Tausende Leute verschwinden in US-Parks: Was ist der Grund?

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Seit über 150 Jahren verschwinden Menschen in den US-Nationalparks, doch erst in unserer Zeit wird das Rätsel einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der ehemalige US-Polizist David Paulides widmet sich schon lange dem Thema und veröffentlichte seine Buchreihe „Missing 411“ dazu. Wieso die Vermisstenfälle der mittlerweile weit über 1200 Menschen so rätselhaft sind, erfährst du in meinem Artikel.

Vermisste Menschen in den US-Nationalparks

Im Rahmen seiner Recherchearbeit fielen David Paulides merkwürdige Gemeinsamkeiten bei fast allen Fällen vermisster Menschen in den US-Nationalparks auf. Er führte Befragungen mit Personen durch, die in Verbindung mit den Vermissten standen. Zum Großteil wurden die verschwundenen Menschen nie, tot oder in manchen Fällen verwirrt aufgefunden. Überlebende berichteten, sie könnten sich an nichts erinnern. Unheimlich nicht wahr? Missing 411 - Yellowstone National Park

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Gemeinsamkeiten in „Missing 411“

David Paulides schreibt in seiner Buchreihe „Missing 411“ über folgende Gemeinsamkeiten bei den Vermisstenfällen in den Nationalparks der USA: Uhrzeit
In der Zeit von 14 bis 17 Uhr geschehen die meisten Fälle. Spürhunde reagieren unnatürlich
Bei der Vermisstensuche werden erfahrene Spürhunde eingesetzt, die ein komisches Verhalten an den Tag legen. Sie konnten die Witterung der verschwundenen Menschen nicht aufspüren, weshalb sie wieder zurück an ihren Platz gingen. Unwetter
Wenn die Suchmannschaften ihre Arbeit aufnehmen, schwenkt das Wetter kurze Zeit später von einer Minute auf die andere zu einem Unwetter um. Als Folge müssen sie ihre Suche einstellen! Ergebnislose Suche
Im überwiegenden Teil der Vermisstenfälle blieb die Suche durch die Suchmannschaften erfolglos. Tage oder Wochen später werden die Verschwundenen oft von Spaziergängern, Wanderern oder anderen Personen gefunden. Meist tot! Vermisste unbekleidet, tot und unverletzt
Die Mehrheit der Vermissten, die gefunden wurden, zeigten keinerlei Verletzungen, waren tot und unbekleidet. Ihre Kleidung lag fein säuberlich gefaltet und gewaschen neben ihnen! Die genaue Todesursache blieb meist ein Rätsel und konnte bei den meisten nie exakt ermittelt werden. Das Faktum der sorgfältig hingelegten Kleidung deutet auf eine gewisse Reue oder Art Entschuldigung gegenüber dem Opfer und seiner Angehörigen hin. Die unbekannten Verantwortlichen scheinen ein Gewissen zu haben, geben sich jedoch leider nicht zu erkennen. Untätige Behörden
Bei den „Missing 411“-Fällen handeln die Behörden seltsam. Beamte setzen sich mit besorgten Verwandten, Eltern, Bekannte oder Freunden erst nach Tagen in Verbindung. Untätig blieben sowohl die nationale Parkverwaltung als auch das FBI, was ein sehr merkwürdiges Verhalten ist! Normal werden Angehörige sofort informiert. Verwirrte Vermisste
Entdeckte Verschwundene sind größtenteils verwirrt und trugen keine Kleidung. Sie beschrieben einen Blackout und dass sie oft kilometerweit von ihrem ursprünglichen Ort entfernt waren. Missing 411 - Wald

Fall Henry McCabe

Im September 2015, am „Labor Day“, war Henry McCabe (32) auf Kneipenbesuch mit einem Freund. Henry bat ihn um 2:00 Uhr darum, an einer Tankstelle abgesetzt zu werden. Eine halbe Stunde später erhielt McCabe´s Frau eine Sprachnachricht von ihm auf der Voicebox ihres Handys. Unheimliche fremdartige Töne und Schreie hörte man darauf. Auf einmal ist „Stop it!“ (Aufhören!) zu vernehmen. Danach Stille. Acht Wochen später, am 2. November 2015, entdeckte ein Kajakfahrer seinen leblosen Körper im Rush Lake bei New Brighton (US-Bundesstaat Minnesota). Der Gerichtsmediziner stellte keinerlei Verletzungen und Ertrinken als Todesursache fest. Die Polizei schließt einen Mord oder Selbstmord nicht aus, obwohl Henry McCabe als lebensfreudig galt. Ähnliche Voicemails erhielten auch Angehörige von anderen Verschwundenen.

Theorien

Die Theorien zu den „Missing 411“-Fällen reichen von Entführungen durch Ufos, illegalen Schnapsbrennern, Bigfoot, Militär, Menschenhändlern, Mafia und der Pharmaindustrie. Die Dokumentation von George Knapp basierend auf der gleichnamigen Buchreihe von David Paulides befasst sich mit Fällen von fünf in den US-Nationalparks vermissten Kindern. Das „CanAM Missing“ Project“ versucht mit Recherchen zu erforschen, wieso und weshalb Menschen in den Wäldern Nordamerikas spurlos verschwinden.

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