Alarmstufe Kot: San Franciscos Straßen versinken in Fäkalien

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San Francisco – auch bekannt als Goldene Stadt oder das Paris des Westens. Sie zählt zu den schönsten Städten der USA und einem beliebten Reiseziel. Doch seit einiger Zeit hat sie ein großes Problem: Die Straßen sind überhäuft mit Fäkalien. Aber nicht von Hunden oder Vögeln, sondern von Menschen. Durchschnittlich 65 Anrufe gehen täglich bei der städtischen Servicehotline 311 ein, um menschliche Fäkalien auf den Straßen zu melden. Das macht etwa 15.000 Anrufe zwischen Januar und August dieses Jahres. Das ist ein ernst zu nehmendes Problem, denn Kothäufen sind nicht nur eklig und stinken, sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen.

Zu hohe Mieten sorgen für Obdachlosigkeit

Besonders in den ärmeren Stadtvierteln wie Tenderloin oder Teilen von South of Market sind die verschmutzten Straßen ein großes Anliegen. Dort herrscht eine große Obdachlosigkeit und Armut und offensichtlich mangelt es an öffentlichen Toiletten. Aber wie konnte es überhaupt in einer so wohlhabenden Stadt soweit kommen? ?tagged=sanfrancisco Das Problem liegt genau daran: In San Francisco sind die Mieten extrem teuer und der Wohnraum knapp. Der Mangel an erschwinglichem Wohnraum führt dazu, dass mehr als 7.400 Obdachlose auf den Straßen in San Francisco ohne Zugang zu sanitären Anlagen leben. Das ist fast jeder 100. Einwohner der Stadt.

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Krankheiten sind das größte Problem

Den Menschen bleibt also nichts anderes übrig, als ihre Notdurft auf der Straße zu verrichten. Und damit ist die Kacke richtig am dampfen, denn abgesehen von dem widerwärtigen Anblick geht auch eine hohe Gefahr von den braunen Häufen aus: Sobald sie trocknen, lösen sich kleine Partikel, die durch die Luft befördert werden und so Krankheitserreger in der ganzen Stadt verbreiten. Es wurde bereits ein Anstieg der gefährlichen Infektionskrankheit Hepatitis A beobachtet, was zu großer Sicherheit mit den Straßenfäkalien in Zusammenhang steht.

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Zu wenig öffentliche Toiletten

Und was tut die Stadtverwaltung dagegen? Allmählich scheinen sie die Situation zu erkennen und starten erste Maßnahmen, um die Exkremente zu beseitigen. Ein erster Ansatz ist weitere öffentliche Toiletten zu bauen, die jederzeit zugänglich sind. Denn die meisten der existierenden Klohäuschen sind nur tagsüber zugänglich. In der Nacht gibt es also momentan keine andere Möglichkeit, als sich auf der Straße zu erleichtern. Außerdem soll eine „Poop Patrol“, also eine Art Kack-Patrouille, eingeführt werden. Bewaffnet mit einem Dampfreiniger werden sie durch die Straßen ziehen, Fäkalienhaufen aufspüren und reinigen, bevor sich jemand darüber beschweren kann. Ein ziemlich beschissener Job.

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