10.000 km Reichweite auf dem Mond  Toyota entwickelt Brennstoffzellen-Rover

10.000 km Reichweite auf dem Mond: Toyota entwickelt Brennstoffzellen-Rover

Elektromobilität

Der japanische Automobilkonzern Toyota entwickelt im Auftrag der Raumfahrtagentur Jaxa einen Brennstoffzellen-Mondrover. Das Elektrofahrzeug soll für das Mondprogramm Japans auf dem Erdtrabanten ab dem Jahr 2029 fahren. Mythen und Fakten zum Mond erfährst du im Video weiter unten.

Fakten zum Toyota Brennstoffzellen-Mondrover

Der Toyota Mondrover wird mit einem Elektromotor laufen und ähnelt in seinem Design sehr dem Rover aus “Prometheus – Dunkle Zeichen” oder “Moon”, die beide atembare Luft an Bord hatten. Die Länge des Mondfahrzeugs wird sich auf 6 Meter belaufen. Hoch ist es 3,8 Meter und breit 5,2 Meter. Der Innenraum entspricht in seiner Größe von 13 Quadratmetern einem kleinen Tiny House und kann bis zu vier Astronauten aufnehmen. Im Normalfall sollen sich nur zwei Astronauten in dem Elektrofahrzeug aufhalten, doch in Ausnahmefällen können zwei zusätzliche Personen aufgenommen werden. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus Brennstoffzellen und einem Solarpanel. Das Solarpanel liegt in einem kompakten Gehäuse an der Fahrzeugseite und lässt sich im Bedarfsfall auf Knopfdruck ausrollen.

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10.000 Kilometer Reichweite

Die Reichweite des Toyota Mondrovers beträgt der japanischen Raumfahrtagentur JAXA zufolge über 10.000 Kilometern. Der Mannschaft an Bord werden damit Erkundungsfahrten erlaubt, die mit bisherigen Fahrzeugen – wie dem offenen Rover der Mondlandung 1969 – nicht realisiert werden konnten. Der Mondrover ist geschlossen und hat Atemluft, weshalb du als Astronaut keinen Raumfahrzeug tragen musst. Als Besonderheit wird das futuristische Elektrofahrzeug mit seinen sechs Rädern von einer Künstlichen Intelligenz (KI) autonom gesteuert. Wie Jaxa-Direktor Hiroshi Yamakawa erklärte, seien bemannte Rover mit Druckkabinen wichtige Komponenten für die vollständige Erforschung und Nutzung der Mondoberfläche.

Reiseziel Mond 2029

In zehn Jahren bereits soll der Toyota Brennstoffzellen-Mondrover auf dem Mond transportiert und für Erkundungsfahrten eingesetzt werden. Der Mond löst seit ein paar Jahren eine starke Anziehungskraft auf Länder, Raumfahrtagenturen und Unternehmen aus. Unter der Mondoberfläche locken Rohstoffe, die auf der Erde nur in geringen Umfang vorhanden sind, wie zum Beispiel Helium-3. Als Zwischenstation für den Weiterflug zum Mars soll der Mond ebenfalls dienen. Eine Mondbasis soll die Grundlage bilden, die auch das energiereiche Isotop Helium-3 fördern und die Reise zum roten Planeten erleichtern soll. Der visionäre Unternehmer Elon Musk hat beide Planeten auf dem Radar und will 2028 einen Umzug auf den Mars wagen.

Der Mond – Fakten und Mythen

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