Autoschäden: So viel oder wenig kosten sie

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Muss das geliebte Auto in die Werkstatt, sorgt das meist für Ernüchterung beim Besitzer. Oft reißen die Reparaturen ein tiefes Loch in die Haushaltskasse, hin und wieder stellt sich sogar die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, einen Schaden beheben zu lassen. Ein Auto setzt sich aus tausenden Einzelteilen zusammen. Damit ist das Potenzial, das hin und wieder ein Teil erneuert werden muss, hoch. Doch was sind die teuersten Schäden? Radlager, Fahrwerk, Motor, Getriebe oder doch vielleicht der Lack. Oft sind Schäden nicht einmal durch einen Unfall entstanden, sondern normale Verschleißerscheinungen oder Materialfehler. Die Reparaturkosten schwanken stark und können wenige hundert bis hin zu mehreren tausend Euro umfassen. Ein Grund hierfür ist der Reparaturaufwand, also die Zeit, die der Mechaniker braucht. Oft lässt sich diese im Voraus gar nicht genau abschätzen. Dazu kommt, dass es regionale Unterschiede bei diesen Fahrzeugkosten gibt.

Motorschaden bleibt der teuerste Autoschaden

Einer der teuersten Schäden, den ein Fahrzeughalter hinnehmen muss, ist der Motorschaden. Unabhängig von Hersteller und Modell bildet der Motor das Herzstück eines jeden Fahrzeugs. Ist er defekt und muss im schlimmsten Fall erneuert werden, bewegen sich die Reparaturkosten meistens im vierstelligen Bereich. Ob sich die Reparatur eines Motorschadens überhaupt lohnt, hängt davon ab, wie viel Restwert das Fahrzeug hat. Der Motor entspricht etwa 15 Prozent des Fahrzeugwerts. Dies gilt für Fahrzeuge mit Ottomotoren übrigens ebenso wie für Autos mit Elektromotor.

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Dicht dahinter befindet sich das Getriebe. Ein Getriebeschaden ist nicht nur teuer, sondern zieht unweigerlich den Besuch in der Fachwerkstatt nach sich. Wird das Auto gebaut, macht das Getriebe etwa 10 Prozent des Fahrzeugwerts aus. Dieses Verhältnis verändert sich mit dem sinkenden Fahrzeugwert signifikant, weshalb gerade bei alten Gebrauchtwagen genau überlegt werden sollte, ob ein Getriebeschaden überhaupt noch einmal repariert wird.

Karosserieschaden wird gern unterschätzt

In die Riege der teuersten Autoschäden reiht sich der Karosserieschaden. Die Kosten, die eine durchgerostete und verbeulte Karosserie nach sich zieht, werden gern unterschätzt. Sowohl Lackschäden als auch Rost können rasch mehrere hundert, wenn nicht sogar mehr als eintausend Euro kosten.

In den letzten Jahren hat sich hier aber viel getan. Innovative Anbieter haben an Alternativen zur teuren Lackreparatur gearbeitet. Leider haben diese jedoch ihre Grenzen und kommen meist nur bei kleineren Schäden zum Einsatz. Bei größeren Schäden bleibt es oft bei der kostspieligen Komplettreparatur, die den Weg in den Lackierraum nach sich zieht. Bereits beim Bau des Fahrzeugs entfällt übrigens ein beachtlicher Teil der Kosten auf die Karosserie. Sie macht etwa 15 Prozent des Gesamtwerts aus. Damit lohnt es sich, die Außenhülle des eigenen Autos zu pflegen.

Elektronikschäden sind schwer abschätzbar

Ein häufiges Problem, mit dem Fahrzeughalter zu kämpfen haben, sind Elektronikschäden. In Autos wird heute je nach Modell und Fahrzeugklasse immer mehr Elektronik verbaut. Schäden, die bei Kabeln, Verbindern und Steckern entstehen, können ein ganzes Fahrzeug lahm legen, sind aber nicht unbedingt immer besonders teuer. Gerade bei den Elektronikschäden sollten Autobesitzer daher Ruhe bewahren und abwarten. Es ist aber auch möglich, dass der vermeintlich kleine Elektronikschaden, eine durchgebrannte Sicherung zum Beispiel, eine vollkommen andere, deutlich teurere Ursache hat.

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