Die besten Memes zu Mark Zuckerberg vor dem US-Senat

Spaß & Unterhaltung

Mark Zuckerberg wurde vom US-Senat gegrillt. Der CEO und Gründer von Facebook musst sich zum Datenskandal äußern. Facebook hatte die Daten von über etwa 83 Millionen Nutzern weiterverkauft.  Nach zwei Tagen eindringlicher Befragung und Tadeleien darf Zuckerberg nun endlich wieder den Anzug ablegen und in seine geliebte T-Shirt- und Jeans-Combo schlüpfen.

Außer Spesen nichts gewesen?

Das Resultat dieser Befragung war jedoch eher ernüchternd. Zuckerberg entschuldigte sich mehrmals ausdrücklich, wiederholte auswendig gelernte Antworten und beteuerte, dass bereits fleißig an Maßnahmen zur Verbesserung des Datenschutzes gewerkelt wird. Aber wie Edward Snowden erklärt, hat Facebook bereits die Senatoren mit viel Geld unterstützt. Deshalb viel die Befragung nicht allzu hart aus. 

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The Zucc Memes explodieren

Für das Internet war dieses Event jedoch ein gefundenes Fressen. „The Zucc“, wie Zuckerberg in vielen Online-Portalen genannt wird, hat durch sein teilweise merkwürdiges Verhalten und Auftreten im Anhörungssaal die Meme-Produktion auf Hochtouren gebracht. Angefangen damit, dass er auf einem Kissen saß, das ihn anscheinend größer wirken lassen sollte, bis zu seiner Frisur, die aussah als ob seine Mutter die Schere angesetzt hat.   Aber auch die mehr oder weniger ernst gemeinte Verschwörungstheorie, dass Zuckerberg eigentlich kein Mensch sei, sondern zu den sogenannten „Lizard People“ gehöre, wurde fleißig genutzt. Er wirkt oft, als sei ihm menschliches Verhalten ein Rätsel – typisch für einen Echsenmenschen! Entsprecht wurde auch hier produziert.   

Mark Zuckerberg trinkt Wasser und das Internet wird kreativ

Auf einigen Videoaufnahmen und Bildern sieht man, wie er ungewöhnlich langsam zu seinem Wasserglas greift und vorsichtig einen Schluck nimmt, als ob ihm das Konzept der Hydration fremd wäre. 

 An anderer Stelle wird sich darüber lustig gemacht, wie kurz emotionslos und mit leeren Augen seine ausdruckslose Miene ist. Das brachte ihm den Vergleich mit dem Androiden „Data“ aus Star Trek einbrachte. Man kann sich jedoch denken, dass für den Internetmilliardär eine solche Anhörung auch nicht alltäglich und mit einer Menge Stress und Anspannung verbunden ist.  Doch nicht nur „The Zucc“ wurde zum Ziel des Spottes, auch die teils verwirrenden und sich wiederholenden Fragen des Senats wurden aufs Korn genommen. Fragen wie: „Wie kann sich ein Geschäftsmodell halten, bei dem für den Service nicht bezahlt wird?“  oder „Werden beim „emailen“ in Whatsapp ihre Werbekunden benachrichtigt?“, ließen die eher betagten Herrschaften wie Technik-Dilettanten wirken, denen erstmal das Internet erklärt werden muss.  Da konnte sich auch Zuckerberg ein Lächeln nicht verkneifen ­– fast schon menschlich. Ausgerechnet Senator Ted Cruz, der im vergangenen Jahr mit einem versehentlichen Porno-Tweet für Aufsehen sorgte, erhob jedoch einen validen Punkt gegen Zuckerberg. Er unterstellte ihm, dass Facebook bei der Newsfilterung besonders politisch konservativ angesiedelte Inhalte unterdrücke oder gar entferne. Laut Zuckerberg sei dies ein Resultat davon, dass die Facebook Zentrale in Silicon Valley, einer extrem links gerichteten Gegend, liegt.  Möglicherweise ist der Spießrutenlauf für Zuckerberg noch nicht beendet. Das EU-Parlament hat am 14. April Pläne bekanntgegeben, ihn ebenfalls vorladen zu wollen. Es ist nicht auszuschließen, dass andere Länder diesem Beispiel folgen werden, denn immerhin waren unter den unzähligen Betroffenen Menschen aus aller Welt.  

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