Volltrottel am Werk  Indischer Raketentest gefährdet ISS – Gravity läßt grüßen

Volltrottel am Werk: Indischer Raketentest gefährdet ISS – Gravity läßt grüßen

Technik

Letzte Woche erprobte das indische Militär eine neue Rakete mit der ein Satellit in 300 km Höhe erfolgreich abgeschossen werden konnte. Von den Trümmerteilen flogen 24 an der internationalen Raumstation ISS vorbei und bedrohen ihre Sicherheit. Die NASA reagierte verärgert und bezeichnete den Raketentest als eine furchtbare Aktion, weil Bruchstücke des Satelliten die Station treffen könnten. Der Film „Gravity“ befasste sich 2013 mit dem Thema Weltraumschrott. Schau dir im Video einige Infos zur ISS an.

Was passierte bei dem Raketentest?

Indiens Militär schoss mit der neuen Rakete einen Satelliten ab, der daraufhin zerbröselte und ein Trümmerfeld hinterließ. Die NASA registrierte 60 Wrackteile von mindestens 10 Zentimeter Größe, die das Risiko einer Kollision mit der ISS um 44 Prozent über eine Zeitspanne von zehn Tagen steigerte. Hoffentlich droht uns irgendwann keine Kettenreaktion von Satellitenkollisionen wie im Science-Fiction-Film „Gravity“. Je mehr Tage vergehen desto stärker minimiert sich das Risiko eines Zusammenstoßes, weil der überwiegende Teil des Weltraumschrotts beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Das indische Außenministerium hatte im Vorfeld des Waffentests versichert, dass bei dem Abschuss keine Weltraumtrümmer enstehen würden. Der Premierminister Narenda Modi zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Test der neuen Rakete. Jetzt sei Indien eines von vier Ländern nach den USA, Russland und China, die Anti-Satellitenwaffen erprobt hätten. Seit 12 Jahren allerdings bewegen sich nach wie vor Satellitentrümmer in der Erdumlaufbahn, die von einem chinesischen Anti-Satellitenwaffentest aus dem Jahr 2007 stammen. 

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Scharfe Kritik

Der Test der Anti-Satellitenrakete löste eine erboste Reaktion bei NASA-Chef Jim Bridenstine aus. Als er vor Mitarbeitern der US-Weltraumbehörde sprach, bezeichnete er den Waffentest als eine furchtbare Aktion und sieht die Sicherheit der ISS durch die herumfliegenden Satellitentrümmer gefährdet, berichtete N-TV. Auf Twitter zeigte sich der deutsche Astronaut Matthias Maurer entsetzt. Keine verantwortungsvolle Weltraummacht trage freiwillig zur Entstehung von Weltraumschrott bei.

 Weltraumwaffen gelten als umstritten, da sie das Gleichgewicht auf der Erde aus dem Takt bringen könnten und eine Gefahr darstellen. Erst kürzlich hatte US-Präsident Donald Trump den Aufbau einer “US Space Force” angekündigt und das mysteriöse Shuttle X37B der US-Airforce soll eine geheime Waffenplattform sein. Weg von sämtlichem Weltschraumschrott: Der US-Unternehmer Elon Musk plant eine Besiedlung des Mars und möchte schon im Jahr 2028 auf dem ungastlichen roten Planeten landen.

Teures Abenteuer im All – Die ISS

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