Huawei kündigt amerikanische Mitarbeiter wegen US-Sanktionen

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Nachdem der US-Präsident der chinesischen Firma Huawei Sanktionen verhängt hat, bauen diese Stellen in den USA ab. Donald Trump fürchtet eine Gefährdung der nationalen Sicherheit durch die Spionage des chinesischen Konzerns. Deshalb hat er im vergangenen Monat den Handel, Software Lizenz und jegliche Zusammenarbeit mit den Smartphone-Hersteller unterbunden. Welche Folgen dieser Beschluss hat und wie sich Huawei wehrt, erfährst du in diesem Artikel. Am Ende ist ein Youtube Video von den Euronews eingebettet, indem Donald Trump Stellung zu seiner Entscheidung bezieht.

Donald Trump legt Huawei Steine in den Weg

Der US-Präsident Donald Trump ist der Überzeugung, dass Amerika das Sparschwein sei, bei dem sich jeder bedient. Seine Strategie, Sanktionen zu verhängen, um Amerika voran zu treiben, ist mittlerweile jedem schon bekannt. Nun trifft es auch den chinesischen Handy-Hersteller Huawei. Er möchte sich gegen die Spionage, die anscheinend im Auftrag Pekings vonstatten geht, wehren. Deshalb hat er Sanktionen verhängt, die vor allem Huawei stark treffen. Amerikanischen Unternehmen ist es nun nicht mehr gestattet, mit dem Smartphone-Riesen zu handeln: egal ob mit Soft- oder Hardware. Das kann zum Einen bedeuten, dass keine Huawei Handys mehr in Amerika verkauft werden dürfen. Ein noch größeres Problem stellt die Software Einschränkung dar. Huawei bezieht sehr viele Microsoft-Lizenz. Wenn Huawei die Betriebssysteme, App-Märkte und Hintergrund-Funktionen aus Amerika nicht mehr verwenden dürfen, stehen sie beinahe wieder am Anfang. Der chinesische Hersteller müsste dann ein komplett neues System mit eigenen Programmen aufstellen. Und das wird nicht nur teuer, sondern auch sehr problematisch. Jede neue Software benötigt viel Forschungs- und Entwicklungszeit, um Fehler und Sicherheitslücken auszumerzen.

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Huawei schließt jeden zweiten Arbeitsplatz

Der riesige Hersteller Huawei hat weltweit ca. 180.000 Mitarbeiter. Alleine in Amerika haben sie 1.500 Mitarbeiter, die jetzt eventuell um ihren Job bangen müssen. Als Antwort auf die schwerwiegenden Einschränkungen hat Huawei nun angefangen Kündigungen auszustellen. Die Forschungsabteilung Futurwei Technologies soll es besonders hart treffen. Dort waren bis vor kurzen noch 850 Mitarbeiter tätig. Den chinesischen Arbeitern in Amerika hat Huawei Angeboten zurückzukehren und dort weiterhin für sie zu arbeiten. Ein offizielles Statement wurde noch nicht bekannt gegeben, jedoch hat der Huawei-Gründer Ren Zhengfei erklärt, dass die US-Sanktionen insgesamt 30 Milliarden Dollar eingebüßt haben. Außerdem hat er bekannt gemacht, dass das Unternehmen 40 % weniger Handys verkauft als zuvor.

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Trump verspricht Sanktionen zu lockern

Mittlerweile hat Trump versprochen die bestehenden Sanktionen wieder zu lockern. Huawei soll die nötige Google-Software weiterhin nutzen dürfen. Einige Lieferungen, die die nationale Sicherheit nicht bedrohen sollen, wurden bereits stattgegeben. Auch amerikanische Firmen dürfen den Telekommunikations-Riesen wieder beliefern. Meiner Meinung nach sind die Vorwürfe nicht berechtigt. Heutzutage ist Spionage ein Business-Modell, das Smartphone Hersteller und Social-Media-Plattformen nutzen, um sich an den Daten der Benutzer zu bereichern. Weshalb sollte nur Huawei darunter leiden und damit auch die gesamte Welt? Wenn Donald Trump die Software-Bewilligung zurück ziehen sollte, stände es schlecht um Huawei und die folgenden Geräte wären wahrscheinlich viel zu fehlerbehaftet.  

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