Apple iPhone X: Kalter Kaffee oder heißer Cappuccino?

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Das Apple iPhone X wurde auf der Apple Keynote 2017 als „One More Thing“ angekündigt, beeindruckt mit 3D-Gesichtserkennung, Augmented Reality, künstlicher Intelligenz und weiteren technischen Finessen. Ist das Apple iPhone X jetzt ein Flop oder nur etwas für verwöhnte gut betuchte Apple Fan Boys? 

Alles kalter Kaffee beim Apple iPhone X?

Das neue Flaggschiff ist mit unverschämten 1.320 Euro das teuerste Smartphone der Welt und nur etwas für Leute mit dem notwendigen Kleingeld. Als Höhepunkte wurden das randlose OLED-Display, die kabellose Ladefunktion per Qi-Standard, die 3D-Gesichtserkennung und die Dual-Kamera präsentiert. Beim 5,8 Zoll OLED-Display schwächelt das Apple iPhone X mit einer Auflösung von 2436*1125 Pixeln gegenüber dem Erzkonkurrenten Samsung Galaxy S8 mit 2960*1440 Pixel. Die Pixeldichte liegt nur bei 458 PPI und sind 25 % weniger als das Konkurrenzmodell der Südkoreaner. Im Alltag bekommst du die schwächere Bildschirmhelligkeit des „One more Thing“ zu spüren, denn diese ist 60 Prozent geringer als bei besagten Topmodell aus dem Hause Samsung. Auf ein superteures Apple-Ladegerät als Zubehör kannst du getrost verzichten, weil der Qi-Standard für drahtlose Akkuaufladung unterstützt wird. Die großspurig vorgestellte 3D-Gesichtserkennung Face-ID versagte auf der Apple Keynote zwei mal, wollte das Gesicht ihres Entwicklers Craig nicht erkennen und klappte erst beim dritten Mal. Peinlich Apple und kein Zeichen von Zuverlässigkeit! Du musst dir das Display des Oberluxus-Phone quasi direkt vor deine Birne halten, damit die Entsperrung funktioniert. Kein echter Ersatz für einen Fingerabdrucksensor. Die Frontkamera mit 7 Megapixel Auflösung bietet keinen Mehrwert gegenüber dem Vorgängermodell Apple iPhone 7. Derselbe Sensor, gleiche Blende und gleiche Kamera-Auflösung. „Laaaaaangweilig“ würde Homer Simpson jetzt sagen! Apple Keynote 2017

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Preis eine Ohrfeige für Normalverdiener

Der Preis haut dir den Teppich unter deinen Füßen weg. Satte 1320 Euro kostet das Spitzenmodell mit 256 GB Flashspeicher und 1150 Euro wirst für das 64 GB Modell an der Kasse los. Hier hat Apple mal so richtig auf den Putz gehauen und den Bogen deutlich überspannt. Der Verkaufspreis mag für „Normalos“ wie uns unverschämt sein, doch Hardcore Apple Fan Boys sind bereit, jeden Preis zu zahlen, um das neueste Gerät ihr Eigen nennen zu können oder habe ich unrecht? Alles im allem nur kalter Kaffee, den uns Apple als technische Neuheiten zeigten. Über die Technologien randloses Display, Gesichtserkennung, Dual-Kamera und Gigabit-LTE können Android-User nur müde lächeln. Warum? Sie kennen es bereits schon seit Jahren und sind keine Besonderheiten!Der Flashspeicher ist nicht erweiterbar, was ein dicker Minuspunkt für das Apple iPhone X ist.  Im Grunde kannst du dir das Geld sparen und solltest deine Blicke auf Alternativen wie das Xiaomi Redmi Mi Mix, LG G6 oder Samsung Galaxy S8 richten.

Youtube-Kanal TechFrogs kritisiert Apple iPhone X:

Apple iPhone X mit 3D-Gesichtserkennung

Das „one more Thing“ Apple iPhone X sei eine Revolution und würde die Welt verändern wie wir sie kennen. Auf die Touch ID verzichtete Apple zugunsten der 3D-Gesichtserkennung Face ID, die der verantwortliche Entwickler ausführlich in Aktion zeigte. Sein Gesicht wurde ein gescannt und das iPhone X entsperrt. Spielereien sind mit den vorgestellten „Animojis“ möglich. Animojis sind animierte Emojis mit dem Gesicht des Nutzers, Bewegungen werden in Echtzeit ohne Verzögerung auf dem Display angezeigt. Von der True Depth Kamera werden mittels Sensoren mehr als 30.000 unsichtbare Punkte im Gesicht auf das ausgewählte Emoji übertragen und 50 verschiedene Gesichtsmuskeln analysiert. Vergleichbar mit den Filtern bei Snapchat, Facebook Live oder Instagram. Zur Auswahl stehen 12 Animojis vom Panda über ein Hase bin hin zum Roboter. 

Ausstattung Apple iPhone X

Das fast randlose 5,8 Zoll große Super-Retina-Display sorgt mit 2436*1125 Pixel Auflösung und 458 PPI Pixeldichte für eine pixelfreie messerscharfe Darstellung aller Bildschirminhalte. Der interne Speicher umfasst je nach Modell entweder 64 oder 256 GB und ist nicht erweiterbar. Als CPU dient ein Apple BIONZ A11 Octacore-Prozessor, der von einem Grafikchipsatz und 4 GB RAM unterstützt wird. Der M11 Motion Coprozessor dient der 3D-Gesichtserkennung und beide Prozessoren haben eine neurale Architektur. Der Akku kann per Qi-Standard dahtlos aufgeladen werden. Erstmals sind alle auf der Apple Keynote vorgestellten neuen iPhone-Modell gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Die Hauptkamera auf der Rückseite nimmt dich mit 12 Megapixeln mittels eines Weitwinkel-, und Teleobjektivs auf, Panoramabilder sind sogar möglich und mit der zweiten Kamera kannst du Selfies aufnehmen. Sprachassistentin Siri, LTE, UMTS, WLAN, Bluetooth, mobile Navigation und zahlreiche Sensoren runden das Gesamtbild ab. Preislich ist das Apple iPhone X mit 64 GB für 1.150 Euro und die 256 GB Variante für 1.350 Euro erhältlich. In Deutschland ist das Flaggschiff ab dem 27. Oktober in den Gehäusefarben Silber und Space Grau vorbestellbar.

Apple Keynote September 2017

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