overall aerial view of Cape Town, South Africa

Eisberg entführt! Hände hoch in Kapstadt: Geld oder Wasser?

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Kapstadt ist absolut verzweifelt. Das Wasser fehlt, und zwar schon eine halbe Ewigkeit! In der südafrikanischen Stadt hat es drei Jahre lang kaum geregnet. Es kam die Warnung raus, dass die Stadt überlegt, die meisten Wasserhähne bis zu einem unbestimmten Zeitpunkt im Jahr 2019 komplett abzustellen! Da kommt Nick Sloane mit seiner verrückten Idee wie gerufen! Der Experte will einen Eisberg aus der Antarktis entführen und Kapstadt so vor dem Schlimmsten bewahren. Ist das vollkommen verrückt oder haut das wirklich hin?

Eisberg als Retter in der Not

Die Stadt hat schon alles Mögliche versucht und die Einheimischen immer wieder gebeten, nur kurz zu duschen und das Wasser sparsam zu benutzen. Leider hat das alles nichts gebracht: Kapstadt steckt in einer Krise wie selten zuvor. Damit die Leute nicht schon bald draußen Schlange stehen müssen, um überhaupt an Wasser zu kommen, haben die Meeresexperten, unter Anderem Nick Sloane, einen Plan geschmiedet: „Wir wollen zeigen, dass, wenn es keine herkömmliche Lösung für die Wasserkrise gibt, eine neue Idee haben, an die noch niemand gedacht hat.“ Du ahnst es schon: Sloane und sein Team wollen einen Eisberg aus der Antarktis an die Spitze Afrikas schleppen und damit das Problem der heftigen Dürreperiode lösen.

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Eisberge transportieren – Wie soll das gehen?

Konkret planen die Experten, die Eisberge in einen speziellen Stoff einzuwickeln, um sie vor dem Schmelzen zu schützen. Dann bringen sie die Eisberge an großen Schiffen an, die das Eis den Benguela-Strom entlang der Westküste von Südafrika nach Norden hochziehen. In Südafrika angekommen, wird das Eis zerkleinert und geschmolzen. So können sich die Einwohner Südafrikas dann an frischem Trinkwasser erfreuen. Sloane behauptet, dass ein einziger Eisberg für ein komplettes Jahr jeden Tag 150 Millionen Liter Wasser liefern würde.

Nur eine Schnapsidee oder bald Wirklichkeit?

Die Idee könnte das Schicksal Kapstadts krass verändern. Für diesen übermütigen Plan würde aber eine Menge Kohle draufgehen und deswegen halten es die Kritiker für absolut unrealistisch. Die Kosten werden auf 130 Mio. US$ geschätzt und das Marine-Rettungsteam sucht aktuell nach öffentlichen und privaten Investoren. Da wünschen wir mal viel Glück!

Interview mit Kapitän Nick Sloane:

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