Scary zombie bloody hand trapped in glass

Zombie-Krankheit bei Wildtieren in USA breitet sich aus: Gefährlich für uns?

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Oh oh – was hat die Natur sich denn hier ausgedacht? Die Chronic Wasting Disease verbreitet sich mit immer höheren Tempo in den USA und Kanada aus. Es ist eine chronische Auszehrungskrankheit. Bei Hirschen, Rehen, Elche und anderen Wildtieren löst sie ein apathisches Verhalten mit unheimlich wirkenden leeren Augen aus und wird deshalb auch als Zombie-Krankheit bezeichnet. Eventuell könnte sie eines Tages auf den Menschen überspringen und Infizierte in Zombies verwandeln. Im Video unten siehst du Zombie-Hirsche.

Was bewirkt die Zombie-Krankheit?

Nach einem Bericht der US-Seuchenkontrollbehörde CDC brach die Auszehrungskrankheit bislang in 24 US-Bundesstaaten und zwei Provinzen Kanadas aus. Gegen die Krankheit existiert bislang kein Heilmittel und in den meisten Fällen verläuft sie für infizierte Wildtiere tödlich. Das zentrale Nervensystem und Gewebe wird von der Zombie-Wild-Krankheit bei Hirschen, Rehen, Elchen und weiteren Wildtieren heimgesucht. In Folge der Infektion erleiden die Tiere einen heftigen Gewichtsverlust, lassen in ihren koordinativen Fähigkeiten nach und legen ein aggressives Verhalten an den Tag. Merkmale sind außerdem leere Augen, hängende Ohren, Antriebslosigkeit, sinkende Angst vor Menschen, sabbern, ein übermäßiger Durst oder Wasserlassen und eine stolpernde Gangweise.

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Erste Infektionen vor 50 Jahren

Gegen Ende der 1960er-Jahre tauchte die Zombie-Wild-Krankheit zum ersten Mal in einem größeren Umfang auf. Neben freilebenden Wildtieren zählen auch in Zucht aufgewachsene Tiere zu den Opfern der rätselhaften chronischen tödlich endenden Infektion. Vor drei Jahren befiel die Zombie-Krankheit erstmals ein Rentier in Norwegen. Nach Analysen können sich Menschen über infiziertes Wildfleisch aber nicht anstecken. Bisher blieben Menschen von einer Infektion mit der Zombie-Wild-Krankheit verschont und dennoch schlagen Experten allmählich Alarm. In Tests mit der Affenart Makaken und Labormäusen, die mit der Krankheit verseuchtes Fleisch fressen mussten, kam es zum Befall und ähnlichen Folgen wie bei Wildtieren.

Gefährlich für den Menschen?

Eine Variante der Infektionskrankheit könnte eines Tages den Menschen befallen und in einen Zombie verwandeln. Die Labormäuse im Versuch des CDC trugen menschliche Gene in sich, weshalb ein Überspringen auf Menschen möglich erscheint. Landesweit betrachtet sei das Vorkommen der Zombie-Wild-Krankheit in den USA relativ gering, dennoch sei eine langsame und stetige Verbreitung zu verzeichnen, berichtete die britische Zeitung „Daily Mail“ vor wenigen Tagen. Wir müssen momentan keine Zombie-Apokalypse fürchten, weil die unheilbare Krankheit sich noch auf Huftiere beschränkt. Das CDC und die WHO beobachten die Infektionskrankheit sehr genau und werden Alarm schlagen, sollte ein Mensch mit ihr infiziert werden und sich wie ein Zombie verhalten. Uns droht noch kein Resident Evil!

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