View of Lycabettus hill from Anafiotika neighborhood in the old town of Athens, Greece.

Wandern in Athen: Diese Berge solltest du erklimmen

Auto & Reise

Die griechische Hauptstadt zieht jedes Jahr Millionen Urlauber an. Während sie sich überwiegend in touristischen Gegenden aufhalten, verpassen sie coolste Plätze in Athen, die einen einmaligen Blick über die Stadt offenbaren. Fünf davon stellen wir dir nachfolgend vor. Athen ist ohne Frage eine eindrucksvolle Stadt. Millionen Menschen leben hier täglich auf eine fast schon beneidenswerte Art und Weise. Doch im Hochsommer kommen unzählige Reiselustige in die Stadt und erschweren das Leben in einer ohnehin schon überfüllten Metropole. Zu diesem Zeitpunkt solltest du dich von den Touristenhochburgen fernhalten, dir ein bequemes Paar Schuhe schnappen und die nachfolgenden fünf Punkte in Athen besteigen.

Berg Hymettus und das Kloster Kaisariani

Setze dich an einem Sonntag in den Bus 224, der neben dem Parlament in Syntagma (Σύνταγμα) abfährt. Seine Endstation ist ein Friedhof, von dem du aus der Straße folgst und das Kloster Kaisariani (Καισαριανή) erreichst. Der Eintritt ist jeden Sonntag kostenlos, sodass du hier einige Stunden auf dem Gelände verbringen und zahlreiche Fotos schießen kannst.  Nachdem du alles bewundert hast, beginnt die eigentliche Erkundungstour. Rund um das Kloster gibt es unzählige Wanderwege, die dich rund um den Berg Hymettus führen. Leider sind die Pfade alles andere als gut beschildert. Sobald du aber einen Pfad gewählt hast, kannst du ihm relativ leicht folgen. Die Wege sind alle sehr steinig, sodass du gutes Schuhwerk zum Wandern benötigst. Der Höhenunterschied ist nicht sehr groß, sodass die meisten Wanderwege mittelschwer sind. Je höher du den Berg besteigst, desto schöner ist der Blick auf die Stadt Athen. Im Sommer wirst du hier zahlreichen Touristen und Einwohnern begegnen, die gemächlich die Region abwandern.

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Lycabettus – die höchste Erhebung des Stadtzentrums

Wenn du innerhalb der Stadt Athen bleiben möchtest, solltest du den Lykabettus besteigen. Die höchste Erhebung des Stadtzentrums hat eine Höhe von rund 277 Metern und gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der griechischen Metropole.  Die meisten Touristen nehmen die Standseilbahn bis an die Spitze. Weitaus spannender ist natürlich der Aufstieg. Es gibt mehrere Pfade, die du wählen kannst – sie alle sind in etwa gleich schwierig. Außerdem hilft nur ein Aufstieg, die Anstrengungen des Vereins der Waldfreunde zu verstehen. Dieser hat die Stufen zwischen 1908 und 1918 installiert. Erschöpft, aber auf den eigenen Beinen oben angekommen, hast du einen direkten Blick auf die gesamte Stadt. Zu sehen sind bekannte Highlights:

  • Akropolis
  • antikes Stadion
  • Hafen Piräus

Wenn du deine Verschnaufpause verlängern willst, kannst du dir die Sankt-Georgs-Kapelle anschauen und einen Kaffee im Restaurant trinken. Die Preise sind überraschenderweise moderat. Lycabettus Erhebung Stadtzentrum Tipp: Unterhalb der Bergspitze befindet sich ein Freilichttheater. Im Sommer gibt es hier zahlreiche Theatervorführungen und Konzerte.

Berg Hymettus – ein alternativer Aufstieg

Die Bergkette Hymettus ist mehr als nur einen einzigen Aufstieg wert. Deine zweite Reise sollte dich zum Stadtteil Holargos (Χολαργός) führen. Von Syntagma aus kannst du die Metro-Linie Nummer drei betreten und in Holargos aussteigen; von dort aus musst du ein ganzes Stück gehen. Berg Hymettus Panorama Für diese Wanderung ist eine Karte empfehlenswert, zum Beispiel die App HERE Maps. Schalte dein GPS ein und wandere Richtung linke Bergspitze. Der Aufstieg ist mittelschwer und dauert etwa eine Stunde. Achtung: In dieser Gegend sind viele Mountainbiker unterwegs. Lasst diese einfach vorbeifahren. Oben angekommen offenbart sich dir der wohl schönste Ausblick über die gesamte Region. Bei klarem Wetter siehst du die gesamte Stadt bis zum Hafen Piräus.

Berg Philopappos und das Philopapposmonument

Das Grabmonument südwestlich der Akropolis wurde um 114 nach Christus errichtet und gehört zu den weniger besuchten Punkten der Stadt. Bei den lokalen Einwohnern ist er aber aufgrund des schönen Ausblicks beliebt; sie steigen gerne am Wochenende zum Monument und veranstalten ein Picknick. Berg Philopappos Lohnenswert ist der Aufstieg auch aufgrund der interessanten Sehenswürdigkeiten, darunter das Gefängnis von Sokrates sowie das alte Observatorium. 

Berg Pentelicus und die Höhle Davelis

Das letzte Highlight für Wanderer ist die Höhle Davelis auf dem Berg Pentelicus (Penteli). Fahre mit der grünen Metro-Linie (Nummer eins) bis zu Maroussi; anschließend steigst du in den Bus 446 bis Pentelis.  Blicke erneut auf HERE Maps und folge den steilen Straßen, bis du Athen verlässt. Der Aufstieg beginnt sehr gemächlich, wird aber nach einer halben Stunde äußerst steinig. Gutes Schuhwerk ist somit auch hier absolute Pflicht. Berg Pentelicus Höhle Davelis Oben angekommen wirst du einen mächtigen Berg sehen, an dessen Fuße sich ein kleines Kloster sowie eine Höhle befinden. Legenden zufolge haben hier zahlreiche Menschen im Exil gelebt, unter anderem ein Dieb, der aus Athen in die Berge geflüchtet ist.

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Nach dem Abstieg kannst du dir bei Popy’s in Maroussi eine Portion Popcorn holen – die haben sogar vegane Sorten.

Bildquelle

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