Pigeon Forge, Tennessee, United States-July 9, 2017:  The Titanic Museum in Tennessee showing the replica of the Titanic hitting an iceberg

Eisberg unschuldig: Titanic hatte schon mehrere Tage zuvor ein riesiges Problem

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Der berühmte Passagierdampfer R.M.S Titanic sank am 14. April 1912 und kostete über 1.500 Menschen an Bord das Leben, als der Dampfer einen Eisberg vor Neufundland rammte und wenige Stunden später in den Tiefen des Atlantiks versank. Jetzt sind neue Beweise aufgetaucht, nach denen ein Brand in Kohlebunker 6 den Untergang der Titanic beschleunigte, wie der Titanic-Experte Senan Molony herausfand. Schau dir im Video unten spannende Infos zur Titanic an.

Wie die Titanic tatsächlich gesunken soll

In der Nacht vom 14. April 1912 um 23:40 Uhr rammte die Titanic der britischen White Star Line rund 300 Meilen vor Neufundland einen Eisberg. Das Ruder war zu klein, um dem Koloss ausweichen zu können. Captain Smith ließ die Maschinen stoppen und Notfallmaßnahmen einleiten, doch von den 2.200 Seelen an Bord überlebten wegen zu weniger Rettungsboote nur 700 Menschen. Die Kohlebunker-Feuer-Theorie untersuchte vor 14 Jahren der Ingenieur Robert Issenhigh und vermutete, dass der Brand den Untergang schneller herbeiführte. Senan Molony analysierte neu aufgetauchte Fotos, auf denen eine Rußspur von neun Metern Länge am Schiffsrumpf zu sehen war. Der Titanic-Forscher untersuchte die Spur intensiv und veröffentlichte die Ergebnisse in der Dokumentation „Titanic: The New Evidence“.

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Tagelanger Schwelbrand

Die Titanic lief am 10. April 1912 in Southampton aus und schon da soll Molony zufolge das Feuer in Kohlebunker 6 geschwelt haben. Laut offiziellen Protokollen und Zeugenaussagen wurde der Schwelbrand bis zum 13. April 1912 gelöscht. Das Feuer schwächte die Metallstruktur massiv und als die Titanic mit dem Eisberg in Berührung kam, brach der Rumpf einfach auf und 2:40 Stunden später sank der Ozeanriese. Die White Star Line wollte den Schwelbrand verheimlichen. Wie der Feuerwehrmann John Dilley damals aussagte, sei das Feuer vier Tage lang bekämpft worden und erst am Samstag vor dem Untergang unter Kontrolle gebracht worden. Die gewaltige Hitze von 1.000 Grad Celsius ließ die Wände feuerrot werden, was schließlich dazu führte, dass die Kohlevorräte in Bunker 9 und 10 Feuer fingen. 

Feuertheorie wird kritisch gesehen

Der Deutsche Titanic-Verein sieht den Bunkerbrand nicht als Ursache und widerspricht der Feuer-Theorie, wie der Vereinsvorsitzende Malte Fiebing-Petersen gegenüber „Focus online“ erklärte. Der Untergang der Titanic wurde 1997 von James Cameron mit „Titanic“ basierend auf den damals bekannten Fakten verfilmt und zu einem der erfolgreichsten Kinofilme der Welt. Muss er ihn neu drehen? Mysteriös sind Schiffsuntergänge meist, wenn die Ursache nicht genau ermittelt werden kann, wie im Fall der Ourang Medan oder USS Cyclops. Eine Kreuzfahrt in der heutigen Zeit gilt jedoch als sicher.

Titanic – Die unbekannte Geschichte:

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