Gefahr für die Welt? Über 100 Vulkane unter der Antarktis entdeckt!

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Die Antarktis birgt viele Geheimnisse, die wir nicht kennen. Eines wurde mit bisher 91 unbekannten Vulkanen unter dem ewigen Eis jetzt zum Schrecken der Forscher entdeckt. Unter dem Eispanzer schlummern insgesamt 138 Vulkane! Das ist eine unheimlich große Zahl. Nicht die Zahl der Vulkane ist eigentlich das Bedrohliche, sondern die Auswirkungen, wenn diese plötzlich aktiv werden und ausbrechen. Dann könnte der Meeresspiegel nämlich deutlich schneller steigen! Die Wissenschaft ist elektrisiert und bestrebt zu ermitteln, welche dieser unterirdischen Feuerberge noch aktiv sein könnten. Ich habe ein Video zu den antarktischen Vulkanen gefunden, schau es dir am Ende meines Artikels an.

Schnelle Ergebnisse gefordert

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie stark die Aktivität der gefundenen Vulkane wirklich ist. Das sagte der Geologe Robert Bingham von der University of Edingburgh im Interview mit „The Guardian“. Diese Frage müsse schnellstmöglich beantwortet werden. Laut Bingham könne alles was ein Eistauen verursacht – und hierzu zähle ein Vulkanausbruch eindeutig – das Tempo in welchem das Eis in die Ozeane gelangt, enorm beschleunigen. Faktisch würde die Eruption einer oder mehrerer dieser Vulkane das Meer schneller steigen lassen als bisher angenommen. Vulkanausbruch

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Höchste Konzentration an Vulkanen

Das Wissenschaftlerteam um Bingham hatte den Boden unterhalb des in der Westarktis gelegenen Eispanzers intensiv untersucht und anschließend eine Datenauswertung durchgeführt. Von den Forschern wurde nach Erhebungen gesucht, die eine konische Form vergleichbar mit Vulkanen aufzeigten. Bei ihrer Forschungsarbeit setzte Binghams Team auf ein Spezialradar, das dazu in der Lage war Auffälligkeiten festzustellen. Die Forscher kannten schon 47 Vulkane, jedoch zeigten sie sich von 91 weiteren Feuerbergen überrascht. Nach ihrer Einschätzung liegt eventuell eine deutlich größere Anzahl unter der Eisdecke. Die Antarktis könnte dann das Gebiet auf der Erde sein, in welchem die höchste Konzentration an Vulkanen verherrscht, vermutet Bingham. Die Vulkane messen zwischen 100 und 3.850 Metern in der Höhe. Jeder dieser Feuerberge ist noch mit einer Eisschicht bedeckt, die eine Dicke von bis zu vier Kilometern aufweist. Vulkan

Aktive Vulkane

Die aktiven Vulkane sind im westantarktischen Grabensystem beheimatet, das eine Länge von 3.500 Kilometern hat. Unter dem Ross-Eisschelf vermuten die Geologen weitere Vulkane. Die Entdeckung ist bedeutend, weil Vulkanaktivitäten sich maßgeblich auf die gesamte Erde auswirken. Bei einer Eruption könnte dies zur Destabilisierung der Regionen führen, deren Eisschilde durch den Klimawandel bereits in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Schmelzwasser hätte einen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge und die Wissenschaftler wissen nicht, wie aktiv die Vulkane in der Vergangenheit waren. Die künftige Forschungsarbeit der Geologen wird zeigen, wie gefährlich die Feuerberge tatsächlich sind. Vielleicht verbirgt sich unter dem ewigen Eis der Antarktis auch ein Supervulkan. Dies wäre für die Welt verheerend, da bei einem Ausbruch sich das Klima auf der Erde erheblich verändern und Millionen Menschen das Leben kosten würde.

Vulkane unter der Antarktis:

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