Cityguide Wien  Tipps von Schnitzel bis Kaffee

Cityguide Wien: Tipps von Schnitzel bis Kaffee

Auto & Reise

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in die österreichische Hauptstadt Wien zu reisen. Du kannst den Bus oder den Zug nehmen, aber auch mit dem Auto oder per Flugzeug anreisen. Kurzstreckenflüge nach Wien gibt es mittlerweile von nahezu allen großen Flughäfen aus. Und das sogar verhältnismäßig günstig. Sofern du dich rechtzeitig informierst, kannst du aber auch bei der Bahn das eine oder andere „Europa-Spezial“ ergattern. So reist du möglichst günstig in die Alpenrepublik.

Tipps für die Übernachtung

Sofern du flexibel bist, was den Reisetermin betrifft, empfiehlt es sich, das Jahr über nach günstigen Angeboten Ausschau zu halten. Du kannst richtige Hammer-Deals machen und beispielsweise Hotel und Flug zum Preis von einem bekommen. Aber auch wenn du mit einem anderen Verkehrsmittel anreist, lohnt es sich, das Hotel frühzeitig zu buchen – bis zu 70 Prozent Kostenersparnis sind drin! Übrigens: Wenn ihr in einer Gruppe unterwegs seid, könnt ihr auch eine Ferienwohnung mieten. Es gibt tolle Angebote, die euch die Ferien versüßen.

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„Vom Orient bis ins Abendland“

Nun aber zum eigentlichen Thema. Die Stadt Wien verzaubert mit einem besonderen Flair, das es so wohl kein zweites Mal auf der Welt gibt. Auf dem berühmten Naschmarkt gegenüber vom imposanten Theater erwarten dich tausende von Leckereien. Deren Düfte „reichen“ vom Orient bis ins Abendland. Hier kommen Gourmets voll und ganz auf ihre Kosten. Ob österreichischer Wein, indische Gewürze, Meeresfrüchte aus dem Mittelmeer oder Sushi aus Japan – dir wird das Wasser im Mund zusammenlaufen. Schon beim Flanieren durch diese engen Gassen erhält man einen Eindruck, wie vielfältig Wien ist. Aber Achtung: Du solltest nicht hungrig hierherkommen! Naschen ist zwar erlaubt und du kannst dich mit Döner, Sachertorte und sämtlichen anderen Köstlichkeiten eindecken. Doch wenn du jedem etwas abkaufst, der dir ein Schmankerl anbietet, fühlt es sich schnell so an, als hättest du „Löcher in den Taschen“.

Stephansdom, Pestsäule und vieles mehr

Nach einer Reise durch Trockenfrüchte, Gewürze und Co. geht es Richtung Innenstadt. Hier erwartet dich der Stephansdom. Dessen Turm überragt alles andere in der Umgebung. Von hier aus gelangst du an der Pestsäule vorbei und erreichst schließlich den Kohlmarkt. Hier haben große Designer wie Gucci und Prada ihre Niederlassungen.  Gehst du weiter Richtung Ringstraße, erhältst du einen atemberaubenden Einblick in die Architektur der Stadt. Hier stehen diverse prunkvolle Gebäude aus der Barockzeit. Auch die Staatsoper befindet sich in der unmittelbaren Nähe. Hier erwartet dich mit ein bisschen Glück ein besonderes Highlight. Bei gutem Wetter überträgt die Oper die Vorführungen nämlich auf einer Leinwand vor dem Gebäude. Und das for free! Dass es hier meist ziemlich voll wird, leuchtet wohl jedem ein. Die Reise geht weiter. Das Burgtheater, das Rathaus und das Parlament sind genauso einen Besuch wert wie das Kunst- und Kulturhistorische Museum.

Eine Symbiose aus Historie und Moderne

Das Stadtbild Wiens sucht seinesgleichen. Die unendlich vielen historischen Bauten machen einen großen Teil der Atmosphäre aus. Immer wieder fühlt man sich in der Vergangenheit zurückversetzt. Man kann die alten Dynastien, die hier einst präsent waren, förmlich spüren. Die Gebäude sind vollkommen intakt und außerdem ist Wien sehr sauber. Hier können sich einige deutsche Städte – wir wollen jetzt keine Namen nennen – durchaus eine Scheibe abschneiden. 

Einen „Kaffee“, bitte!

Es gibt wohl kaum eine Stadt, in der Kaffee mehr zelebriert wird als in Wien. In den zahlreichen Kaffeehäusern werden dir derart vielfältige Variationen geboten, dass du schnell den Überblick verlierst. Mit einer „Kaffee“-Bestellung können die Wiener allerdings nichts anfangen. Meist erhältst du dann einen Espresso. Damit du dich in der bunten Welt des Wiener Kaffees zurechtfindest, geben wir dir im Folgenden einen Überblick über die wichtigsten Wiener Kaffeespezialitäten und ihre Bezeichnungen.

