Details of a sunken shipwreck with rusty control rooms

Rätselhaft: Das Geheimnis des gesunkenen Geisterschiffs Ourang Medan

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Im Juni 1947 sendete das niederländische Dampfschiff Ourang Medan in der Südsee einen SOS-Notruf aus. Wenig später fand man die Besatzung erstarrt und tot an Bord. Bis heute bleibt ungeklärt was genau passierte und das Wrack des Frachters liegt unerforscht in 5.000 Metern Tiefe. Weitere Mysteriöse Schiffskatastrophen siehst du im Video unten.

Was geschah mit der S.S Ourang Medan?

Am 27. Juni 1947 empfingen die Dampfschiffe Silver Star und City of Baltimore in der Südsee fahrend einen SOS-Notruf des Frachters S.S. Ourang Medan. Die Besatzung der Silver Star antwortete dem Funkruf und bekam vom Funker die aktuelle Position übermittelt. Bei der Übermittlung erzählte er, dass der Kapitän, der dritte Offizier, der Ingenieur und die Crew des Maschinenraums tot seien. Plötzlich brach die Verbindung ab, doch dem Funker gelang eine erneute Verbindung, danach verstummte das Funkgerät. Rund 390 Kilometer entfernt, erreichte sie nach etwa 20 Stunden Fahrzeit die Position. Zwischenzeitliche Funkversuche der Silver Star blieben unbeantwortet.

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Frachtschiff mit Schlagseite

Kurz vor 9 Uhr des nächsten Tages tauchte die Ourang Medan am Horizont auf, weder Rauch noch Bewegungen konnten vernommen werden. Das Schiff wurde umkreist und man ließ die Schiffssirene ertönen, ohne eine Reaktion zu erhalten. Die Ourang Medan zeigte eine leichte Schlagseite, doch ein Leck konnte nicht ausgemacht werden. Auf der Steuerbordseite fehlte ein Rettungsboot und trotz der unheimlichen Szenerie erweckte das Schiff einen seetüchtigen Eindruck.

Tod an Bord

Der Kapitän der Silver Star entsandte einen Teil seiner Männer zur Ourang Medan. An Bord herrschte Totenstille. Die erstarrten Leichen zeigten unnatürliche Verzerrungen im Gesicht, was auf einen qualvollen Tod hindeutete. Blutspuren und äußere Verletzungen wurden nicht festgestellt, jedoch vernahmen die Männer an Bord einen undefinierbaren Geruch. Das Logbuch und weitere Dokumente der Ourang Medan blieben unauffindbar. Als Rauch bemerkt wurde, verließen die Männer das Dampfschiff eilig. Explosionen folgten. Das Feuer ließ das Schiff nach Stunden sinken. Am 12. Juli 1948 tauchte am Strand der MarshalIinsel Taongi ein Rettungsboot mit sieben Menschen auf, von denen nur noch einer mit Namen Jerry Rabbit lebte und der Zweite Offizier der Ourang Medan gewesen sein soll.  Tage später starb er an Erschöpfung.

Theorien Ourang Medan

Die Ourang Medan soll mit Schwefelsäure, Zyankali und Nitroglycerin Schmuggelware geladen haben. Einige Kisten seien Rabbit zufolge undicht gewesen, was Blausäuredämpfe entstehen und zum qualvollen Tod der Mannschaft geführt habe. Das Bermuda-Dreieck und ein U-Boot-Angriff werden mit diesem Mysterium auch in Verbindung gebracht. Wie das Rätsel der Ourang Medan bleiben der Roswell-Zwischenfall oder der Mechanismus von Antikythera ungelöst.

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