen, die kritischen Bauteile von Quantencomputern mit der Elektronik zu verbinden.

Das Problem besteht in dem Stern der Quantenrechner, der Qubit genannt wird. Im Vergleich zu einem klassischen Bit, die sich klar in einem von zwei Zuständen befinden, sieht es beim Qubit anders aus. Das Qubit hingegen hat eine Vielzahl von Möglichkeiten, bis es sich auf eine einzige Form fokussieren muss.

Die Mathematik bietet einen hohen potenzialen Nutzen, wenn es sich um bestimmte Berechnungen handelt. Mathematische Modelle und die Arbeit mit ihnen könnten mit den Qubits erleichtert werden.

Bank von Qubits

Wenn Geräte mit Banken von Qubits gebaut werden, wäre leichter, komplizierte mathematische Berechnungen durchzuführen. Eine „Qubit“-Bank würde aus hunderten bis tausenden Quantenbits bestehen, doch momentan werden kaum 70 geschafft. Bis wir einen Quantencomputer wie bei Star Trek haben, dauert es noch ein Weilchen.

Eines der Hauptprobleme in der Skalierung derartiger Qubit-Cluster auf nützliche Zahlen, besteht in der Neigung zu einem „vielleicht“-Zustand und könnte hierbei zu einem langweiligen Bit zusammenbrechen.

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Je mehr Quantenbits eingesetzt werden, desto schwieriger wird es, ihnen eine ausreichende Stabilität für Berechnungen durchzuführen.

Reines Qubit

Zur Gewinnung eines reinen Qubits ist eine Trennung von jedem Ding zu trennen, welches es zum Einsturz bringen könnte, wie Hitze oder ein magnetisches Streufeld.

Der magnetische Flux-Kondensator der Forscher ist ein Zirkulator, der gewährleistet, dass ein Signal stets in eine Richtung läuft. Das Signal ist gezwungen, die Zeitsymmetrie zu brechen, bei der die Vergangenheit und Zukunft feste Bahnen in entgegengesetzte Richtungen haben.

Das „hin und her“-Switchen zwischen den zwei Zuständen entfällt. Wie Quantenphysiker Tom Stace von der University of Queensland erklärte, erlaube es der Effekt leider nicht, in die Vergangenheit zu reisen, wie es Doc Brown in der Hollywood-Version mit dem Flux-Kompensator machte.

Zur Zeit ist der Flux-Kondensator reine Theorie, doch würde er fast wie in „Zurück in die Zukunft“ aussehen. Die Ergebnisse der Forscher lassen sich im „Physical Review Letters“ nachlesen.

Bis wir durch die Zeit reisen können werden noch Jahrzehnte vergehen, doch laut angeblichen Zeitreisenden soll es bereits 2028, also in zehn Jahren eine Zeitmaschine für alle geben.

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Flux-Kompensator Nachbau in Aktion:

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