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  • Für viele das Wichtigste am Morgen: schwarzer Kaffee – in Wien bezeichnet man ihn als Mokka oder einfach nur als Schwarzer.
  • Schwarzer Kaffee mit einem Schuss Milch oder einem Tropfen Sahne (Obers) – Kapuziner
  • Schwarzer Kaffee mit etwas Milch – Brauner
  • Schwarzer Kaffee mit heißer Milch und einer Milchschaum-Krone sowie Schokopulver – Cappuccino
  • Halb schwarzer Kaffee, halb Milch; samt Schlagobershaube – Melange
  • Schwarzer Kaffee im Glas mit einer großen Schlagobershaube – Einspänner
  • Einspänner mit Obstler oder Rum – Fiaker
  • “Schwarzer“ mit einem kleinen Schuss Orangen-Likör – Maria Theresia
  • Schwarzer Kaffee mit Eidotter – Kaisermelange

Ja, du hast richtig gelesen: die Wiener trinken Kaffee mit Eidotter. Und auch sonst sind einige der (Kaffee-) Spezialitäten durchaus gewöhnungsbedürftig. Doch, wie heißt es so schön? Andere Länder, andere Sitten. Und unabhängig davon, für welchen „Kaffee“ du dich entscheidest: ein Stück Sachertorte geht immer!

Der Prater und die Donauinsel

Ein weiteres Highlight von Wien ist der Prater. Hierbei handelt es sich um ein Volksfest bzw. um einen Rummelplatz, der das ganze Jahr über geöffnet ist. Hier gibt es zahlreiche Fahrgeschäfte, Fressbuden und alles weitere, was das Herz des Wieners begehrt. Vom Prater ist es nicht weit zur Donauinsel. Hier wird klar, warum Wien als eine der grünsten Städte Europas gilt. Umgeben von Wiesen, Bäumen und Teichen, lässt es sich wunderbar entspannen. Man kann picknicken, schwimmen und vieles mehr. Bei dieser Idylle vergisst man beinahe, dass man sich in einer Großstadt aufhält.

Und abends ein Gösser

In den Abendstunden lohnt sich ein Besuch der Rooftop Bar namens „Dachboden am 25h Hotel“ im Museumsquartier. Von hier aus kannst du die gesamte Stadt überblicken und dabei ein kühles Bier (etwa das einheimische Gösser) genießen. Gegenüber befindet sich das Kunst- und Kulturhistorische Museum. Dieses wird prachtvoll erleuchtet und trägt ebenfalls zum entspannten Ambiente bei. 

Auf den Spuren von Napoleon und Kaiserin Sisi

Eine letzte Sehenswürdigkeit, deren Besuch wir dir ans Herz legen und auf die wir etwas genauer eingehen wollen, ist das Schloss Schönbrunn. Um den Besuch dieses bedeutenden Kulturguts wirst du vor allem dann nicht herumkommen, wenn du mit deiner Freundin nach Wien reist. Schließlich hat hier einst die Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, besser bekannt als Sisi bzw. Sissi, residiert. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum man sich das Schloss nicht entgehen lassen sollte:

  • 45 der 1.441 Räume können besichtigt werden. Das Interieur ist im Rokokostil gehalten.
  • Im Spiegelsaal musizierte einst der sechsjährige Mozart.
  • Im Vieux-Lacque-Zimmer konferierte Napoleon
  • Im Blauen Chinesischen Salon erklärte Kaiser Karl I. im Jahr 1918 offiziell seinen Regierungsverzicht. Das bedeutete das Ende der Monarchie.

Neben diesen hielten sich viele weitere die Geschichte prägende Figuren im Schloss Schönbrunn auf. Hier tagte beispielsweise auch der Wiener Kongress (1814/ 15). Um die Größe und den Glanz des Gebäudes hautnah zu erleben, musst du nicht einmal allzu tief in die Tasche greifen: Die sehr empfehlenswerte „Grand Tour“ kostet gerade einmal 11,50 € pro Person. Die Preise können sich im Verlauf der Zeit natürlich ändern. Auf der Tour erfährt man auch einige unkonventionelle Fakten. So wird einem z.B. erklärt, welchen Aufwand Kaiserin Sisi betrieb, um ihre Haare zu trocknen. Oder sagen wir besser, um sie vom Personal trocknen zu lassen.

Wien ist definitiv einen Besuch wert!

Wien hat noch viel mehr zu bieten. Da wären beispielsweise die vielen bekannten Museen oder das Stadion des Fußballclubs FK Austria Wien. Allerdings gehen die Urlaubstage immer schneller rum als es einem lieb ist. Und ehe man sich versieht, muss man Wien auch schon wieder verlassen. Es ist einfach unmöglich, diese besonders vielfältige Stadt in nur wenigen Tagen ausgiebig zu erkunden. Wir hoffen dennoch, dass wir dir die österreichische Hauptstadt mit diesem kleinen „Reiseführer“ schmackhaft gemacht haben. Wien ist definitiv einen Besuch wert und das nicht zuletzt aufgrund der prachtvollen Architektur.

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