Nach Essen plant jetzt auch San Francisco den Einsatz einer Brennstoffzellen-Fähre

Nach Essen plant jetzt auch San Francisco den Einsatz einer Brennstoffzellen-Fähre

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Das kalifornische Start-Up Golden Gate Zero Emission Marine (GGZEM) arbeitet seit November an dem Bau einer Brennstoffzellen-Fähre. Der Einsatzbereich wird ab Winter 2019 die San Francisco Bay sein. Die Brennstoffzelle hat eine goldene Zukunft, wie dir das Video unten zeigt.

Was leistet die Brennstoffzellen-Fähre Water-Go-Round?

Die Kiellegung der „Water-Go-Round“ getauften Brennstoffzellen-Fähre fand Anfang November 2018 statt und ist ein Katamaran mit Platz für bis zu 84 Passagiere. Zwei Elektromotoren mit je 300 kW Leistung leisten eine maximale Geschwindigkeit von 22 Knoten und sind umgerechnet rund 40 Stundenkilometer. Als Material für die Schiffshülle fiel die Wahl auf das leichte Aluminium. Die Brennstoffzelle nutzt Wasserstoff zur Stromerzeugung, der in einem Tank mit 246 Kilogramm Fassungsvermögen bei 250 bar gelagert wird. Eine Tankfüllung soll nach Firmenangaben für bis zu zwei Tage reichen. Ein Extra-Akku mit 100 Kilowattstunden Kapazität wird verbaut, damit die Brennstoffzellen-Fähre „Water-Go-Round“ auf die besagte Höchstgeschwindigkeit beschleunigt werden kann.

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Fertigstellung im zweiten Halbjahr

Die Fertigstellung und Stapellauf des „Water-Go-Round“ Wasserstoff-Katamaran ist für das zweite Halbjahr 2019 geplant. Das Start-Up GGZEM wird das Schiff anschließend der Reederei „Red and White Fleet“ zum Kauf anbieten. Die Firma hat sich auf Sightseeing-Touren in der San Francisco Bay spezialisiert und möchte ab 2025 ausschließlich mit umweltfreundlichen Schiffen auf dem Wasser unterwegs sein. Die Sandia National Laboratories (SNL) werden als GGZEM-Ausgründung die Brennstoff-Fähre ausführlich in Testfahrten erproben, bevor es für den kommerziellen Einsatz bereit sein wird. Von der Umweltschutzbehörde California Air Resources Board wird der Bau des Katamarans mit 3 Millionen US-Dollar gefördert. Water-Go-Round

Erstes Brennstoffzellen-Schiff der USA

Wie GGZEM berichtet, werde die „Water-Go-Round“ das erste Brennstoffzellen-Schiff der USA werden. Bislang fährt nur auf dem Essener Baldeneysee ein Schiff mit Wasserstoffantrieb. Die Brennstoffzelle wird in Zukunft eine wichtige Rolle in der Mobilität spielen. In Niedersachsen konnte sich der seit Mitte 2018 fahrende Brennstoffzellen-Zug Alstom Coradia iLint mittlerweile im Alltag bewähren und weckte weltweites Interesse aus zahlreichen Ländern. Im Gegensatz zum Elektromotor hat die Brennstoffzelle zahlreiche Vorteile, wobei hier vor allem die kurze Tankzeit zu nennen ist. Die deutschen Autohersteller kommen in Sachen Brennstoffzelle jedoch nur sehr gemächlich auf Touren und könnten den Anschluss verpassen.

Wasserstoff-, und Brennstoffzellentechnologien in Deutschland:

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