Klimawandel verlängert Heuschnupfen-Zeit: Allergiker tritt es hart!

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Alle Jahre wieder: Der Frühling ist für viele nicht nur die Jahreszeit, in der endlich wieder angegrillt wird. Zu dieser Jahreszeit beginnen auch die Pollen mit ihrem Flug und sorgen bei betroffenen Allergikeren für Heuschnupfen. Mega nervig, ohne Medikament können viele gar nicht vor die Türe. Knapp 15 % aller Erwachsenen sind betroffen. Nun gibt es neue Forschungsergebnisse, die nicht gerade Hoffnung machen: Wie es scheint, sorgen Klimawandel & Co mit dafür, dass sich die Allergiker unter euch dieses Jahr noch früher über den Pollenflug ärgern werden.

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Heuschnupfen-Zeit: Pollen fliegen bald ganzjährig!

Ohne jetzt hier zu wissenschaftlich zu werden: Neue Pflanzenarten breiten sich aus, deren Pollen sich extrem schnell verbreiten. Eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid sorgt dafür, dass die Pflanzen mehr Pollen produzieren! Und durch den generellen Temperaturanstieg verkürzt sich die Vegetationsfreie Zeit im Winter.  Außerdem scheint es, dass Anstiege von Luftschadstoffen wie zum Beispiel dem aktuell diskutierten Feinstaub oder Ozon in der Lage sind, die Zusammensetzungen von Pollen zu verändern. Diese können so aggressiver gemacht werden. Alles mega suboptimal für Betroffene.  Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst misst kontinuierlich die Pollenbelastung. Die versorgen euch auch mit Informationen, wann es mit welchen Pollen besonders schlimm wird.

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Je nach Allergie, müsst ihr in bestimmten Monaten besonders aufpassen!

Bereits im Dezember fangen die Haselnuss-Pollen an zu fliegen. März bis Mai sind die Birkenpollen dran. Und im April beginnen die Gräser-Blüten mit ihrem Pollenflug. Borken-Pollen fliegen zwischen Mai und Juni herum. Ab Mitte Juli folgt der Beifuß. Bis in den späten Sommer verlängert sich die Pollensaison durch das eingeschleppte Traubenkraut.  Auch unter dem Fachbegriff Ambrosia bekannt, breitet sich dieses extrem schnell aus und sorgt für einen langen Pollenflug bis in den Herbst. Pro-Tipp: Wer auf Beifuß allergisch reagiert, darf davon ausgehen, dass er auch auf die vermehrt auftretenden Ambrosia-Pollen reagiert!  Kurz gesagt: Für Allergiker alles scheiße. Ihr fangt jetzt früher mit dem Schnupfen an und hört später damit auf. Wobei das so auch nicht stimmt, da nicht jeder Heuschnupfenallergiker auf alle Pollen gleichermaßen reagiert. Bei einem Hautarzt lässt sich über einen Test herausfinden, auf welche Pollenarten ihr besonders allergisch reagiert.  Dazu werden winzige Erregertröpchen auf die Hautfläche aufgetragen und geprüft, ob ihr allergisch reagiert! Dass sich der allgemeine Beginn und das Ende des Pollenflugs verschoben haben, heißt daher nicht gleichzeitig, dass ihr jetzt zwingend von Februar bis November mit dem Krankheitsbild kämpfen müsst.

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