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Lässt die Luftverschmutzung die Zahl der Psycho-Erkrankungen ansteigen?

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Dass die Zahl der Psycho Erkrankungen ständig im Steigen begriffen ist, das ist jedem bekannt. Ist das glückliche Leben für uns vorbei? Scheint so. Denn die verschiedenen Formen der Despressionen und der Persönlichkeitsstörung nehmen von Jahr zu Jahr zu.

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18 Millionen Menschen deutschlandweit sind davon betroffen

Allein in Deutschland leiden knapp 18 Millionen Menschen jährlich unter den psychischen Erkrankungen. Der Beweis dafür, dass die Zahl der Erkrankten immer mehr in die Höhe schnellt. Angststörung, Zwangsstörung und Essstörungen machen sich breit. Um nur die bekanntesten psychischen Krankheiten einen Namen zu geben. Leider werden diese Erkrankungen noch immer gerne totgeschwiegen. Über körperliche Erkrankungen wird ganz offen gesprochen, doch wenn es um die Psyche geht, dann wird oft geschwiegen. Aber warum fällt es so schwer, über eine Psychische Erkrankung zu reden? Vorrangig wird dabei die persönliche Schwäche in den Vordergrund gerückt und niemand will sich selbst eingestehen – schwach zu sein. Niemand zeigt gerne seine eigenen Schwächen auf. Egal, welche Form die psychische Krankheit eingenommen hat, der Betroffene hat nicht mehr seine bisherige Persönlichkeit und nicht ein Organ und braucht Hilfe. Die Seele muss verarztet werden. 

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Wer trägt die Schuld an den steigenden Psycho-Erkrankungen?

Die Luftverschmutzung ist ein begünstigter Faktor für das Auftreten dieser Krankheit. Es wurde herausgefunden, dass in Regionen, wo eine besonders schlechte Luftqualität vorherrscht, die Menschen vermehrt an Depressionen & Persönlichkeitsstörungen leiden. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie aus den USA und Dänemark gekommen. So fanden die Forscher der Universität Chicago heraus, dass das Risiko einer Erkrankung dort ansteigt, wo die Luftverschmutzung am größten ist. Diese Untersuchung wurde von Atif Khan und Andrey Rzhetsky sowie deren Kollegen von der Universität Chicago geleitet. Dafür wurden die Daten von 151 Millionen Menschen in den USA bewertet. Die Häufigkeit von 4 psychiatrischen Erkrankungen wurde dabei untersucht. Bipolare Störungen, schwere Depressionen, Persönlichkeitsstörung sowie Schizophrenie. Auch die Zahl der neurologischen Erkrankungen wurde einer genauen Analyse unterzogen. Dazu zählen Epilepsie und Morbus Parkinson. Diese Daten wurden mit der Luftqualität des jeweiligen Wohnbezirks abgeglichen. Eine Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Belastung durch Luftverschmutzung und der Zunahme von Gewaltstraftaten. Weitere Einzelheiten im Artikel auf tal-mi-or: einfach auf den Link im talmior-Profil klicken! | Abbildung (Symbolfoto): Rauchende Schornsteine eines Braunkohlekraftwerkes | Foto: Engelbert Reineke, Quelle: Bundesarchiv/ Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de |

Das Risiko ist verstärkt!

Das Ergebnis daraus ergibt: In Regionen, in den eine schlechte Luftqualität vorherrscht, erkranken 6 % mehr Menschen an einer schweren Depression, als in Regionen mit guter Luft. Bei der bipolaren Störung macht das Erkrankungsrisiko sogar 27 % aus. Der zweite Teil der Studie befasste sich mit den Daten von 1,4 Millionen Menschen aus Dänemark. Hier erlangte die Rate schwerer Depressionen in Gebieten mit der höchsten Luftbelastung sogar 50 %. Da lohnt es sich, in einer sauberen Gegend zu leben. Das Risiko für eine Persönlichkeitsstörung war um 162 % erhöht. Das Risiko für Schizophrenie um 148 %. Auch das Risiko an einer bipolaren Störung zu erkranken, war gegeben. Sie hatte eine Steigerung von 24 % zu verbuchen und war ähnlich hoch wie bei den Daten aus Chicago. Die Forscher erklären die unterschiedlichen Ergebnisse so, dass ihnen verschieden zugrunde liegende Datensätze zur Luftverschmutzung beider Länder vorgelegt wurden. Weder die Zusammensetzung der Schadstoffe noch die länderspezifischen genetischen Variationen nehmen eine wichtige dabei Rolle ein.

Kritische Stimmen lassen aufhorchen

Es wird Kritik laut. John Ioannidis von der kalifornischen Stanford Universität erkennt an dieser neuen Studie erhebliche Mängel, sowie eine Reihe möglicher Verzerrungen. So sind die Umweltdaten in den Jahren 2000 bis 2005 gemessen worden. Die Krankheitsdiagnosen stammen aber aus den Jahren 2003 bis 2013. Die Marburger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie hält die Ergebnisse dennoch für plausibel. Sie hofft auf weitere Forschungen auf diesem Gebiet.

Deutschland kann noch aufatmen

Denn die Qualität der Luft ist hier noch akzeptabel bis gut. München hat eine mäßige Luftverschmutzung vorzuweisen. Berlin ist in den Belangen Luftverschmutzung besser. Die beste Luft Deutschlands darf in Rattach-Egern eingeatmet werden. Der Ort liegt am Tegernsee und ist immer eine Reise wert. Hier darf richtig tief durchgeatmet und der Alltagsstress vergessen werden. 

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Bildquelle

  • der_seewolf [Anm. d. Red.: Die ehemels verlinkte Seite "https://www.instagram.com/der_seewolf" existiert nicht mehr.] (Bild Nr.: #1)
  • talmior [Anm. d. Red.: Die ehemels verlinkte Seite "https://www.instagram.com/talmior" existiert nicht mehr.] (Bild Nr.: #2)
  • marcusgottfried (Bild Nr.: #3)


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