Arnie lässt  Sonne strahlen  Solar ist in Kalifornien im Anmarsch!

Arnie lässt die Sonne strahlen: Solar ist in Kalifornien im Anmarsch!

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Seit Jahren ist Kalifornien der Spitzenreiter in der Solarproduktion. Es ist kaum zu glauben, aber die beschäftigen doch tatsächlich mehr als 86.000 Mitarbeiter in der Solarindustrie! 16 Prozent der Energie kommt aus Sonnenenergie. Daumen hoch! Das ist dem Golden State aber noch lange nicht genug. Jetzt legen die Kalifornier noch eine Schippe drauf.

Grün, grüner, Kalifornien

Kalifornien hat sich entschieden: Sie wollen der erste US-Bundesstaat sein, der Solarmodule für alle neuen Häuser verlangt. Der Plan wird im Jahr 2020 offiziell umgesetzt. „Dieses Update muss man als Schritt sehen, als wichtiger Schritt, um die Treibhausabgase zu reduzieren“, so Andrew McAllister, ein Mitglied der Energiekommission, gegenüber der New York Times.

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Sauteuer?

Die Kommission erwartet, dass die Installation auf jeden Fallt ne richtige Stande Geld kosten teuer sind und etwa 8.000 bis 12.000 Dollar ausmachen. Die monatlichen Kosten für Heizung, Kühlung und Licht werden aber auf etwa 80 Dollar im Monat sinken. Rechnet man das auf eine 30-jährige Hypothek aus, so ergibt das ungefähr 40 Dollar mehr pro Monat als bisher. Außerdem: Kalifornien will ab nächstem Jahr die Tarife ändern, sodass für Solarstrom-Ökos Kosten umschifft werden. „Es ist gut für den Kunden, es ist gut für den Hausbesitzer“, sagt McAllister.

Wie drückst du dich vor Solar?

Nur wenn ein Haus keinen Platz für Solarmodule hätte oder die Solarmodule durch höhere Gebäude oder Bäume blockiert würden, könnte eine Ausnahme gemacht werden. Das ist aber die einzige Möglichkeit, ansonsten ist die Regelung ein absolutes MUSS. Als Ziel soll bis 2030 mindestens die Hälfte des Strombedarfs in Kalifornien mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Hut ab!

Trump stellt sich auf die Hinterbeine

Im Moment steht Kalifornien an vorderster Front der grünen Rebellion, die aktuell gegen den Geistesblitz von Trump vorgeht: 30-prozentiger Zollaufschlag für importierte Solarmodule. Die kalifornischen Solarunternehmen blasen Trübsal. „Wir müssen noch mehr Kosten sparen, wir haben einfach kein Geld“, sagt Tom Werner, der CEO von SunPower. Das Unternehmen SunPower in Kalifornien musste nach der Gesetzesänderung rund drei Prozent der Mitarbeiter entlassen. Mit der jungfräulichen Aktion weht aber ein neuer Wind: „Dies ist eine sehr große Markterweiterung für Solaranlagen“, sagt Lynn Jurich, Mitbegründerin von Sunrun, einem führenden Solarinstallationsunternehmen.

Was tun all die anderen Amis?

„Der neue Ansatz ist sehr kosteneffektiv und auch die Kunden wollen es“, so Lynn Jurich. New Jersey, Massachusetts und Washington DC feilen anscheinend bereits alle an ähnlichen Ideen. Mit Kalifornien als Vorbild wird der Weg für andere Staaten weit weniger steinig. Kalifornien macht’s vor!

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