Elon Musk,  Mars, Billionen und  Atombombe

Elon Musk, der Mars, Billionen und die Atombombe

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Seine Pläne die Polkappen des Mars mit Atombomben zu schmelzen, untermauerte Elon Musk jetzt in einem neuen Twitter-Beitrag. Für die Besiedlung veranschlagt er bis zu 10 Billionen US-Dollar. Informatives zum Mars erfährst du im Video.

Atombomben auf dem Mars

Auf Twitter hatte SpaceX-Gründer Elon Musk Mitte August “Nuke Mars!” verkündet und bekräftigt den Mars mit Atombomben bewohnbar zu machen. Das nukleare Feuer soll die Polkappen schmelzen lassen und zur Entstehung einer atembare Atmosphäre führen. Der visionäre Milliardär trug in seinem Beitrag ein T-Shirt mit der Aufschrift “Nuke Mars”, welches ihr für umgerechnet rund 22 Euro im SpaceX Onlineshop bestellen könnt. Die Luft auf dem Mars wäre durch den Atombombenabwurf zwar erst einmal teils radioaktiv verseucht, doch könnte sich die Atmosphäre mit der Zeit normalisieren und für uns Menschen atembar sein. Fraglich ist wie Elon Musk an die Atombomben kommen möchte. Kurz Donald Trump anrufen und ein paar Nukes ordern? Sein Vorschlag erinnert an frühe Pläne aus den 1960er-Jahren, obwohl mittlerweile bekannt ist, dass der Mars keine ausreichende Menge Kohlendioxid zur Bildung von Sauerstoff gebunden hat.

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Astronomische Besiedlungskosten

Die Besiedlungskosten für den Mars werden nach Einschätzung des Tesla Konzernchefs astronomisch ausfallen und bei maximal schlappen 10 Billionen US-Dollar liegen. Immerhin liegt das BIP der Welt bei rund 80 Billionen US-Dollar. Wenn jedes Land der Erde einen Teil der Kosten trägt wäre eine Mars-Kolonie realistisch finanzierbar.  Als Mindestkosten nannte er 100 Mrd. US-Dollar basierend auf 100.00 US-Dollar pro Tonne Fracht. Rund eine Million Tonnen Fracht würden laut Musk benötigt, um eine einsatzbereite Siedlung errichten zu können. Spätestens im Jahr 2050 soll die erste irdische autarke Kolonie auf dem roten Planeten stehen. Die Siedlung werde seinen Plänen nach unabhängig von der Erde sein, also die Lebensgrundlagen wie Nahrungsmittel und Getränke selbst produzieren. Zur Zeit ist die Raumfahrt noch teurer Luxus, weil allein der Transport eines Satelliten in den Weltraum mit Millionenkosten zu Buche schlägt. Eine bemannter Flug zum Mars ist geplant, doch wann die Mission starten soll weiß momentan keiner. Vor ein paar Monaten sagte Musk, dass ein Mars-Umzug nicht weniger als ein Haus kosten würde. Der Mond steht als erstes auf dem Plan und wird wenn alles klappt als ein Sprungbrett für Reisen zum Mars oder in den Tiefenraum dienen. Auf dem Erdtrabanten könnte das energiehaltige Helium 3 gefördert und als Treibstoff für Raumschiffe genutzt werden.

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Wohnen auf dem Mars


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